INDUSTRIA kauft 56 Wohnungen in Magdeburg für Individualmandat

  • Wohnanlage mit 4.800 Quadratmetern Mietfläche in vier Gebäuden

 

INDUSTRIA hat als Asset Manager für einen Immobilien-Spezialfonds eine Wohnanlage in Magdeburg erworben. Das Ensemble an der Beethovenstraße sowie am Kaiser-Otto-Ring mit Baujahr 1997 besteht aus vier Gebäuden mit knapp 4.800 Quadratmetern Wohnfläche und 58 Tiefgaragen-Stellplätzen. Die 56 Wohneinheiten sind zu 100 Prozent vermietet.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Die Wohnanlage punktet mit ihrer ansprechenden Architektur, ihrem gepflegten Zustand und dem breiten Mix aus Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen. Die Lage im Zentrum Magdeburgs in der Nähe der Otto-von-Guericke-Universität und mehreren Parkanlagen ist ideal.“

Als Service-KVG für den Spezialfonds fungiert die INTREAL. Die INDUSTRIA wurde rechtlich und steuerlich von der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, technisch von Case Real Estate und in Umweltfragen von Arcadis Germany beraten.

 

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„Hildegardis – Die Stadtoase“ in Mainz mit 351 Mietwohnungen fertiggestellt

Der auf Wohnimmobilien spezialisierte Assetmanager INDUSTRIA gibt die Fertigstellung seines Mietwohnprojekts „Hildegardis – Die Stadtoase“ in Mainz bekannt. Es umfasst sechs Gebäude auf dem ca. 2,7 ha großen Areal zwischen der Hildegardstraße und der Kirsteinstraße in der Mainzer Oberstadt. Sie bieten Platz für 351 Mietwohneinheiten mit insgesamt 23.800 Quadratmetern Wohnfläche, eine Tiefgarage mit 325 Stellplätzen für die Mietwohnungen sowie eine Kindertagesstätte mit 1.212 Quadratmetern. 105 der Wohnungen sind öffentlich gefördert. Über 90 Prozent der Gesamtflächen sind vermietet.

Der historische Altbau des ehemaligen Hildegardis-Krankenhauses in unmittelbarer Nähe zur Universität und zum Uniklinikum wurde nach Plänen von BGF+ Architekten liebevoll kernsaniert, wobei möglichst viele der Jugendstil-Gestaltungsdetails erhalten wurden. Darin entstanden 67 sehr individuelle Wohnungen, darunter eine zweigeschossige Wohnung in der ehemaligen Krankenhauskapelle. An- und Umbauten an dem Gebäude, die nach 1912 entstanden sind, wurden abgebrochen. Ein weiteres Bestandsgebäude, das ehemalige Bettenhaus, wurde entkernt, nach Plänen von Mann+Schneberger Architekten umgestaltet und mit einer Fassade mit geschwungenen Balkonen versehen. Die hochwertige Gestaltung dieser zwei sanierten Gebäude wurde durch die Aufnahme in die Auswahl zum „Tag der Architektur“ gewürdigt. Außerdem umfasst das Projekt vier architektonisch aufeinander abgestimmte anspruchsvolle Neubauten mit Mietwohnungen und der Kindertagesstätte. Die Pläne stammen ebenfalls von den Architekturbüros BGF+ und Mann+Schneberger.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer von INDUSTRIA, kommentiert: „Für uns ist das Projekt in mehrfacher Hinsicht eine Herzensangelegenheit: Bei der Umsetzung blieb die wertvolle historische Bausubstanz des Klinikgebäudes erhalten und wurde kreativ einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt. Darin und in den vier Neubauten auf dem Gelände sind dringend benötigte Wohnung entstanden, davon 105 mit preisgedämpfter Miete. Für ein lebenswertes Wohnumfeld sorgen die hochwertige Architektur der Gebäude sowie die umfangreichen Grünanlagen auf dem Gelände und in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Energieversorgung erfolgt umweltfreundlich über Geothermie. Wir freuen uns, dass wir mit der J. Molitor Immobilien GmbH auf einen so erfahrenen und bewährten Projektpartner setzen konnten.“

Die INDUSTRIA hatte das Projekt im November 2019 für eine eigens aufgelegte Investment-KG vom Projektentwickler J. Molitor Immobilien GmbH erworben, einem Unternehmen der Ingelheimer Gemünden-Gruppe. Erste Baumaßnahmen begannen Ende 2019. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 166 Mio. Euro, die KG-Anteile wurden bei institutionellen Investoren platziert.

