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INDUSTRIA erneut von kununu als Top Company ausgezeichnet

Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu hat INDUSTRIA auch für das Jahr 2026 das Top-Company-Siegel verliehen. Damit gehört das Frankfurter Immobilienunternehmen bereits zum fünften Mal in Folge zu den beliebtesten Arbeitgebern. Grundlage der Auszeichnung sind unabhängige Bewertungen von Mitarbeitenden, die INDUSTRIA ein besonders positives Arbeitsumfeld attestieren.

„Dass wir dieses Siegel nun schon fünf Jahre hintereinander tragen dürfen, freut uns sehr – und es bestätigt, dass unsere Kultur auf Vertrauen, Teamgeist und Entwicklung basiert“, sagt Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien. „Wir verstehen die Auszeichnung als Ansporn, unseren Mitarbeitenden auch künftig ein Umfeld zu bieten, in dem sie gerne Verantwortung übernehmen und sich persönlich wie fachlich weiterentwickeln können.“

Anerkennung für Arbeitgeber mit starker Teamkultur

Das Top Company-Siegel von kununu erhalten jährlich nur rund fünf Prozent aller Unternehmen auf der Plattform. Bewertet werden unter anderem Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Kollegenzusammenhalt und Work-Life-Balance. Die INDUSTRIA Immobilien überzeugt hier auf ganzer Linie: Mit einem Score von 3,9 Sternen bestätigen die Bewertungen die hohe Zufriedenheit innerhalb des Teams.

„Nur fünf Prozent der Unternehmen qualifizieren sich für dieses besondere Siegel. Dies sendet ein positives Signal, sowohl als Aushängeschild für potenzielle Bewerber als auch als Spiegel der Unternehmenskultur nach innen. So konnten 71 Prozent der Unternehmen, die das Siegel erhalten haben, eine erhöhte Anzahl an Bewerbungen verzeichnen. Ganze 81 Prozent erkennen die Auszeichnung darüber hinaus auch als einen wichtigen Teil ihrer Employer-Brand-Strategie an“, erklärt Nina Zimmermann, CEO von kununu.

Arbeiten bei INDUSTRIA Immobilien

INDUSTRIA Immobilien versteht sich als Arbeitgeber, der langfristige Perspektiven und individuelle Förderung bietet. „Das kununu-Siegel bestätigt einmal mehr, dass wir gemeinsam ein Arbeitsumfeld geschaffen haben, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und entfalten können“, sagt Yannick Ibsch, Head of HR bei INDUSTRIA „All unsere Mitarbeitenden sind dabei das Herzstück unserer Unternehmenskultur. Wenn Kolleginnen und Kollegen ihr 10- oder gar 20-jähriges Firmenjubiläum feiern, zeigt das insbesondere in den aktuellen Zeiten, wie sehr Wertschätzung, Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten bei uns im Mittelpunkt stehen. Die Auszeichnung ist daher vor allem ein Kompliment an unser tolles INDUSTRIA-Team“

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Die Zukunft des Wohnungsbaus in Deutschland ist seriell

Serielle Fertigung wird in den kommenden Jahren immer mehr zum Standard beim Wohnungsbau in Deutschland werden. Kosten- und Zeitersparnis, bessere Arbeitsbedingungen für Fachkräfte und geringere Mängelanfälligkeit sowie die steigende Variabilität der architektonischen Möglichkeiten machen das Bauen mit vorgefertigten Elementen für eine steigende Zahl von Akteuren attraktiv. Das bestätigten David Fischer, Geschäftsführer, WvM Berlin Immobilien + Projektentwicklung GmbH, Simon Kempf, Geschäftsführender Gesellschafter, Periskop Development GmbH, Jens Wadle, Geschäftsführer, Hohental Gruppe, und Thomas Wirtz, Geschäftsführer INDUSTRIA Immobilien GmbH bei einer Online-Pressekonferenz.

Bemerkenswert dabei ist, dass sich zunehmend auch institutionelle Investoren sowie Asset- und Investmentmanager für die Möglichkeiten des seriellen Bauens interessieren. Thomas Wirtz beispielsweise kann sich seriell und modular gefertigte Wohnimmobilien bei INDUSTRIA Immobilien sowohl in spezialisierten Fondsvehikeln als auch als Beimischung in bereits aufgelegten Wohnimmobilienfonds vorstellen.

Entsprechend sondiert INDUSTRIA Immobilien seit einem Jahr den Markt für seriellen und modularen Wohnbau. „Bauen mit industrieller Vorfertigung entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Investmentthema, denn konventioneller Wohnbau kann die Renditeerwartungen institutioneller Investoren aktuell viel schwerer erfüllen“, sagt Thomas Wirtz. „Neue Technologien und Designs ermöglichen es, dass durch die industrielle Vorfertigung Immobilien nicht nur schnell, planungssicher und kostengünstig entstehen können, sondern die Gebäude auch optisch durchaus attraktiv sind. Serielles und modulares Bauen erscheint als zentraler Schlüssel, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum – insbesondere in Ballungsgebieten und Großstädten – wirksam zu begegnen.“

