INDUSTRIA steigert Assets under Management 2025 um rund 700 Mio. Euro auf 6,3 Mrd. Euro

Die INDUSTRIA Immobilien – Asset und Property Manager für deutsche Wohnimmobilien – hat im Jahr 2025 ihre Assets under Management (AuM) deutlich gesteigert. Die AuM des Frankfurter Unternehmens kletterten trotz eines herausfordernden Marktumfeldes von 5,6 Mrd. Euro Ende 2024 auf 6,3 Mrd. Euro per 31.12.2025 – ein Anstieg um rund 13 Prozent. Die Zahl der betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten stieg von ca. 21.800 auf rund 24.000.

Der Zuwachs geht unter anderem zurück auf die Übernahme von Asset und Property Management-Mandaten für Dritte, darunter zwei Mandate, die jeweils im Rahmen einer Neuausschreibung von Leistungen für bereits aufgelegte Wohnimmobilienfonds gewonnen werden konnten. Diese Mandate umfassen ein Volumen von ca. 230 Mio. Euro und rund 1.650 Wohneinheiten. Hinzu kommen weitere großvolumige Property Management-Mandate, die die INDUSTRIA im Verlauf von 2025 akquiriert hat. Auch die Transaktionen trugen zum Wachstum bei, da die Ankäufe die Verkäufe deutlich überstiegen.

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert:

„2025 war wie schon die Vorjahre herausfordernd für die INDUSTRIA. Vor diesem Hintergrund sind wir besonders stolz, dass es uns gelungen ist, die Assets under Management um rund 13 Prozent zu steigern. Wir haben das Jahr zudem genutzt, um neue Ideen voranzutreiben. So haben wir geprüft, ob und wie Wohnimmobilien, die in modularer Bauweise errichtet werden, für institutionelle Investoren als Investment in Frage kommen. Wir sind hier auf einem guten Weg und ich rechne damit, dass wir 2026 erfolgreiche Transaktionen und Projekte vermelden können.“

Ankäufe überstiegen 2025 Verkäufe deutlich

Die INDUSTRIA war mit ihren Transaktionen auf der Käufer- und Verkäuferseite aktiv. Das gesamte Transaktionsvolumen belief sich auf rund 168 Mio. Euro, davon entfielen rund 61 Mio. Euro auf Verkäufe und rund 107 Mio. Euro auf Ankäufe. Beispielsweise kaufte die INDUSTRIA im Mai mit dem so genannten Dreiklangportfolio 372 Wohneinheiten in den Großräumen Berlin, Frankfurt und Stuttgart an. Verkauft wurden im Gegenzug mehrere kleine Immobilien.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA und verantwortlich für das Transaktionsgeschäft, sagt:

„2025 war in Bezug auf Deals von Licht und Schatten geprägt. Zwar gibt es wieder leicht mehr Transaktionen, insgesamt ist das Marktgeschehen aber immer noch verhalten. Ich gehe davon aus, dass sich der Markt 2026 weiterhin leicht aufwärts entwickeln wird.“

Geschäftsbereich Property Management wächst überdurchschnittlich

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und u.a. verantwortlich für den Geschäftsbereich Property Management, sagt:

„Das Property Management ist 2025 –gemessen an den Kennzahlen betreuter Fläche und betreuter Einheiten – stark gewachsen.“ Die Anzahl der in diesem Geschäftsbereich betreuten Einheiten (Wohnen und Gewerbe) nahm signifikant zu. Wir verwalten heute rund 24.000 Einheiten und die betreute Fläche wuchs um 16 Prozent auf 1,7 Mio. Quadratmeter.“

Hau weiter: „Wir haben 2025 wertvolle Erfahrungen gesammelt und uns im Property Management weiter erfolgreich positioniert. Das gilt zum Beispiel für die Übernahme von Immobilienbeständen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Bei derartigen Mandaten bildet die Erhebung und Übernahme von Daten in professionelle, digitale Prozesse oft eine erhebliche Herausforderung für das operative Management. Uns ist es gelungen, diese Herausforderung in der Praxis erfolgreich zu meistern. 2026 wollen wir weiterwachsen und weitere Mandate gewinnen – bei Wohn- und Gewerbeimmobilien. Außerdem werden wir zunehmend von Banken und institutionellen Investoren angesprochen, die für ihre Immobilienbestände spezialisierte und verlässliche Partner suchen. Ich rechne daher auch 2026 mit deutlich mehr Neugeschäft.“

Markus Reinert FRICS, COO der Becken Holding GmbH, des Gesellschafters der INDUSTRIA Immobilien, ergänzt:

„Wir hatten Anfang 2025 ein Wachstumsziel von 500 Mio. Euro AuM für das Asset und Property Management ausgerufen. Es ist uns gelungen, dieses Jahresziel sogar um 200 Mio. Euro AuM-Wachstum zu übertreffen. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis in einer herausfordernden Zeit.“

Mit Blick auf 2026 sagt der Becken-COO: „Wir wollen diesen Wachstumskurs auch 2026 fortsetzen und erneut um rund 500 Mio. Euro AuM wachsen. Neben organischem Wachstum kommt auch anorganisches Wachstum durch Übernahme von Gesellschaften in Frage.“

Asset- und Property-Management konkret: Wie sich Problemimmobilien in den Griff bekommen lassen

Problemimmobilien stellen Asset- und Property-Manager vor besondere Herausforderungen: Instandhaltungsstaus, technische Defizite oder organisatorische Mängel prägen das Bild. Die Arbeit ist zeit- und personalintensiv, doch gleichzeitig bietet es auch Chancen, das Management von Problemimmobilien zu übernehmen. Denn es lassen sich neue Geschäftspotentiale erschließen und die Aufträge werden wegen des höheren Aufwands oft besser vergütet.