Zum Gesamtprojekt gehören zusätzlich zwei Neubauten mit 93 hochwertigen Eigentumswohnungen. Auch hiervon wurde ein Objekt für den „Tag der Architektur“ ausgewählt. Der Vertrieb für die Eigentumswohnungen ist bereits abgeschlossen. Umgesetzt hat das Gesamtprojekt die Bauunternehmung Karl Gemünden GmbH & Co. KG.

 

Die Anlage kann am „Tag der Architektur“ am Samstag und Sonntag den 24. und 25. Juni 2023 zwischen 14:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden.

 

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INDUSTRIA-Umfrage: 55 Prozent der Institutionellen wollen noch 2023 in Immobilien investieren

  • Das Gros davon will im zweiten Halbjahr 2023 investieren
  • Zwei Drittel der Befragten wollen Immobilienquote konstant halten
  • ‚Wohnen national‘ wird als attraktivste Assetklasse eingestuft
  • Ausschüttungsanforderungen ans Bestandportfolio sind konstant, bei Neuinvestitionen werden höhere Ausschüttungen erwartet
  • Große Mehrheit setzt auf Artikel-8-Fonds bei Neuinvestments

 

Die INDUSTRIA, der auf Wohnimmobilien spezialisierte Assetmanager, hat eine Befragung unter institutionellen Investoren hinsichtlich ihrer künftigen Immobilieninvestitionen durchgeführt. Insgesamt wurden 150 institutionelle Anleger kontaktiert, davon haben 30 geantwortet. Mehr als die Hälfte davon – 55 Prozent – will im Jahr 2023 weiter in Immobilien investieren. Das Gros dieser Investoren will im zweiten Halbjahr zukaufen (81 Prozent). Nur rund 19 Prozent wollen dagegen noch im ersten Halbjahr investieren. ‚Wohnen national‘ ist für die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) die attraktivste Nutzungsart. Rund zwei Drittel (65 Prozent) möchten ihre Immobilienquote in den kommenden 18 Monaten konstant halten. Rund 17 Prozent der Befragten planen, die Quote im genannten Zeitraum zu senken, während 21 Prozent eine Steigerung anstreben. In Bezug auf Nachhaltigkeit wählt die große Mehrheit der Investoren die Kategorie des Artikel-8-Fonds bei Neuinvestments.

Dies sind die Kernergebnisse der Umfrage, die Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer von INDUSTRIA, heute im Rahmen einer Online-Pressekonferenz vorgestellt hat.

Wirtz kommentiert: „Die Ergebnisse zeigen, dass Wohnimmobilien nicht an Attraktivität verlieren. Außerdem ist es – angesichts der steigenden Zinsen und der Tatsache, dass viele Institutionelle ihre Immobilienquoten in den letzten Jahren deutlich gesteigert haben – eine gute Nachricht, dass die Immobilienquoten großteils konstant bleiben sollen.“

Detailergebnisse: 2023 soll mehr Geld indirekt als direkt in Immobilien fließen

Zu den Ergebnissen im Detail: Der Teil der Investoren, der angab, 2023 noch investieren zu wollen, plant im Schnitt rund 59 Mio. Euro noch 2023 indirekt in Immobilien und rund 21 Mio. Euro direkt in Immobilien zu investieren.

Wie sieht die Einschätzung der Nutzungsarten aus? 57 Prozent nennen ‚Wohnen national‘ auf die Frage nach der beliebtesten Nutzungsart. An zweiter Stelle folgt ‚Wohnen international‘ mit 36 Prozent, auf Platz drei Logistik mit 29 Prozent und auf Platz vier Healthcare mit ebenfalls 29 Prozent. Wirtz dazu: „Dieses Ergebnis kann eventuell etwas verzerrt sein, da unter den Befragten viele unserer Bestandsanleger sind. Diese haben eine hohe Affinität zur Nutzungsart Wohnen.“