Höhere Renditen und stärkere Verlässlichkeit steigern Attraktivität

Wie sich Investoren gegenüber seriellem bzw. modularen Bauen positionieren, zeigt eine Umfrage der INDUSTRIA Immobilien unter institutionellen Investoren aus dem Frühjahr 2025. Fast die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, in Fonds mit entsprechenden Objekten zu investieren. Nur rund zehn Prozent lehnen das kategorisch ab. Entscheidend für die Akzeptanz sind erwartete Renditen: 56 Prozent der institutionellen Investoren erwarten höhere Renditen als bei konventionellen Bauweisen – ein realistisches Bild angesichts kürzerer Bauzeiten und geringeren Bau- und Finanzierungskosten. Grund hierfür könnte allerdings auch die Einschätzung sein, dass serielle Konzepte noch mit zusätzlichen Risiken behaftet seien. Langfristig jedoch werde sich diese Risikoprämie abbauen, so Wirtz’ Prognose.

Mit vorgefertigten Elementen lassen sich Klimaziele besser erreichen

Simon Kempf, Geschäftsführer bei Periskop Development, hat sich dem Thema Serielles Bauen vom Standpunkt der Baulandentwicklung genähert. „Wir sehen den Zuschnitt von Baufeldern als maßgebliche Grundlage für den Optimierungsprozess beim Bauen. Je höher der Vorfertigungsgrad von Modulen und Elementen ist, umso höher ist wahrscheinlich der Anspruch an ein möglichst passendes Grundstück. So etwa lautete eine Arbeitshypothese, auf deren Grundlage wir unser Withepaper erstellt haben.“

Er führt aus: „Unsere Analyse zeigt: Industriell vorgefertigte Elemente verkürzen Bauzeiten signifikant, senken Kostenrisiken und erleichtern die Planung. Zudem mindern sie Baustellenemissionen, ermöglichen eine Recyclingquote von bis zu 90 Prozent und leisten damit einen spürbaren Beitrag zur Erreichung von Klimazielen.“

„Doch nicht jedes Grundstück eignet sich für serielle beziehungsweise modulare Lösungen, Transport- und Logistikkosten können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen, die architektonische Gestaltungsfreiheit ist geringer als bei konventionellem Bau. Vorfertigung geht zudem mit teils früher Kapitalbindung einher und verlangt eine sehr präzise Planung bereits in den initialen Projektphasen“, fasst Kempf die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Zudem müssten, um die für einen höheren Automatisierungsgrad erforderlichen Produktionszahlen zu ermöglichen, die unterschiedlichen Landesbauordnungen homogenisiert werden.

Serielles Bauen beginnt bereits in der Planungsphase

Den Ansatz, dass serielles Bauen bereits mit der Planungsphase und der Konfiguration der Grundstücke beginnt, teilt auch Jens Wadle: „Auch seriell errichtete Bauvorhaben müssen sich in die Umgebung einfügen, das heißt sie müssen dem Grundstückszuschnitt Rechnung tragen und die städtebauliche Besonderheit eines Ortes berücksichtigen. Nur eine Mischung von Materialien und Bauweisen ermöglicht Flexibilität und Vielfalt, damit die nötige Grundstücksauslastung erreicht werden kann.“ Entscheidend für den Erfolg sei die Wiederholbarkeit. „Im Bewusstsein für Städtebau und Freianlagen können wiederkehrende Raster, modulare Planungsansätze und schlussendlich die Etablierung des wirtschaftlichsten Materials für die jeweilige Bauaufgabe das Image des seriellen Bauens verändern. Unser Ansatz ist eine serielle Planungslogik, die spätere Bauabläufe vereinfacht, Fehler reduziert und dabei städtebauliche und architektonische Qualitäten zum Ziel hat. Dieser Ansatz spart Zeit und Kosten, reagiert auf Kundenanforderungen und schafft nachhaltig lebenswerte gemischte Quartiere.“

Entsprechend sieht Wadle auch die vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen initiierte Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen“ als wichtigen Meilenstein für den kommunalen Wohnungsbau. „Erstmals ist ein praxisnahes Instrument geschaffen worden, das insbesondere öffentlichen Bauherren eine schnelle, transparente und rechtssichere Umsetzung ermöglicht. Die Hohental Gruppe zählt zu den präqualifizierten Anbietern dieser Vereinbarung. Sie bietet Kommunen und Wohnungsunternehmen die Möglichkeit, vorgeprüfte, wirtschaftliche und zugleich architektonisch hochwertige Lösungen direkt abzurufen. Der modulare Aufbau der angebotenen Systeme erlaubt es, individuelle Projektanforderungen zu berücksichtigen, ohne den Kostenvorteil der Standardisierung zu verlieren. So wird die Rahmenvereinbarung zu einem zentralen Baustein, um den kommunalen Wohnungsbau in Deutschland zu beschleunigen.“

wvm Gruppe setzt bei Eigentumswohnungen auf Individualität im System

Inzwischen gibt es erste Projekte, bei denen auch hochwertige Eigentumswohnungen seriell errichtet werden. Interessant ist dabei die Frage, inwieweit die Wohnungen für Selbstnutzer individualisierbar sind. David Fischer rät diesbezüglich zu einem möglichst zeitigen Kauf. „Wer früh in die Projekte einsteigt, hat den größten Spielraum, von Bodenbelägen und Fliesen über Armaturen und Türen bis zu Elektrodetails wie Schalter und Steckdosen.“ Er verweist auf das Projekt Zwieseler Hof, bei dem die wvm 147 Eigentumswohnungen errichtet. Dort stehen den Kaufinteresssenten beispielsweise mehr als ein Dutzend Varianten zur Verfügung. „Wir haben für den Zwieseler Hof mit Nöfer Architekten ein architektonisch hochwertiges und nachhaltiges Quartier mit vielen durchdachten Details geplant. Die ausführende Firma hat die serielle Fertigung in diese Architektur integriert, sodass Gestaltung und Prozess zusammenpassen“, sagt Fischer.