Wie sich Problemimmobilien in den Griff bekommen lassen, darüber diskutierten auf Einladung von Rueckerconsult vier Expertinnen und Experten im Rahmen der Online-Panel-Reihe „Asset und Property Management konkret“Thomas Heidelberger, Geschäftsführer von REIC, Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien, Carolin Dose, Managing Director of Asset Management bei HIH Real Estate, sowie Catherine Luithlen, Head of Asset Management Europa bei Manova Partners.

Was macht eine Immobilie zum Problemfall?

„Eine Problemimmobilie ist ein herausforderndes Asset, das aufgrund verschiedenster Faktoren seine Performanceziele nicht mehr erreicht – technisch, in der Vermietung, administrativ oder rechtlich. Dann braucht es ein intensiveres, strategischeres Management“, erklärt Catherine Luithlen von Manova Partners. „Wir übernehmen bewusst solche Mandate, aber auch in unserem Bestandsportfolio gibt es vereinzelt Objekte, die aus unterschiedlichen Gründen zu Problemimmobilien werden.“

Carolin Dose von der HIH Real Estate ergänzt: „Ein guter Asset Manager ist immer ein Problemlöser. Herausforderungen gehören dazu. Problemimmobilien sind sogar spannend, weil wir dann wirklich managen können, statt nur zu verwalten. Der Markt hat sich verändert, so dass viele Immobilien anders betrachtet werden müssen, gerade Bürogebäude.“

Die INDUSTRIA managt rund 24.000 Wohneinheiten, überwiegend als Asset- und als Property-Manager für die eigenen Fondsobjekte. Seit 2022 bietet das Unternehmen seine Asset- und Property-Management-Leistungen erfolgreich auch Dritten an. Für Geschäftsführer Jürgen Hau können Problemimmobilien „sehr unterschiedliche Gesichter“ haben: „Im Neubau kann zum Beispiel eine zunächst abgesagte und verspätet durchgeführte Abnahme des Objektes zu massiven Verzögerungen bei der Übergabe der Wohnungen an Mieter führen. Bei Bestandsobjekten sind es häufig eine unvollständige Datenlage bei den Stammdaten, hoher Leerstand oder eine lückenhafte Miet- beziehungsweise Objektbuchhaltung.“

Thomas Heidelberger beschreibt seine Arbeit bei der REIC so: „Wir kommen oft als Feuerwehr – wenn die Probleme bereits massiv sind. Wir sind als Asset- und Property-Manager unterwegs und kommen ursprünglich aus der Betriebskostenanalyse. Dort sieht man sehr schnell, wo es brennt. Wenn Betriebskosten nicht abgerechnet werden, fehlen Cashflows für Opex und später für Capex. Ein typischer Fall: Ein internationaler Modehändler zieht aus – und niemand weiß, wie es weitergeht. Dann gehen wir hin, reden mit Mietern, verhandeln Abschlagszahlungen und entwickeln kreative Lösungen.“

Die Panelisten betonten einhellig, wie wichtig eine klare Strategie und zügige Stabilisierung der in Schieflage geratenen Immobilien seien. Während im Wohnsegment vor allem Instandhaltungslücken und großer Mieterkommunikationsbedarf dominierten, stünden bei Gewerbeimmobilien häufig strukturelle Vermietungsprobleme oder Spezialthemen wie Brandschutz im Vordergrund.

Der erste Schritt: umfassende Analyse, realistische Agenda

Beim Onboarding bildet eine umfassende Analyse die Grundlage jeder Strategie. Je nach Ausgangslage dauere diese Phase in der Regel zwischen zwei und sechs Monaten, sagt Jürgen Hau: „Bei Mandaten mit herausfordernden Hintergründen – etwa Insolvenznähe – kann das in Einzelfällen auch länger dauern. Wichtig ist in solchen Fällen, die Lage realistisch zu bewerten, um einschätzen zu können, was auf einen zukommt, um dann die geeigneten Maßnahmen zur Minimierung beziehungsweise Beseitigung zu ergreifen.“

Besonders herausfordernd werde es, wenn Daten fehlten oder Dienstleister ausfielen, erklärt Thomas Heidelberger: „Oft ist schon die Behörde vor Ort und droht mit Nutzungsuntersagung. Dann braucht man Lösungen innerhalb von Tagen. Ein Mini-Businessplan hilft, schnell Struktur in die Themen zu bekommen.“

Für Carolin Dose ist neben Vertrags- und Marktdaten vor allem die Begehung der Immobilie essenziell: „Wir sprechen mit dem Eigentümer, mit Mietern, Facility-Managern – und hören sehr gut zu. Erst dann entwickelt sich das richtige Verständnis dafür, was eine Immobilie wirklich braucht. Auf der Grundlage der Begehung, der Ziele des Eigentümers und einer umfassenden Analyse entwickeln wir anschließend die Businesspläne für die Immobilie.“

Dass Mieterkommunikation ein wichtiger Teil des Onboardings ist, traf auf allgemeine Zustimmung. Catherine Luithlen: „Mieter sind oft schon erleichtert, wenn einfach jemand reagiert. Wir hören zu, erklären klar, was möglich ist – und halten uns an Zeitpläne. Leere Versprechungen darf es nicht geben.“

ESG als integraler Bestandteil jeder Immobilienstrategie

Ein weiterer Konsenspunkt innerhalb der Diskussion: ESG ist mittlerweile integraler Bestandteil jeder nachhaltigen Immobilienstrategie und kein „nice to have“. Gleichzeitig müsse man aber pragmatisch bleiben, so Catherine Luithlen: „Wir haben Gebäude, da kann man nur die Heizung an- oder ausschalten – da steht ESG erstmal hinten an. Aber für bonitätsstarke Mieter sind ESG-Maßnahmen entscheidend. Deshalb müssen wir langfristig planen.“

Jürgen Hau macht zudem darauf aufmerksam, dass man unterscheiden müsse: „Quick Wins ja – große Umbauten nur nach intensiver Prüfung.“ Solche Quick Wins sind schnell umsetzbare Maßnahmen wie beispielsweise eine Optimierung der Gebäudeleittechnik, eine LED-Beleuchtung zur Reduzierung des Stromverbrauches oder eine mit intelligenter Regeltechnik ergänzte Heizungssteuerung in Bestandswohngebäuden. Größere ESG-Maßnahmen hingen jedoch stark vom Finanzierungsrahmen, Wirtschaftlichkeit und der Risikobereitschaft des Eigentümers ab.