Beim Anlagehorizont gibt es eine klare Tendenz: Rund 59 Prozent geben „über zehn Jahre“ und weitere 20 Prozent „Evergreen“ an. Ebenfalls relativ eindeutig ist die Antwort auf die Frage nach den ESG-Anforderungen bei Neuinvestments. Rund 72 Prozent sagten, überwiegend in Artikel-8-Fonds zu investieren. Immerhin 21 Prozent äußerten, dass das Thema ESG keine Relevanz für sie habe und nur 7 Prozent wollen überwiegend in Artikel-9-Fonds investieren. Bei den bevorzugten Risikoklassen zeigt sich ebenfalls ein eindeutiges Bild. Die übergroße Mehrheit (90 Prozent) präferieren Core und Core Plus.

Wirtz kommentiert: „Hierin spiegeln sich vielleicht auch die Neigungen unserer eher konservativen Bestandsanleger wider. Die meisten von ihnen legen Altersvorsorgegelder treuhänderisch für ihre Versicherten bzw. Beitragszahler über einen langen Zeitraum an. Dabei müssen sie natürlich sorgfältig und sicherheitsorientiert vorgehen.“

Bei den Anforderungen an die Ausschüttungen bleiben die Investoren moderat. Wirtz dazu: „Beim Bestandsportfolio erwarten rund 60 Prozent konstante Ausschüttungen. Anders sieht es dagegen bei Ankäufen aus. Hier erwarten 28 Prozent eine gestiegene Nettoanfangsrendite aufgrund des Zinsanstiegs.“

Zur Methodik:

Die Befragung lief zwischen Ende März und Ende April 2023. Die Rückläufer bilden ein breites Spektrum aller Arten von institutionellen Investoren ab. Darunter befanden sich Banken (21 Prozent), Pensionskassen (24 Prozent), Stiftungen (17 Prozent), Versicherungen (7 Prozent) und Versorgungswerke (24 Prozent).

 

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Wohninvestments in der Zeitenwende

Der russische Überfall auf die Ukraine markiert eine Zäsur in Politik und Wirtschaft weltweit. Große Unsicherheiten prägen das makroökonomische Umfeld seither, und die Kapitalmärkte verhalten sich volatil. Der Immobilienmarkt hat seine zwölf Jahre andauernde Boomphase beendet und muss sich neuen Realitäten stellen.

Mit der 2022 eingeleiteten Zinswende haben Immobilieninvestments zunehmend Konkurrenz bekommen. Inzwischen erreichen risikoarme Anlagen wie Staatsanleihen ähnliche Renditen wie hochwertige Bestandsimmobilien und Neubauentwicklungen in guten Lagen und stellen für Investoren eine attraktive Alternative dar. Die Finanzierungskosten für Immobilien haben sich innerhalb eines Jahres vervierfacht. Dadurch lässt sich mit Fremdkapitalaufnahme meist kein positiver Leverage-Effekt mehr erzielen. Wirtschaftliche Unsicherheit sowie der geringe Renditeabstand zwischen Immobilien und risikoarmen, liquiden Anlagen sorgten zusammen mit den hohen Finanzierungskosten bereits 2022 für Zurückhaltung auf dem Investmentmarkt und für sinkende Immobilienpreise.

Beachtliche Wohnungsnot

Währenddessen ist der Wohnungsmangel so groß wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Ende 2022 haben rund 700 000 Wohnungen gefehlt. Das geht aus einer Studie hervor, die das Verbändebündnis ,,Soziales Wohnen‘‘ beim Pestel-Institut und beim Bauforschungsinstitut ARGE in Auftrag gegeben hat. Besonders eklatant fällt der Mangel bei Sozialwohnungen aus: Mehr als elf Millionen Mieterhaushalte hätten in Deutschland einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein, aber nur für jeden Zehnten davon gebe es eine Sozialwohnung, so die Studie. Der eklatante Wohnraummangel, die gestiegenen Finanzierungs- und auch Baukosten sowie die höheren Renditeanforderungen der Investoren treiben die Mieten auf dem
freifinanzierten Wohnungsmarkt.Nach einer Analyse des Maklerhauses JLL sind in den acht Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart die Angebotsmieten im zweiten Halbjahr 2022 im Schnitt um 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig dürfen aber Vermieter nicht die Belastungsgrenzen der Mieter und ihre soziale Verantwortung aus den Augen verlieren.