Fischer sieht gute Perspektiven für die serielle Fertigung von Eigentumswohnungen. „Wenn Architektur und Lage passen, wird die Vorfertigung im Werk auch im Eigentumssegment zur neuen Normalität. Wichtig ist dabei: Die Methode muss dem Ort dienen – nicht umgekehrt.“

Dabei bestätigen sich die guten Erfahrungen auch im eigenen Entwicklungsportfolio. In der Liebermannstraße in Berlin-Weißensee hat die wvm Gruppe ein weiteres klassisches Ortbetonkonzept gemeinsam mit Stephan Höhne Architekten und Casa Ingenieure in eine moderne Fertigteilplanung überführt. Dort werden insgesamt 48 Wohnungen bereits ein halbes Jahr vor dem ursprünglich geplanten Termin im kommenden Sommer fertiggestellt. „Serielles Bauen ist kein Widerspruch zu Vielfalt. Im Gegenteil: Modulare Prinzipien ermöglichen typologische Flexibilität – und damit Wohnraum für verschiedene Zielgruppen“, fasst Fischer seine Erfahrungen zusammen. „Für uns bedeutet das: Standards da, wo es sinnvoll ist – Differenzierung da, wo der Ort es fordert.“ Konventionell bauen wird die wvm Gruppe weiterhin bei sehr kleinen Vorhaben, Unikaten mit hohem Bestandseinfluss oder bei historisch sensiblen Projekten. „Dort spielt die klassische Bauweise ihre Stärken aus. Aber auch hier profitieren wir zunehmend von modularen Denkmustern.“

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Wohnimmobilien 2025: Zwischen Konsolidierung und Aufbruch

Nach drei schwierigen Jahren hat sich der Markt für Wohnimmobilien in Deutschland stabilisiert. Die aktuellen Daten aus dem Marktbericht 2025 Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien in Deutschland, den bulwiengesa erstellt hat, zeichnen ein vielschichtiges Bild zwischen geopolitischer Unsicherheit, regulatorischer Herausforderung und neuem Optimismus.

Bulwiengesa konstatiert zunächst eine gewisse Erleichterung. Die Bauzinsen sind seit Ende 2024 leichtgefallen. Experten erwarten eine Seitwärtsbewegung in den kommenden Monaten. Die Gefahr der Inflation hingegen sieht bulwiengesa aber als gebannt an. Belastend stuft das Analysehaus hingegen die geopolitischen Risiken ein – vom Ukrainekrieg, über die Spannungen im Nahen Osten bis zum Zollstreit mit dem US-Präsidenten. Vor diesem Hintergrund ist die Situation am deutschen Wohnimmobilienmarkt einzuordnen.

Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt insbesondere in den Metropolregionen ungebrochen. Gleichzeitig verzeichnete bulwiengesa bis Mitte 2025 einen Rückgang der Wohnungsbaustarts um ganze 85 % gegenüber Ende 2022. Ein drastisches Signal. Besonders betroffen ist der bezahlbare Wohnraum: Während sich Bestandsmieten um bis zu 3,7 % verteuerten, stagniert der Neubau. Die Folge: Der Angebotsmangel verschärft sich weiter, auch durch hohe Baukosten, Fachkräftemangel und wachsende ESG-Auflagen.

Ein großes Thema im Wohnimmobilienbereich ist nach wie vor die Energetische Sanierung des Bestands, da dieser für einen Großteil des CO2-Ausstosses steht. Durch die CO₂-Bepreisung werden Investitionen in energetische schlechtere Gebäude zunehmend notwendig. Gleichzeitig führen Investitionen zu höheren Mieten – eine soziale Gratwanderung. Fördermittel und neue Modelle wie die reaktivierte Wohngemeinnützigkeit sollen gegensteuern, doch der Effekt ist bisher begrenzt. Die Mietpreisbremse wurde verlängert, der „Hamburg-Standard“ zur Kostensenkung vorgestellt. Der Hamburg‑Standard ist das Ergebnis der „Initiative kostenreduziertes Bauen“, an der rund 200 Experten beteiligt waren. Das Ziel: Es sollen bis zu 2 000 Euro Baukosten pro Quadratmeter Wohnfläche eingespart werden.

Doch entscheidend wird sein, ob Planungsrecht und Bauvorschriften entschlackt werden – wie es die Bundesregierung mit ihrem „Wohnungsbauturbo“ verspricht.