Gehe es bei einer Problemimmobilie um Refinanzierung, könne ESG sofort zum wichtigsten Thema überhaupt werden, weiß Thomas Heidelberger: „Sobald die Banken entsprechende Daten verlangen, muss man sie liefern.“ Er weist er darauf hin, dass häufig Problemimmobilien durch Probleme bei der Refinanzierung entstünden.

Carolin Dose betont den Einfluss des Asset-Managers an dieser Stelle: „Eine Bank weiß sehr genau, dass investiert werden muss, um den Ertrag der Immobilie oder den Wiederverkaufswert zu erhöhen. Ein Asset Manager kann der Bank sehr genau verschiedene Visionen für eine Immobilie aufzeigen, auch unter ESG-Gesichtspunkten.“

Voraussetzungen für wirtschaftlich erfolgreiche Problemlösungsmandate

Drei Faktoren sind laut der Panelgäste entscheidend für ein wirtschaftlich erfolgreiches Mandat bei Problemimmobilien: erstens eine transparente Datenlage und realistische Ziele, zweitens ausreichende Ressourcen des Managers, drittens die Bereitschaft und die finanzielle Fähigkeit des Eigentümers, notwendige Investitionen zu tätigen.

Fehlt eines dieser Elemente, könnten Asset- und Property-Manager die Problemimmobilie zwar stabilisieren, aber nicht unbedingt deren Wertsteigerung vorantreiben. Selbst eine reine Cashflow-Stabilisierung sei in vielen Fällen bereits ein Beitrag zur Wertoptimierung, so die Diskutanten. „Wenn das Endziel des Kunden ist, das nächste und übernächste Jahr zu überleben, beinhaltet unser Mandat nicht unbedingt die langfristige Wertsteigerung“ erklärt Thomas Heidelberger.

Catherine Luithlen ergänzt: „Jede Capex-Maßnahme ist eine Wertsteigerung für die Immobilie. Das sollte im Fokus jedes Asset-Managers stehen.“

Ein Ziel kann unter Umständen auch nur ein geordneter Rückzug oder Verkauf sein, wie Jürgen Hau sagt: „Wichtig ist nur, dass die Strategie klar definiert ist.“

Reputationsrisiken: Vom Problemfall zur Chance

Asset- und Property-Manager, die eine Problemimmobilie übernimmt, müssen damit rechnen, für Probleme verantwortlich gemacht zu werden, die sie nicht verursacht haben. „Entscheidend ist immer eine aktive Kommunikationsstrategie: offener Umgang mit bekannten Problemen, ehrliches Erwartungsmanagement und klare Kommunikation über Zeitpläne und Maßnahmen“, sagt Carolin Dose.

Catherine Luithlen meint: „Wenn man so ein Mandat übernimmt, darf man nicht das Risiko der Reputation im Fokus haben, sondern eher die Chance, auch seine Kompetenz unter Beweis zu stellen.“

 

Hinweis Bildmaterial: Adobe Stock

 

Über die REIC-Gruppe

Die REIC-Gruppe ist ein Zusammenschluss von Beratungs- und Service-Unternehmen in der Immobilienbranche, bestehend aus REIC Digital, REICON Consulting und REIC Real Estate Investment Consulting. Als integrierte Einheit bietet die REIC-Gruppe umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Digitalisierung, ESG- und Energieberatung sowie Immobilienmanagement. Mit langjähriger Expertise, innovativen Ansätzen und maßgeschneiderten Lösungen unterstützt die REIC-Gruppe ihr breites Kundenspektrum bei der Umsetzung nachhaltiger und profitabler Immobilienstrategien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der langfristigen Werterhaltung und Steigerung der Immobilienwerte. Mehr zu den einzelnen Unternehmen unter reic.eu (REIC Real Estate), reiconsulting.de (REICON Consulting) und reic-digital.com (REIC Digital)
https://reic.eu/

Über HIH Real Estate

Die HIH-Gruppe ist der führende Anbieter von ganzheitlichem Immobilien-Investmentmanagement in Deutschland. Unsere Leistungspalette deckt den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie ab und reicht von der Projektentwicklung über die Strukturierung von Immobilieninvestments bis zum Asset und Property Management. Wir überzeugen durch maßgeschneiderte Investmentlösungen und eine effiziente Fondsadministration. Unsere Kunden profitieren von dem umfangreichen Leistungsangebot der einzelnen Unternehmen, den kurzen Entscheidungswegen und der engen Zusammenarbeit innerhalb der HIH-Gruppe.

Mit rund 78 Mrd. Euro betreutem Immobilienvermögen und 936 Mitarbeitenden an neun Standorten finden, entwickeln und steuern wir Gewerbeimmobilien europaweit.
www.hih.de

Über Manova Partners

Manova Partners ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit rund 11,7 Mrd. Euro verwaltetem Immobilienvermögen, das 174 Objekte in Europa, Nord- und Südamerika umfasst. Das Unternehmen bietet neben individuellen Lösungen (Individual-, Bündelungs-, Dachfonds) auch Club Deals und Multi-Investoren-Fonds für deutsche und internationale Investoren als deutsche sowie luxemburgische Strukturen an. Der Fokus liegt auf den Sektoren Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen.