Geringere Mittelzuflüsse

Für Immobilienfonds haben sich somit die Rahmenbedingungen im Vergleich zu den Vorjahren völlig verändert. Sowohl professionelle als auch Privatinvestoren legen weiterhin ihr Geld in Immobilienfonds an, aber etwas zurückhaltender. Laut der Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft IntReal, die Zahlen der Bundesbank ausgewertet hat, sind die Nettomittelzuflüsse in offene Publikumsfonds von Januar bis November 2022 im Jahresvergleich um rund 30 % zurückgegangen. Gleichzeitig ist aber das Nettofondsvermögen der Immobilienfonds zwischen Januar und November 2022 um rund 5 % gewachsen, während es bei Aktienfonds um rund 11 % und bei Rentenfonds um rund
18 % zurückgegangen ist. Hier zeigt sich ein gewichtiger Vorteil der Immobilienfonds: die geringere Volatilität. Die Zahlen für die Spezialfonds der INDUSTRIA bestätigen diesen Trend: Die Eigenkapitalzuflüsse fielen geringer aus als in den Vorjahren, rissen aber nie ab. Für den offenen Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND bestand bis Mitte Mai 2022 ein Cash-Stopp, um die Liquidität in Grenzen zu halten. Nach dem Start des Cash-Calls sind dem Fonds über 107 Mill. Euro an liquiden Mitteln zugeflossen. Seit dem Jahreswechsel beobachtet die INDUSTRIA bei den Spezial- und beim Publikumsfonds steigende Zuflüsse und zugleich sinkende Rückgabewünsche.

Kaufpreise deutlich gefallen

Um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein, müssen Wohnimmobilienfonds ihre Strategien anpassen, auch und vor allem, was den Objektankauf betrifft. Auch wenn viele Verkäufer noch an alten Vorstellungen festhalten, sind Kaufpreise wie zu den Hochzeiten des Immobilienbooms wegen der gestiegenen Renditeerwartungen der Investoren und der höheren Fremdfinanzierungskosten nicht mehr darstellbar. Bereits jetzt sind die Kaufpreise um sieben bis neun Faktoren gesunken. Mit Marktexpertise und Verhandlungsgeschick sind  Bestandsobjekte mittlerweile für weniger als das 20-Fache zu haben, Neubauprojekte für weniger als das 30-Fache. Der Wettbewerb auf dem Investmentmarkt hat deutlich abgenommen, und Transaktionssicherheit rückt wieder in den Vordergrund. Die langjährig etablierten, verlässlichen Partner können sich nun noch besser in den Vermarktungsprozessen positionieren.
Als erfolgreiche Strategie, die schwierigen Marktbedingungen von 2022 zu überbrücken, haben sich Investments in gefördertes Wohnen erwiesen. Denn in diesem Bereich hat bislang de facto die Zinserhöhung noch nicht stattgefunden. Hier sind immer noch bis zu Null-Prozent-Finanzierungen zu finden. Dagegen macht im freifinanzierten Sektor jeder Prozentpunkt gestiegene Refinanzierungskosten zwei bis drei Ankaufsfaktoren aus. Förderungen wie zinsvergünstigte Darlehen und Zuschüsse haben vor dem Hintergrund anziehender Zinsen einen großen positiven Effekt auf die Rendite. Für Investoren sind wieder Ausschüttungsrenditen von bis zu 4 % pro Jahr möglich. Entsprechend stammten bei der INDUSTRIA im zweiten Halbjahr 2022 rund 70 % aller angekauften Wohneinheiten aus dem geförderten Sektor. Hinzu kommt: ESG-Kriterien (ESG steht für Environment Social Governance) werden bei der institutionellen und auch bei der privaten Geldanlage immer wichtiger. Mit gefördertem Wohnen lässt sich das S in ESG sehr gut abbilden.