Trotz all der aufgezählten Herausforderungen zeigt sich der Markt differenzierter als je zuvor. Die Analysten von bulwiengesa beobachten eine Seitwärtsbewegung bei den Kaufpreisen in B- und C-Städten. In den A-Städten steigen die Preise ganz leicht. Dies deckt sich mit den Beobachtungen, die die INDUSTRIA am Markt macht. Institutionelle Käufer agieren selektiver, opportunistische Investoren steigen gezielt ein. Projekte mit ESG-Potenzial – etwa unter dem Label „Manage to Green“ – rücken vermehrt in den Fokus. Auch diese Erkenntnisse der Studie kann die INDUSTRIA bestätigen.

Fazit: Der Wohnimmobilienmarkt steht an einem Scheideweg. Die starke Zäsur der letzten Jahre hat nicht zu einem Kollaps geführt – aber zu einem Umdenken auf vielen Ebenen. Wer investiert, muss heute weitsichtiger agieren, regulatorische Rahmenbedingungen einpreisen und demografische Veränderungen mitdenken. Die gute Nachricht: Chancen gibt es weiterhin – sie müssen nur neu bewertet werden.

 

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INDUSTRIA B&O Service Webinar_News Bilder_1210x423px

Wie INDUSTRIA und B&O Service Prozesse in der Wohnungswirtschaft effizienter machen

Das Property Management von Wohnimmobilien steht unter Effizienzdruck. Um dieser Herausforderung besser begegnen zu können, haben INDUSTRIA Immobilien und B&O Service eine Kooperation geschlossen. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen ein Modell entwickelt, das die Prozesse rund um Instandhaltung und Modernisierung von Wohnungen in größeren Beständen grundlegend vereinfacht und professionalisiert. In einem Webinar haben Jürgen Hau, Geschäftsführer von INDUSTRIA Immobilien, und Thomas Wagner, Vorstand bei B&O Service, Einblicke in die erfolgreiche Zusammenarbeit gegeben. 

INDUSTRIA verwaltet bundesweit über 22.000 Wohneinheiten mit einem Immobilienvolumen von 5,5 Milliarden Euro. In Zeiten von wachsendem Bestand, hohem Qualitätsanspruch und angespannter Fachkräftesituation war klar: Die klassische Einzelfallbearbeitung von Schadensmeldungen und Wohnungsmodernisierungen ist nicht mehr zeitgemäß. 

B&O Service ist ein deutschlandweit aufgestellter Spezialist für die Instandhaltung und Modernisierung von Wohnungen mit über 1.000 eigenen Handwerkerinnen und Handwerkern.  Gemeinsam wurde ein Kooperationsmodell geschaffen, das zwei Kernbereiche abdeckt: die laufende Instandhaltung im Bestand und die Wohnungs-modernisierung im Zuge des Mieterwechsel. 

Aufzeichnung in voller Länge:


Standardisierung mit Spielraum
 

Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit betrifft die laufenden Reparaturen an den Mietwohnungen. Für nahezu alle Schadensfälle bis zu einer gemeinsam definierten Wertgrenze übernimmt B&O Service die vollständige Abwicklung – von der Schadensaufnahme über die Terminvereinbarung bis zur Reparatur und Dokumentation. Dieser Schwellenwert deckt rund 90 % aller typischen Instandhaltungsmaßnahmen bei INDUSTRIA ab. 

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Kooperation funktioniert: 97 % der Schadensmeldungen werden innerhalb der Service-Level-Agreements (SLA) angenommen, 93 % innerhalb von sieben Arbeitstagen vollständig bearbeitet. Gleichzeitig wurde die Zahl der Nachfragen und Beschwerden trotz steigender Schadensmeldungen reduziert – ein klarer Hinweis auf gestiegene Mieterzufriedenheit. 

Digitalisierung trifft Handwerkskompetenz 

Ein zentrales Element des Modells ist die digitale Schnittstelle: Mieter melden Schäden über ein Online-Portal, das im Look & Feel der INDUSTRIA gehalten ist. Der komplette Prozess läuft über B&O Service – inkl. qualifizierter Erstdiagnose, Terminvergabe und Leistungsausführung. So entstehen kaum Reibungsverluste zwischen den Partnern, und INDUSTRIA behält dank transparentem Reporting jederzeit die Übersicht. 

„Früher haben wir häufig intransparent über mehrere Zwischenstationen gearbeitet. Heute haben wir volle Datenhoheit, von der einzelnen Schadensmeldung bis zur Managementebene“, erklärt Jürgen Hau. 

Wohnungsmodernisierung mit System 

Auch bei der Wohnungsmodernisierung im Zuge des Mieterwechsel setzen die Partner auf einen strukturierten, aber individuellen Ansatz. Zwar sind diese Maßnahmen nicht pauschal standardisierbar, dennoch wurden prozessuale Standards und Preislisten etabliert, die eine schnelle Bewertung, Angebotserstellung und Umsetzung ermöglichen. 