Die rund 150 Immobilienexperten von Manova Partners sind durch ihre 17 regionalen Standorte in Europa sowie Nord- und Südamerika eng im Markt vernetzt.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2000 als GLL Real Estate Partners und gehörte von 2018 bis 2024 zur australischen Macquarie Gruppe. Seit Dezember 2024 firmiert das Unternehmen als Manova Partners mit Hauptsitz in München. Die Unternehmensanteile befinden sich ausschließlich im Besitz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.manovapartners.com

INDUSTRIA feiert Fertigstellung ihres Mietwohnobjekts „Freyberg Brauerei“ in Halle an der Saale

Die INDUSTRIA Immobilien hat ihr kürzlich fertiggestelltes Mietwohnprojekt in der historischen Freyberg Brauerei in Halle in die Bewirtschaftung übernommen. Der Immobilienmanager aus Frankfurt, Teil der Becken-Gruppe, feiert heute mit einem Festakt die Eröffnung des sorgfältig revitalisierten und durch Neubauten ergänzten historischen Brauereigeländes.

Auf dem rund 8.300 Quadratmeter großen Grundstück an der Glauchaer Straße 50 sind 210 Wohneinheiten mit insgesamt knapp 16.000 Quadratmetern Mietfläche, eine 25 Quadratmeter große Gewerbefläche und 137 PKW-Stellplätze entstanden. Das Ensemble besteht aus elf Gebäuden. Große Teile der Bestandsgebäude des unter Denkmalschutz stehenden Areals wurden revitalisiert und in Wohnraum umgewandelt. Dabei stammen die ältesten Gebäude aus dem Jahr 1884. Ergänzend wurden in die Baulücken Neubauten eingefügt sowie eine Tiefgarage und eine Parkgarage im Erdgeschoss eines der Neubauten errichtet. Die gemeinschaftlichen Abstellräume für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen sowie ein Mieterkeller zu jeder Wohnung befinden sich in den Untergeschossen. Etwa die Hälfte der hochwertig ausgestatteten Wohnungen entstand in denkmalgeschützten Altbauten im Standard KfW‐Effizienzhaus Denkmal, die andere Hälfte in Neubauten im KfW‐55-Standard.

Die INDUSTRIA hatte das Ensemble 2020 als Asset Manager für ein Individualmandat eines institutionellen Investors im Rahmen eines Forward Deals erworben. Der Fonds wird von der INTREAL als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft administriert. Verkäufer des Projekts war der Projektentwickler MCM Wohnwerte AG & Co. KG. Die Erstvermietung der Wohnungen erfolgt durch die deutschlandweit tätige Maklergesellschaft Müller Merkle Immobilien.

„Die Wohnungen finden einen sehr positiven Anklang bei potentiellen Nutzern. Das Gebäudeensemble ist einzigartig schön und hochwertig. Es ist mit seiner Kombination aus Alt- und Neubau und der Wasserlage ein Unikat in Halle. Der Bau der Brauerei begann im Jahr 1884 im Burgenstil aus zinnenbekrönten Backsteingebäuden. Das Highlight ist das Gebäude direkt an der Saale aus dem Jahr 1912 mit seiner breitgelagerten Jugendstilfassade. Erweiterungsbauten in expressionistischer Backsteinarchitektur wurden in der Zwischenkriegszeit mit markanten Treppenhaustürmen errichtet. In den 1930er Jahren galt die Freyberg Brauerei als größte Brauerei Mitteldeutschlands. Die architektonische Gestaltung des Architekturbüros AIN GmbH zur Revitalisierung hat uns absolut überzeugt“, sagt Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA.

„Wir haben nach der Insolvenz der MCM Wohnwerte das Projekt in enger Zusammenarbeit mit unserem Generalunternehmen, der phb GmbH aus Kabelsketal, pragmatisch zu Ende gebracht. Das Büro netzwerkarchitekten GmbH haben das baubegleitende Monitoring übernommen. Zugute kamen uns bei der Fertigstellung unsere Erfahrung mit früheren Revitalisierungsprojekten, beispielsweise der Konversion des ehemaligen Hildegardis-Krankenhauses in Mainz in ein attraktives Wohnquartier“, ergänzt Elmar Limley, zuständiger Portfoliomanager bei der INDUSTRIA.

Das Gelände der historischen Freyberg Brauerei im Stadtquartier Glaucha liegt direkt am Ufer der Saale. Die Innenstadt ist in zehn Gehminuten erreichbar, der Bahnhof in sechs Fahrminuten, der Flughafen Halle/Leipzig in 20 Minuten. Die beiden Oberzentren Halle und Leipzig bilden zusammen eine wirtschaftsstarke Metropolregion mit einem Einzugsgebiet von knapp zwei Millionen Menschen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Wenn Sie einen tieferen Einblick in die Umsetzung und die besondere Bedeutung des Projekts „Freybergs“ für Halle erhalten möchten, lohnt sich ein Blick in den aktuellen MDR-Beitrag. Dort wird die Fertigstellung ausführlich beleuchtet.