Von Anlegern bevorzugt

Wenn die Preisfindungsphase am Wohnimmobilienmarkt abgeschlossen ist, womit in der zweiten Jahreshälfte 2023 zu rechnen ist, will die INDUSTRIA wieder stärker auf freifinanzierte Wohnungen setzen. Denn die Anleger bevorzugen eine Mischung aus gefördertem und freifinanziertem Wohnen. In Zeiten der Zinssteigerung ist es ein großer Vorteil, als  eigenkapitalstarker Fondsmanager agieren zu können. Denn Liquidität wird nun nicht mehr negativ verzinst, und Ankäufe lassen sich bei geeigneten Rahmenbedingungen in vielen Fällen  ohne Fremdkapital stemmen. Das erhöht die Handlungsfähigkeit der Akquisiteure enorm. So hat der offene Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND aktuell eine  Fremdkapitalquote von rund 16 % und schöpft damit das gesetzlich mögliche Maximum von 30 % bei Weitem nicht aus. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass sich der Fonds bereits vor der Zinswende weitere Darlehen, vor allem KfW-Mittel, in Höhe von 90 Mill. Euro zu sehr günstigen Konditionen gesichert hat. Das Kapital kann nun in den kommenden Monaten abgerufen werden.

Stabilisierung zu erwarten

Immobilienfonds sorgen weiterhin für Stabilität und Diversifikation im Anlageportfolio. Mit der richtigen Fondsstrategie lässt sich das herausfordernde Marktumfeld meistern. Die Nachfrage nach Wohnungen wird perspektivisch noch größer, und der Transaktionsmarkt wird sich in der zweiten Jahreshälfte bei entsprechend angepassten Immobilienpreisen beleben. Insgesamt rechnen wir nach einem wirtschaftlich turbulenten letzten Jahr nun mit einer Stabilisierung.

Quelle: Börsen-Zeitung, Ausgabe 51 vom 14.03.2023, Seite B2

INDUSTRIA steigert Assets under Management 2022 um rund 400 Millionen Euro auf 4,9 Milliarden Euro

Die INDUSTRIA blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurück. Das Frankfurter Unternehmen konnte seine Assets under Management (AuM) von 4,5 Mrd. Euro zum Ende 2021 auf 4,9 Mrd. Euro Ende 2022 ausbauen. Dies entspricht einem Wachstum um 9,0 Prozent. Die Anzahl der verwalteten Wohneinheiten belief sich Ende 2022 auf 18.600. Für alle fertiggestellten Immobilien wuchs die Nettosollmiete über das gesamte Portfolio von 120,6 Mio. Euro auf 137,5 Mio. Euro. Wesentlicher Treiber des Mietwachstums war die Fertigstellung und Erstvermietung von im Bau befindlichen Immobilien. Insgesamt wurden 2022 ca. 1.900 fertiggestellte Einheiten übernommen und vermietet.

INDUSTRIA managt sieben Immobilien-Spezialfonds, eine Invest-KG und einen offenen Immobilien-Publikumsfonds, den FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND. Das größte Segment ist das Spezialfondssegment, das per Ende 2022 ein Investitionsvolumen von 3,4 Mrd. Euro umfasste (+0,2 Mrd. Euro).

INDUSTRIA konnte trotz der im zweiten Halbjahr 2022 schwieriger werdenden Marktbedingungen in geeignete Objekte investieren, wobei der Schwerprunkt der Ankäufe auf geförderten Wohnanlagen lag – mit regionalen Schwerpunkten u.a. in Ulm, Nürnberg, Fürth, Düsseldorf und Leipzig. Insgesamt hat das Ankaufsvolumen mit rund 260 Mio. Euro, das Vorjahresniveau (670 Mio. Euro) nicht erreicht.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Das Marktumfeld war 2022 für Wohnungsinvestoren herausfordernd. Angesichts der Unsicherheit über Preise und Zinsen haben wir eine eher abwartende Haltung eingenommen und nur selektiv angekauft. Wir sehen aber aufgrund der sinkenden Preise auch zunehmend Chancen am Markt. Dies wollen wir 2023 in Abhängigkeit von der Zins- und Marktentwicklung für Ankäufe nutzen. Wir haben auch neue Fonds in Vorbereitung. Die genaue Umsetzung hängt davon ab, ob und wann der Markt wieder zu einem Gleichgewicht zurückfindet und sich die Zinsen stabilisieren.“