„Gemeinsames Ziel ist, durch verkürzte Abstimmungs- und Abwicklungsprozesse die Wohnung schnellstmöglich wieder vermieten zu können“, sagt Thomas Wagner. „Damit schaffen wir echten Mehrwert für Eigentümer und Investoren und auch die potentiellen Mieterinnen und Mieter.“ 

Planbarkeit für Fonds und Mandate 

Neben operativer Effizienz bietet die Kooperation auch strategische Vorteile. Für die Fondssteuerung von INDUSTRIA bedeutet das Modell planbare Instandhaltungskosten über ein ganzes Jahr hinweg. Anstatt unzähliger Einzelfälle kann frühzeitig im Jahr mit hoher Sicherheit budgetiert werden– ein Plus an Verlässlichkeit für institutionelle Investoren. 

Zugleich stärkt das Modell die Positionierung von INDUSTRIA als leistungsstarker Asset Manager in Pitch-Situationen. Die Digitalisierung von Handwerkerleistungen wird zunehmend zu einem Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um neue Mandate. 

Die Kooperation zwischen INDUSTRIA und B&O Service zeigt, wie strategische Partnerschaften die Wohnungswirtschaft effizienter machen können. Transparente Prozesse, digitale Schnittstellen und verlässliche Ausführung schaffen ein Modell, das sowohl operativ effizient als auch strategisch skalierbar ist – und dabei das Wichtigste nicht aus dem Blick verliert: die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter.

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INDUSTRIA erwirbt Wohnportfolio aus drei Bestandsimmobilien von PATRIZIA

Die INDUSTRIA, Immobilienmanager aus Frankfurt am Main und Teil der Becken-Gruppe, kauft für ein Individualfondsmandat ein Bestandsportfolio aus drei Mehrfamilienhäusern in Glienicke/Nordbahn bei Berlin, Oberursel bei Frankfurt und Fellbach bei Stuttgart. Insgesamt wechseln 372 Wohneinheiten den Besitzer. Verkäufer ist ein Spezialfonds, der von PATRIZIA verwaltet wird. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite fungiert die INTREAL.

Das Wohnensemble in Glienicke-Nordbahn bei Berlin liegt eingebettet zwischen Ackerdistelweg, Eichenallee und Schönfließer Straße auf einem rund 11.500 Quadratmeter großen Grundstück. Es besteht aus sieben Mehrfamilienhäusern mit drei Geschossen und einem zusätzlichen Staffelgeschoss mit über 10.300 Quadratmetern Gesamtmietfläche und umfasst insgesamt 135 Wohneinheiten, 41 Tiefgaragen- und 105 Außenstellplätze. Das Objekt wurde 2014 fertiggestellt.

Ebenfalls aus dem Jahr 2014 stammen die erworbenen elf Mehrfamilienhäuser in Oberursel im Taunus mit rund 8.100 Quadratmetern Gesamtmietfläche. Die jeweils viergeschossigen Gebäude auf einem knapp 8.600 Quadratmeter großen Grundstück an der Hohemarkstraße und der Straße Im Heidegraben umfassen 85 Wohneinheiten, 102 Tiefgaragen- und 49 Außenstellplätze.

Das mit 152 Wohneinheiten und rund 12.200 Quadratmeter Gesamtmietfläche größte Objekt des Portfolios liegt an der Bühlstraße, Eberhardstraße und Friedrich-List-Straße in Fellbach. Zu dem 2017 fertiggestellten Objekt gehören außerdem 198 Tiefgaragenstellplätze. Das Ensemble auf dem rund 8.900 Quadratmeter großen Grundstück besteht aus sieben Mehrfamilienhäusern.

Sämtliche Wohnungen des Portfolios sind frei finanziert und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Alle Objekte liegen im direkten Einzugsbereich wirtschaftsstarker Metropolen und wurden in energieeffizienter Bauweise errichtet. Die Lagen zeichnen sich durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, eine gute Versorgungsinfrastruktur und eine hohe Lebensqualität aus. Das Portfolio ist nahezu komplett vermietet.

 

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Wir haben die Gelegenheit ergriffen, ein junges Bestandsportfolio mit Baujahren zwischen 2014 und 2017 zu erwerben von dessen Qualitäten wir absolut überzeugt sind. Die Objekte passen hervorragend in das Ankaufsprofil des Individualfonds, das auf Energieeffizienz und gute Lagen an Wachstumsstandorten großen Wert legt.“

Arnaud Ahlborn, ebenfalls Geschäftsführer der INDUSTRIA, ergänzt: „Für Investoren ist jetzt ein guter Zeitpunkt, ihre Assetallokation in Wohnimmobilien auszubauen. Die Kaufpreise haben ihr Zwischentief durchschritten und ziehen allmählich wieder an, während die Mietnachfrage in den Ballungsräumen weiterhin auf zu wenig Angebot trifft. Mit guter Marktkenntnis lassen sich attraktive Kaufgelegenheiten ausmachen.“

Fabian Roth, Head of Investment Management Sales DACH bei PATRIZIA SE, sagt: „PATRIZIA ist mit 40 Jahren Erfahrung einer der erfolgreichsten unabhängigen Investment Manager für Wohnimmobilien in Deutschland. Wir haben den Bestand über einen längeren Zeitraum aktiv gemanagt und dabei kontinuierlich und strategisch Werte geschaffen. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, dass wir den Megatrend Living aktiv für unsere Investmentstrategie nutzen.“

 

PATRIZIA wurde bei der Transaktion durch CBRE Capital Markets – Residential Investment sowie CBRE Building Consultancy beraten. K&L Gates hat PATRIZIA zudem juristisch und in steuerlichen Angelegenheiten unterstützt. Die HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft hat INDUSTRIA steuerlich und rechtlich beraten.