Hier geht es zum Beitrag | 15.11.2025  ∙ MDR

 

Bildquellennachweis: MEDIENMENSCH Kreativarbeit

INDUSTRIA steigert Assets under Management 2024 auf 5,6 Mrd. Euro

  • Assets under Management wachsen 2024 um 15 Prozent (Vorjahr: 4,9 Mrd. Euro)
  • Zahl der verwalteten Wohn- und Gewerbeeinheiten nimmt unternehmensweit um rund 2.400 auf 21.800 zu
  • Verkauf von vier Immobilien mit einem Volumen von 103 Mio. Euro

 

Die INDUSTRIA hat im Jahr 2024 ihre Assets under Management (AuM) in einem immer noch herausfordernden Marktumfeld deutlich gesteigert. Die AuM des Asset- und Property-Managers aus Frankfurt kletterten von 4,9 Mrd. Euro Ende 2023 auf 5,6 Mrd. Euro ein Jahr später – ein Anstieg um 15 Prozent. Die Zahl der betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten stieg von 19.400 auf 21.800. Der Zuwachs geht unter anderem zurück auf die Übernahme zweier Asset-Management-Mandate mit einem Volumen von 350 Mio. Euro und rund 2.200 Wohneinheiten im Sommer 2024. Hinzu kommen zwei weitere großvolumige Property-Management-Mandate, die die INDUSTRIA 2024 gewinnen konnte.

Außerdem wurden 2024 diverse in der Vergangenheit angekaufte Projekte fertiggestellt. Weitere rund 900 Neubauwohnungen werden in den nächsten Monaten in die Fonds von INDUSTRIA übernommen. Im Gegenzug war das Unternehmen auch auf der Verkäuferseite aktiv. Insgesamt wurden 2024 vier Objekte mit einem Volumen von 103 Mio. Euro verkauft. Diese Immobilien stammen aus dem Portfolio des offenen Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND.

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „2024 war ein Jahr, das immer noch stark von einem Wohnimmobilienmarkt mit einem vergleichsweise geringen Transaktionsvolumen geprägt war. Vor diesem Hintergrund freut mich das Wachstum der INDUSTRIA besonders. Durch die Übernahme von Management-Mandaten zweier Fonds u.a. der insolventen d.i.i.-Gruppe konnten wir ein außerordentliches Wachstum generieren. Neben der Auflage von neuen Fonds-Produkten werden wir 2025 weitere Mandate von Dritten übernehmen.“

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, ergänzt: „2024 hat die INDUSTRIA mehrere Immobilien erfolgreich veräußert. Wir haben dabei eine rege Nachfrage nach unseren Immobilien verzeichnet. Im immer noch anspruchsvollen Marktumfeld haben wir Verkäufe zügig umgesetzt. Das zeigt, dass Objekte mit guter Energieeffizienz, wie wir sie für unsere Fonds angekauft haben, gefragt und marktgängig sind. Aktuell bereiten wir weitere Verkäufe vor.“

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und u.a. verantwortlich für den Bereich Property Management, sagt: „Wir sind auf einem guten Weg, 2025 unsere Rolle als ein führender Property-Manager bei Wohnimmobilien in Deutschland weiter auszubauen und außerdem zusätzliche neue Mandate bei Gewerbeimmobilien zu gewinnen. Die Grundlagen dafür haben wir 2024 gelegt. Wir haben unsere technische Infrastruktur und das Kundenmanagement verbessert und die Dienstleistungsaufträge signifikant ausgebaut. Auch für erste großvolumige Gewerbeimmobilien haben wir das Property Management übernommen. Wir sehen hier große Synergien mit unserem Gesellschafter, der Becken-Gruppe.“

Insgesamt managt die INDUSTRIA aktuell zehn Immobilien-Spezialfonds und den offenen Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND. Im institutionellen Bereich betreut das Unternehmen rund 80 Investoren – vor allem Versorgungswerke, Pensionskassen, kommunale und kirchliche Versorgungseinrichtungen, Versicherungen sowie Banken und Sparkassen.

 

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INDUSTRIA übernimmt Property Management für Büroobjekt CURVE in Düsseldorf

  • Hauptmieter ist Verbraucherzentrale NRW
  • INDUSTRIA will weitere Property-Management-Mandate für Büroobjekte gewinnen

 

Die INDUSTRIA, Immobilienmanager aus Frankfurt und Teil der Becken-Gruppe, übernimmt künftig das Property Management für das Düsseldorfer Bürogebäude CURVE. Die Immobilie wurde von Becken Development entwickelt und 2024 fertiggestellt. Sie verfügt über eine Mietfläche von rund 11.800 Quadratmetern, größter Mieter ist die Verbraucherzentrale NRW. Das Property Management der INDUSTRIA übernimmt die kaufmännische und technische Betreuung der Immobilie.

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und verantwortlich für den Bereich Property Management, kommentiert: „Die INDUSTRIA ist als Immobilienmanager für Wohnimmobilien bekannt. Derzeit betreuen wir 21.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten, wollen uns aber künftig wesentlich stärker als Property Manager auch für Büroimmobilien positionieren und hier Drittmandate gewinnen. Das Objekt CURVE steht exemplarisch für Mandate, wie wir sie akquirieren wollen.“

CURVE befindet sich in der Helmholtzstrasse 19 im Düsseldorfer Stadtteil Friedrichstadt und erfüllt die Anforderungen des KFW Standards Effizienzhaus 40. Das Objekt ist nach DGNB Gold und WirdeScore Gold – einem internationalen Bewertungssystem für digitale Infrastruktur und Konnektivität von Immobilien – zertifiziert.

 

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INDUSTRIA wächst antizyklisch durch den Gewinn zweier Asset Management Mandate mit einem Volumen von über 350 Mio. EUR

  • Mandate umfassen über 2.200 Wohneinheiten
  • Administration durch die Service-KVGen HANSAINVEST und INTREAL
  • Übergang erfolgt in enger Abstimmung mit den institutionellen Investoren
  • AuM der INDUSTRIA Immobilien steigen auf rund 5,1 Mrd. Euro

 

Die INDUSTRIA, der Wohnimmobilien-, Fonds und Asset-Manager aus Frankfurt und Teil der Becken-Gruppe, konnte zwei neue Asset- Management-Mandate im Volumen von über 350 Mio. Euro gewinnen. Diese verteilen sich auf insgesamt rund 2.200 Wohneinheiten, die in ganz Deutschland belegen sind. Beide Mandate stammen von der insolventen d.i.i.-Gruppe. Die INDUSTRIA kann damit ihre Assets under Management auf rund 5,1 Mrd. Euro deutlich steigern.