INDUSTRIA gewinnt Alexander S. Kraushaar MRICS als Head of Transaction Management

 

Alexander S. Kraushaar MRICS ist neuer Head of Transaction Management bei der INDUSTRIA Immobilien. Er übernimmt die Gesamtverantwortung für den Transaktionsbereich des auf wohnwirtschaftliche Investitionen in Deutschland spezialisierten Unternehmens und führt das Team von Transaction Managern. Zu seinen Aufgaben gehört – neben der Durchführung von An- und Verkäufen – Akquisitionsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.  

Kraushaar wechselt von der Beratungsboutique von Kreisler & Cie., wo er als Director und Advisor Transactions/Asset Management gearbeitet hat. Zu den früheren beruflichen Stationen des studierten Betriebswirts zählen BlackRock, Corestate Capital, und abrdn Investments. 

Thomas Wirtz, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Wir wollen unter anderem durch Immobilienankäufe wachsen und planen aktuell neue Fondsprodukte. Daher bauen wir unser Transaktionsteam aus und freuen uns, mit Herrn Kraushaar einen sehr erfahrenen Spezialisten als neuen Leiter gewonnen zu haben. Er bringt umfangreiche Erfahrung aus Immobilientransaktionen mit ca. 6,5 Milliarden Euro Volumen in Asset- oder Share Deal-Strukturen mit unterschiedlichen Nutzungsarten und im Risikospektrum von Core bis Opportunistic mit.“  

Alexander Kraushaar erläutert: „Die INDUSTRIA mit ihrem großen Immobilienbestand von rund 5,6 Mrd. Euro und ihrer breiten Anlegerbasis im institutionellen und privaten Bereich ist ein sehr attraktives Unternehmen. Ich freue mich, zum weiteren Wachstum des Unternehmens – in engem Austausch mit den Geschäftsführern Thomas Wirtz, Arnaud Ahlborn und Jürgen Hau sowie den Vertretern der Becken Gruppe – beitragen zu dürfen.“

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Schultheiß Projektentwicklung AG verkauft Krügel Areal an Großinvestor

Neubauten wechseln für 120 Millionen Euro zur INDUSTRIA WOHNEN

Pünktlich vor den Sommerurlauben wurden die geplanten 250 Neubauwohnungen Nähe Nürnberg der Schultheiß Projektentwicklung AG verkauft.

Für rund 120 Millionen Euro hat INDUSTRIA WOHNEN GmbH das Projekt im Rahmen eines Forward-Deals für den offenen Spezial-Fonds „Wohnen Deutschland VII“ und einen weiteren Fonds aus dem Hause INDUSTRIA WOHNEN erworben.

Neben dem freien Mietwohnungsbau enthält das Portfolio ebenso geförderten Wohnungsbau. Die Grundsteinlegung des Großprojektes ist bereits für den 06.10.2021 geplant.

 Projektdetails: Wohnungen & Kindertagesstätte

Im mittelfränkischen Stein bei Nürnberg entsteht ein modernes Quartier mit rund 250 neuen, hochwertig ausgestatteten Mietwohnungen. Hiervon werden 69 einer einkommensorientierten Förderung unterliegen. Außerdem entsteht eine Kindertagesstätte. Als Betreiber der Kindertagesstätte konnte Infanterix gewonnen werden, Experten mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Kinderbetreuung mit multilingualen und multikulturellen Krippen- und Kindergartenplätzen.

„Wir haben die angespannte Situation auf dem hart umkämpften Immobilienmarkt und die Wohnungsknappheit längst verstanden und unsere Expertise auf die Erstellung hoher Stückzahlen neuer Wohnungen im geförderten Wohnungsbau angepasst. So schaffen wir Wohnraum für jene Mieter, die auf dem Wohnungsmarkt kaum Chancen haben, ein bezahlbares Zuhause zu finden“, erklärt Michael Kopper, Vorstandsvorsitzender der Schultheiß Projektentwicklung AG.

„Bauträger, Projektentwickler und Investoren sind sich ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung bewusst und zu einem Engagement im sozialen Wohnungsbau bereit“, sagt Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA WOHNEN. „Mit dem Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ vereinen wir Anlageziele von Investoren mit sozial-verträglichen und nachhaltigen Wohninvestments“, so Ahlborn.

Auf dem ehemaligen Areal des Möbelhauses Krügel an der Deutenbacher Straße entsteht in detailreicher Abstimmung mit der Stadt Stein ein einzigartiges Wohnensemble, das aus mehreren höhenverspringenden Baukörpern in Form von Polygonen besteht. Dadurch ergibt sich ein architektonisch spannendes und außergewöhnliches Gesamtbild. Die großflächig begrünten Dach- und Fassadenflächen übernehmen hierbei nicht „nur“ eine gestalterische Rolle. Zusammen mit den PV-Modulen wird ein energetisch nachhaltiges Quartier geschaffen, welches auch in Sachen Regenwassermanagement punkten kann.

Herzstück des Krügelparks ist dabei – von großzügigen Grün- und Spielflächen flankiert – der zentrale Quartiersplatz. Ein wichtiges Zusatzplus sieht Schultheiß in dem daran angebundenen Mobilitätskonzept. „Damit ermöglichen wir es den Bewohnern, problemlos die Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen oder alternativ auf den Einsatz von Carsharing oder Verleih von Lastenfahrrädern oder das eigene Rad zu setzen“, so Michael Kopper weiter. Zudem verspricht das im Quartier eigens aufgebaute Nahwärmenetz, welches über zwei Blockheizkraftwerke versorgt wird, allen Bewohner/innen einen Kfw-55 EE Standard.

Die Quartiersentwicklung

Geht es um die zielgruppengerechte Gestaltung von Wohnbedürfnissen, werden Quartiersentwicklungen – wie hier in Stein – im innerstädtischen Bereich immer beliebter. Nachbarschaftliches Engagement kann auf diese Weise gefördert, Zusammenhalt untereinander verstärkt und nicht zuletzt eine gesündere Wohnumgebung entwickelt werden. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz gehen Quartiersentwicklungen in den Anforderungen, die sie an Bauherren und -träger, an Architekten, Planer und weitere darin involvierte Entscheider stellen, weit über die Realisierung umfangreicher, inhaltlich komplexer Bauprojekte hinaus. Die Zielsetzung besteht hier nicht nur darin, innerstädtisches Wohnen bezahlbar zu machen, sondern vollständige Lebensräume für die entsprechenden Bedarfsgruppen zu gestalten.

Für den Nürnberger Bauträger weist der Krügelpark dabei das entscheidende Qualitätsmerkmal bei der Entwicklung von Quartieren auf – das Finden der angemessenen Balance. „Diese Balance spiegelt sich hier ebenso in einem gesunden Mix von 2-, 3- & 4-Zimmer-Mietwohnungen wider, aber auch bei der Planung der Freiflächen, die möglichst großzügig gestaltet sein werden“, so Michael Kopper abschließend.

Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Die Bagger sind vor Ort und die Kräne werden aufgebaut. Denn den ersten wichtigen Meilenstein haben sowohl Investor als auch Bauträger fest im Blick: die Grundsteinlegung am 06.10.2021.

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INDUSTRIA WOHNEN: 3,6 MRD. € ASSETS UNDER MANAGMENT

580 Mio. Euro Akquisitionsvolumen in 2020 / Attraktivität von Wohnimmobilien zeigt sich krisenresistent / Fortsetzung des Wachstumskurses erwartet /

Weitgehend unbeschadet von der Corona-Krise und deren wirtschaftlichen Auswirkungen hat INDUSTRIA Wohnen ihren Wachstumskurs auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020 fortgesetzt. Der Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien tätigte trotz der erheblichen Einschränkungen durch die Pandemie Ankäufe in Höhe von 580 Mio. Euro. Damit entsprach das Akquisitionsvolumen wieder dem durchschnittlichen Volumen der vorangegangenen fünf Jahre (570 Mio.€).

Das durch INDUSTRIA WOHNEN in acht Immobilien-Spezialfonds und im offenen Publikums-Immobilienfonds „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ verwaltete Vermögen institutioneller und privater Anleger sowie die im eigenen Bestand gehaltenen Objekte markieren per 31. Dezember 2020 mit insgesamt 3,6 Mrd. Euro (Vj.: 3,0 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand in der Unternehmenshistorie. Insgesamt 2,1 Mrd. Euro. (Vj.: 1,7 Mrd. Euro) der Aktiva sind mit Eigenkapital der Investoren hinterlegt. Die Assets under Management entsprechen 17.300 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer Mietfläche von über 1,3 Mio. qm, die für eine Jahressollmiete von mehr als 138 Mio. Euro stehen.

Fokus auf nachhaltigen Wohnungsneubau

INDUSTRIA Wohnen erwarb 2020 in 15 Transaktionen 1.730 Einheiten für die von ihr verwalteten Immobilienfonds sowie für den eigenen Bestand. Alle Ankäufe erfolgten in Form von Forward Deals von Projekten, die sich aktuell noch in der Projektierungs- und Bauphase befinden. Damit schaffen die Gesellschaft und ihre Investoren in den kommenden Jahren über 135.000 qm neue Wohnfläche in wichtigen deutschen Ballungsräumen. Der Schwerpunkt liegt auf bezahlbarem Wohnraum an nachgefragten Standorten. Alle Neubauprojekte werden mindestens gemäß KfW 55-Standard errichtet.