Das erstgewonnene Mandat umfasst Assets mit einem Volumen von über 150 Mio. Euro, hier fungiert die HANSAINVEST als neue Kapitalverwaltungsgesellschaft. Mit rund 1.000 Wohneinheiten bilden die regionalen Schwerpunkte des Portfolios die Standorte Köln, Hannover, Bremen und Minden. Neben dem Asset Management wird in diesem Mandat auch das Property Management durch INDUSTRIA übernommen.

Das zweite Mandat umfasst Assets mit einem Volumen von über 200 Mio. Euro und wird von der Service-KVG INTREAL administriert. Es beinhaltet rund 1.200 Wohneinheiten. Geografische Schwerpunkte des Portfolios liegen u.a. in Aachen, Frankfurt, Pirna und Gütersloh.

Thomas Wirtz (FRICS), Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über die Anbindung dieser beiden neuen Mandate, die in enger Abstimmung mit den beiden involvierten Service-KVGen und den jeweiligen institutionellen Anlegern erfolgte. Das Votum der namhaften Investoren für die INDUSTRIA unterstreicht das Vertrauen in unsere Kompetenz rund um das Management von Wohnimmobilien. Die Anzahl der von INDUSTRIA betreuten institutionellen Anleger steigt damit von rund 50 auf über 75.“

Markus Reinert (FRICS), Geschäftsführer und COO der Becken Holding, ergänzt: „Wir wollen das Asset- und Property-Management-Geschäft weiter ausbauen und sind mit verschiedenen Marktakteuren in Gesprächen. Die Übernahme von bestehenden Mandaten ist eine Möglichkeit auch im aktuellen Marktumfeld anorganisch zu wachsen.“

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und verantwortlich für das Property Management, ergänzt: „Wir sind aktuell dabei, die neuen Objekte in das aktive Management zu integrieren. Perspektivisch werden wir für jedes Objekt einen Plan erstellen, der die Aspekte Instandhaltung, Investitionen und Mieterakzeptanz berücksichtigt, um die Bestände bestmöglich zu entwickeln. Das Property Management der INDUSTRIA betreut nach der Mandatsübernahme bundesweit 20.500 Immobilieneinheiten.

 

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INDUSTRIA übernimmt 2023 rund 1.500 fertiggestellte Neubauwohnungen planmäßig und steigert Mieteinnahmen deutlich

  • Zahl der verwalteten Wohn- und Gewerbeeinheiten wächst um 4,0 Prozent auf 19.400
  • Nettosollmiete legt deutlich auf über 170 Mio. Euro zu
  • Insgesamt zwölf zuvor angekaufte Wohnungsneubauprojekte final fertiggestellt
  • Assets under Management konstant bei 4,9 Mrd. Euro (davon rund 80 Prozent Art. 8 konform)

 

Die INDUSTRIA blickt trotz des herausfordernden Marktumfelds zufrieden auf das Jahr 2023 zurück. Der Fokus des Immobilien-Asset-Managers aus Frankfurt lag im abgelaufenen Jahr vor allem auf der Übernahme von fertiggestellten Projektentwicklungen, die in den Jahren zuvor via Forward-Deal angekauft worden waren. Insgesamt wurden 2023 zwölf Neubauprojekte mit über 1.500 Wohneinheiten und einem Volumen von 550 Mio. Euro wirtschaftlich final in die Fonds der INDUSTRIA übernommen. In Folge von weiteren Neubauakquisitionen und der Übernahme von Drittmandaten stieg die Zahl der verwalteten Wohneinheiten um rund 4,0 Prozent von 18.600 Ende 2022 auf 19.400 zum 31.12.2023. Die Nettosollmiete des verwalteten Portfolios wuchs auf über 170 Mio. Euro. Zudem konnten 2023 sechs Immobilien-Spezialfonds wie auch der offene Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND von Artikel 6 auf Artikel 8 (gemäß Offenlegungsverordnung) umqualifiziert werden.

Trotz schwieriger Bedingungen auf den Transaktionsmärkten hat INDUSTRIA 2023 für rund 70 Mio. Euro (Gesamtinvestitionskosten) Immobilien erworben. Diese entfallen auf drei Ankäufe von Wohnprojekten – davon eines in Mainz und zwei in Magdeburg. Die Assets under Management betrugen für den Fonds- und INDUSTRIA-Bestand zum 31.12.2023 rund 4,9 Mrd. Euro und blieben damit gegenüber dem Vorjahreswert nahezu unverändert.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „2023 war ein schwieriges Jahr für die Immobilienbranche, das geprägt war von Projektentwicklerinsolvenzen, wenigen Transaktionen und einer insgesamt großen Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund bewerte ich die Jahreszahlen der INDUSTRIA als zufriedenstellend. Wir haben uns 2023 für eine Strategie des Abwartens und Beobachtens entschieden und nur sehr selektiv angekauft. Wir können uns eine solche Strategie leisten, da wir in den Jahren vor der Zinswende zahlreiche Projektentwicklungen angekauft haben, die nun nach und nach fertiggestellt werden und in unsere Fonds übergehen. Mit anderen Worten: Unser Portfolio wächst auch ohne viele Ankäufe weiter.“