„Wir sind stolz, dass wir auch unter schwierigen Umständen unser Geschäft derart erfolgreich weiterentwickelt haben und in einem nach wie vor durch große Nachfrage geprägten Marktumfeld ein solch bedeutendes Anlagevolumen für unsere institutionellen und privaten Kunden sichern konnten“, so Geschäftsführer Klaus Niewöhner-Pape. „Dabei hat sich als hilfreich erwiesen, dass wir schon frühzeitig auf die Digitalisierung von Prozessen gesetzt haben. So konnten wir unser Geschäft auch im ersten Lockdown fast nahtlos aus dem Homeoffice fortsetzen und gleichzeitig unserer Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Mitarbeitern nachkommen.“

Durch die Erfahrungen der Pandemie hat sich auch bei INDUSTRIA WOHNEN die Digitalisierung beschleunigt; der Einsatz digitaler Tools wird nicht nur intern forciert. So ist in 2020 das webbasierte Kundenportal „My INDUSTRIA“ an den Start gegangen. „Es wird Mietern und Eigentümern einen verbesserten, rund um die Uhr erreichbaren Service und höhere Transparenz bei Abrechnungen bieten“, so Jürgen Hau, zuständiger Geschäftsführer für die Digitalisierungsprozesse.

Im Neubau-Wohnungsvertrieb haben INDUSTRIA WOHNEN und die Immobilienspezialisten Dr. Lübke & Kelber im Gemeinschaftsunternehmen NBW Vertriebs GmbH unter der gemeinsamen Marke „Neubauwerte“ ein innovatives Angebot für den Vertrieb aufgesetzt. Über die digitale Vertriebsplattform neubauwerte.de werden mittelständische Bauträger und Immobilienentwickler in der Ansprache von Eigennutzern und Kapitalanlegern unterstützt. Endkunden erhalten ein umfangreiches Serviceangebot, das die Kaufentscheidungsphase, die Begleitung des Kaufprozesses und auch die laufende Betreuung der Immobilie umfasst.

„Die Corona-Pandemie führt uns nicht allein vor Augen, dass Flexibilität, Digitalisierung und Kreativität wichtige Faktoren sind, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Sie unterstreicht auch die Bedeutung von Nachhaltigkeit in allen Bereichen des unternehmerischen Handelns“, erklärt Niewöhner-Pape. Als Investor und Manager von Wohnimmobilien sieht sich INDUSTRIA WOHNEN hier in einer besonderen Verantwortung. Im Jahr 2020 hat INDUSTRIA WOHNEN mit dem offenen Immobilen–Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ erstmals ein Anlageprodukt aufgelegt, das ausschließlich auf nachhaltige und soziale Wohnungsinvestitionen in Deutschland ausgerichtet ist und unter den ESG–Standards der Gesellschaft gemanagt wird. Der Spezial-AIF soll innerhalb von drei Jahren 500 Mio. Euro deutschlandweit in energieeffizienten und bezahlbaren Wohnraum investieren.

Publikumsfonds mit überzeugender Performance

Der von INDUSTRIA WOHNEN gemanagte und von IntReal verwaltete Publikumsfonds „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ legt für 2020 erneut eine positive Bilanz vor. Für das Kalenderjahr lag die nach BVI-Methode errechnete Rendite bei 5,1 % p.a. Seit Auflage des Fonds im August 2015 beträgt der kumulierte Wertzuwachs 27,4 % (BVI-Methode). Im Jahresverlauf wurden 11 Mio. Euro – 1,30 Euro je Anteil – an die Eigner ausgeschüttet. Der Fonds erreichte Ende 2020 ein Gesamtinvestitionsvolumen von 682 Mio. Euro. Im Rahmen zweier Cash Calls flossen dem Fonds netto insgesamt 146 Mio. Euro an neuen Anlegergeldern zu. FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND richtet seine Investitionen verstärkt auf den Wohnungsneubau aus, um den Investoren moderne Wohnangebote mit hohen ESG – Standards als Anlage bieten zu können. In 2020 wurden 8 Immobilien mit rund 660 Einheiten fertiggestellt und wirtschaftlich in den Fonds übernommen.

Ungebremste Nachfrage nach Wohnimmobilien in Deutschland

Bei den von INDUSTRIA WOHNEN gemanagten Spezialfonds betrug der durchschnittliche Ankaufsfaktor im Jahr 2020 das 28,3- fache der Jahresnetto-Sollmieten. Für die Anleger ist mit den angekauften Investitionen über einen Zeitraum von zehn Jahren eine durchschnittliche Ausschüttungsrendite von 3,9 % p.a. und damit ein deutlich positiver Renditeabstand zu Alternativanlagen verbunden.

Durch die Corona-Pandemie stieg die Attraktivität der Wohnimmobilie im Vergleich zu gewerblichen Objekten im Immobiliensektor. Wohnen als Grundbedürfnis unterliegt geringeren konjunkturellen Schwankungen. Zudem dürften die durch die Pandemie-Erfahrung erlebten Einschränkungen eine weitere Aufwertung der Wohnung als Lebensmittelpunkt bewirken. Zusätzlich könnte die steigende Akzeptanz des Homeoffice zu einem höheren Flächenbedarf führen, was dem Wohnungsmarkt einen zusätzlichen Kapitalzufluss bescheren könnte. „Vor diesem Hintergrund erwarten wir – trotz der wahrscheinlichen Folgen der Pandemie für die Gesamtwirtschaft – für das laufende Jahr ein anhaltend hohes Interesse an Wohnungsinvestitionen. Wir gehen heute davon aus, unseren dynamischen Wachstumskurs 2021 fortsetzen zu können“, so Geschäftsführer Arnaud Ahlborn zu den Zukunftserwartungen.

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