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA, ergänzt: „Sowohl institutionelle als auch private Anleger waren 2023 eher zurückhaltend bei Neuengagements. Wir sehen aber auch, dass unser Portfolio bislang gut durch die Krise kommt. Dies führe ich vor allem auf den Fokus auf Neubauwohnimmobilien und die Standorte zurück. Unser Portfolio ist somit relativ jung und die Objekte weisen eine gute Energieeffizienz aus. Mit der erreichten Umqualifizierung von sieben Fonds auf Artikel 8 gemäß Offenlegungsverordnung sind wir sehr zufrieden und tragen damit den aktuellen Investorenpräferenzen Rechnung. Zudem konnten wir weitere wichtige Erfahrungen beim Thema ESG sammeln. Erfreulich sind auch die steigenden Mieteinnahmen, diese fußen einerseits auf den erwähnten Übernahmen ins Portfolio, andererseits aber auch auf Mietsteigerungen in den Beständen.“

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und u.a. verantwortlich für den Bereich Property Management, sagt: „Wir beabsichtigen 2024 vor allem im Segment Property Management zu expandieren. Bislang lag der Schwerpunkt der Property-Management-Aktivitäten auf den eigenen Immobilienbeständen und Objekten der von uns initiierten Immobilienfonds. Künftig werden wir verstärkt externe Auftraggeber ansprechen und neben wohnwirtschaftlichen auch gewerbliche Objekte anbinden. Wir sehen hier große Synergien mit unserem Gesellschafter, der Becken-Gruppe.  Die Expertise von Becken – insbesondere im Bereich Manage-to-ESG – und deren Präsenz in den wichtigen deutschen Metropolen stärken den Ausbau des Property-Management-Geschäfts. Wir wollen die INDUSTRIA zu einem bedeutenden Player auch im Property Management in Deutschland machen.“

Insgesamt managt die INDUSTRIA aktuell acht Immobilien-Spezialfonds und den offenen Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND. Im institutionellen Bereich betreut das Unternehmen rund 50 Investoren – vor allem Versorgungswerke, Pensionskassen, kommunale und kirchliche Versorgungseinrichtungen, Versicherungen sowie Banken und Sparkassen.

 

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Markus Reinert FRICS ist seit 1. Januar 2024 COO der Becken Holding

  • Markus Reinert FRICS verantwortet ab 1. Januar 2024 als COO und Geschäftsführer der Becken Holding GmbH u.a. das organische und anorganische Wachstum
  • Große Synergien zwischen Asset- und Property-Management der INDUSTRIA und Manage-to-ESG-Kompetenzen bei Becken
  • INDUSTRIA will künftig verstärkt externe Mandanten für Asset- und Property-Management-Leistungen für Wohn- und Büroimmobilien gewinnen
  • INDUSTRIA betreut bereits externe Mandate, darunter u. a. Wealthcap

 

Becken, Spezialist für Projektentwicklung, Revitalisierung, Asset- und Investment-Management von Gewerbe- und Wohnimmobilien, weitet zusammen mit der Tochtergesellschaft INDUSTRIA seine Geschäftsbereiche Asset- und Property-Management sowie ESG-Refurbishment deutlich aus.

Mit diesem Ziel wird die Geschäftsführung der Becken Holding mit Wirkung vom 1. Januar 2024 um Markus Reinert FRICS (Alter: 58) als COO der Becken Holding erweitert. Der erfahrene Immobilienexperte kommt vom Asset- und Property-Manager IC Immobilien Gruppe, wo er Sprecher der Geschäftsführung war. Er wird künftig auf der Ebene der Becken Holding die Schnittstelle zwischen Development und Asset- und Property-Management bilden. Zu seinen Kernaufgaben zählt u.a. das organische und anorganische Wachstum von neuen Asset- und Property-Management-Mandaten und die Koordinierung dieser Geschäftsaktivitäten der INDUSTRIA mit den Manage-to-ESG-Aktivitäten von Becken. Die Asset- und Property-Management-Aktivitäten im Wohnbereich werden derzeit bei der INDUSTRIA in Frankfurt gebündelt. Sie werden dort von INDUSTRIA-Geschäftsführer Jürgen Hau verantwortet, der ca. 60 Mitarbeiter in diesem Bereich führt.

Die Unternehmensgruppe möchte u.a. neue externe Mandanten für ihre Asset- und Property-Management-Leistungen gewinnen. Diese sollen sowohl aus dem Wohnimmobilien- als auch verstärkt aus dem gewerblichen Bereich kommen. INDUSTRIA managt bereits externe Mandate. Beispielsweise betreut das Unternehmen das Management für Wohnbestände u.a. von Wealthcap.

Jörn Stobbe, CEO der Becken Holding GmbH, sagt: „Wir sehen großes Potenzial in der Verbindung von Asset- und Property-Management mit Manage-to-ESG-Strategien und deren Umsetzung.“

Markus Reinert, COO der Becken Holding GmbH, sagt: „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen in meinem Tätigkeitsbereich innerhalb der Becken-Gruppe.“

Vor seinem Wechsel zu Becken war Markus Reinert mehr als acht Jahre als Sprecher der Geschäftsführung für die IC Immobilien Gruppe tätig. Zuvor war er über vier Jahre als Head of Property- und Asset-Management und Investor Services für Cushman & Wakefield LLP tätig, verantwortlich für die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Davor war er mehr als 20 Jahre für Jones Lang LaSalle (JLL) in verschiedenen Funktionen und Positionen, davon sieben Jahre als Managing und International Director und Mitglied des deutschen Management Boards, tätig.

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und dort verantwortlich für den Bereich Property-Management, kommentiert: „Die INDUSTRIA wurde vor rund 70 Jahren als Verwaltungsunternehmen gegründet. Insofern liegt das Thema Property-Management gewissermaßen in unserer DNA. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Markus Reinert unser Portfolio weiterzuentwickeln. Die bereits gewonnenen externen Mandate bestätigen die Anpassung der Strategie. Gerade in Krisenzeiten rücken die Bestände und deren Management bzw. Weiterentwicklung in Richtung ESG-Konformität stärker in den Fokus. Ich sehe große Synergien mit unserem Gesellschafter, der Becken-Gruppe. Wir wollen die INDUSTRIA zu einem bedeutenden Player im Property Management in Deutschland machen.“

 

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Revitalisiertes Bestandsgebäude von Becken wird neuer Hauptsitz von INDUSTRIA

Revitalisiertes Bestandsgebäude von Becken wird neuer Hauptsitz von INDUSTRIA

  • Anmietung von rund 4.400 Quadratmetern Bürofläche in Frankfurt-Sachsenhausen
  • Bisheriger Standort im IBC wird aufgegeben
  • INDUSTRIA-Flächen verteilen sich auf zwei Bestandsobjekte
  • Green-Lease-Deal für zehn Jahre
  • Vollvermietung des Ensembles Schreyerstraße 4-6 / Stresemannallee 13, 15, Frankfurt am Main

Hamburg / Frankfurt, den 10. August 2023 – Die INDUSTRIA, der auf Wohnimmobilien spezialisierte Investmentmanager, zieht innerhalb von Frankfurt in ein revitalisiertes Bestandsgebäude der Becken-Gruppe um. Es handelt sich bei dem kürzlich geschlossenen Mietvertrag um einen Green Lease mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Der Umzug wird voraussichtlich im erstem Halbjahr 2024 erfolgen. Die INDUSTRIA wird ihren aktuellen Standort in Bockenheim im IBC in der Theodor-Heuss-Allee 74 aufgeben. Die angemieteten Flächen umfassen 4.365 Quadratmeter. Diese verteilen sich auf zwei Objekte, die Teil eines von Becken revitalisierten Ensembles in Frankfurt-Sachsenhausen sind. Die INDUSTRIA-Flächen liegen in einem denkmalgeschützten Altbau, der um 1900 erbaut wurde, sowie in einer Bestandsimmobilie – dem sogenannten Haus 15 – aus dem Jahr 1980. Becken erreicht damit die Vollvermietung des Büroensembles, zu dem noch eine dritte Immobilie gehört, die bereits an die Stadt Frankfurt vermietet wurde. Dieser Mietvertrag – auch ein Green Lease – wurde für fünf Jahre geschlossen.

Thomas Wirtz, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Ich freue mich, dass wir uns für unser Unternehmen neue attraktive Räume sichern konnten. Die INDUSTRIA kann am neuen Standort perspektivisch weiterwachsen, da dieser noch Flächenreserven vorsieht.“

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, ergänzt: „Mit dem Umzug vollziehen wir endgültig die Trennung von unserem Alt-Eigentümer Degussa Bank, indem wir den gemeinsamen Standort im IBC verlassen. Der Umzug markiert auch eine weitere Etappe auf dem Weg zur Integration in die Becken-Gruppe. Ich freue mich sehr über die architektonisch anspruchsvollen Räume im denkmalgeschützten Altbau und in Haus 15, eingebettet in eine ansprechende Gartenanlage.“

Jens Hogekamp, Geschäftsführer der Becken Development und Asset Management GmbH, sagt: „Das von uns mit unserer Manage-to-Green-Kompetenz revitalisierte Büroensemble in der Schreyerstraße vereint Tradition und Moderne. Wir können damit der INDUSTRIA einen Standort bieten, der behutsam und nachhaltig in Absprache mit dem Denkmalschutzamt sowohl innen als auch außen energetisch saniert und ausgebaut wird.“

Dieter Becken, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding GmbH, sagt: „Wir freuen uns, dass die INDUSTRIA eines unserer bedeutendsten Bestandsgebäude als ihren neuen Hauptsitz gewählt hat. Damit wird unsere Zusammengehörigkeit und Partnerschaft nochmals verfestigt und fortgeschrieben.“

Die Fassade des denkmalgeschützten Altbaus und die Fenster wurden nach historischem Vorbild saniert. Die Fertigstellung der energetisch sanierten Fassade von Haus 15 wird im vierten Quartal 2023 erfolgen, ebenso wie die Inbetriebnahme der auf Haus 15 befindlichen Photovoltaik-Anlage. Die geschützte rückwärtige Parkanlage mit historischem Brunnen und Pavillon wird zur nächsten Vegetationsperiode hergerichtet und bietet den neuen Nutzern im Außenbereich des Büroensemble eine hohe Aufenthaltsqualität. Für Elektroautos und Fahrräder wurde ein Parkraum im Innenhof mit E-Ladestationen geschaffen.

 

 

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INDUSTRIA kauft 56 Wohnungen in Magdeburg für Individualmandat

  • Wohnanlage mit 4.800 Quadratmetern Mietfläche in vier Gebäuden

 

INDUSTRIA hat als Asset Manager für einen Immobilien-Spezialfonds eine Wohnanlage in Magdeburg erworben. Das Ensemble an der Beethovenstraße sowie am Kaiser-Otto-Ring mit Baujahr 1997 besteht aus vier Gebäuden mit knapp 4.800 Quadratmetern Wohnfläche und 58 Tiefgaragen-Stellplätzen. Die 56 Wohneinheiten sind zu 100 Prozent vermietet.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Die Wohnanlage punktet mit ihrer ansprechenden Architektur, ihrem gepflegten Zustand und dem breiten Mix aus Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen. Die Lage im Zentrum Magdeburgs in der Nähe der Otto-von-Guericke-Universität und mehreren Parkanlagen ist ideal.“

Als Service-KVG für den Spezialfonds fungiert die INTREAL. Die INDUSTRIA wurde rechtlich und steuerlich von der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, technisch von Case Real Estate und in Umweltfragen von Arcadis Germany beraten.

 

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