Thomas Wirtz, Geschäftsführer der INDUSTRIA und verantwortlich für den Vertrieb der Fonds, ergänzt: „Die verschiedenen INDUSTRIA-Fonds sind gut mit Eigenkapital bzw. Eigenkapitalzusagen ausgestattet, so dass wir 2023 Chancen nutzen können. Wir stehen im engen Austausch mit Investoren, um auch weitere Investments in unsere Produkte zu prüfen. Insgesamt verfügt die INDUSTRIA über eine sehr gute Kundenbasis von rund 50 namhaften institutionellen Investoren. Unser Publikumsfonds ist für Gelder von Privatanlegern geöffnet, die seit Jahresbeginn wieder stärker fließen.“

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA, fügt hinzu: „Wir wurden 2022 von der Rating-Agentur Scope in der Kategorie Institutional Real Estate Residential mit einem Award ausgezeichnet. Dies spornt uns an, unsere Produkte und unser Portfolio weiterzuentwickeln. 2022 haben wir einen ersten Spezialfonds nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung aufgelegt. 2023 soll die Optimierung des Portfolios in Bezug auf Nachhaltigkeit weiter im Fokus stehen. Neben den ökologischen Aspekten liegt bei uns ein Fokus auf der sozialen Nachhaltigkeit. Wir leisten unseren Beitrag dazu mit einem Schwerpunkt auf gefördertem und bezahlbarem Wohnen.“

Offene Immobilienfonds blicken trotz Krisenfolgen vorsichtig optimistisch auf 2023

Die Branche der offenen Immobilienfonds spürt die Auswirkungen der Krise am Immobilienmarkt, blickt aber dennoch vorsichtig optimistisch auf das neue Jahr 2023. Unter anderem werden die Krisenauswirkungen bei den sinkenden Mittelzuflüssen sichtbar. Bereits im Laufe des Jahres 2022 sind sie zurückgegangen und liegen im Zeitraum Januar bis November 2022 bei rund 4,7 Mrd. Euro – rund ein Drittel niedriger als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der Flaute am Transaktionsmarkt sind die Ankaufsprognosen für 2023 mit größerer Unsicherheit behaftet. Im Gegenzug profitieren die Fonds von robusten Mietmärkten, die mit steigenden Mieten einhergehen.[1] Betrachtet man die Gesamtheit der Fonds, werden vor allem Objekte der Nutzungsart Einzelhandel verkauft und im Gegenzug das Wohn-Exposure weiter ausgebaut. Auch der Logistik-Anteil wächst. In Sachen ESG steht die Umsetzung der neuen Regulierungsschritte aus dem letzten Jahr im Fokus. Seit August 2022 müssen auch die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (PAIs) berücksichtigt werden. Die meisten offenen Immobilien-Publikumsfonds sind aktuell nach Artikel-8-Plus der Offenlegungsverordnung klassifiziert.[2] Impact-Fonds bzw. Artikel-9-Fonds für Privatanleger werden auch 2023 nicht erwartet. Dies sind die Kernergebnisse der heutigen Online-Pressekonferenz Ausblick 2023: Welche Pläne haben Manager offener Immobilienfonds?, an der Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL, Ulrich Steinmetz, Geschäftsführer der DWS Grundbesitz GmbH, Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, und Michael Kohl, Head of Open Investment Funds bei der KGAL, teilnahmen.

INTREAL: Mittelzuflüsse und Renditen 2023 geringer erwartet

Michael Schneider von der INTREAL analysiert die allgemeine Marktentwicklung. Er betont die stabile Performance der offenen Immobilienpublikumsfonds im Jahr 2022 im Vergleich zu Aktien- und Anleihefonds. „Das Nettofondsvermögen der Immobilienfonds ist laut Bundesbank zwischen Januar und November 2022 um 5,2 Prozent gewachsen, während es bei Aktienfonds um 10,5 Prozent und bei Rentenfonds um 17,5 Prozent zurückgegangen ist.“

Mit Blick auf 2023 sagt Schneider: „Wir erwarten eher geringere Mittelzuflüsse als 2022. Auch bei den Renditeerwartungen sind wir zurückhaltend. Die Wertänderungsrenditen werden nicht mehr den gleichen Beitrag zur Gesamtrendite leisten können wie in den letzten Jahren. Die Mieten steigen zwar deutlich, es ist aber fraglich, ob dies den ersten Effekt kompensieren kann.“

Zum Thema Impact-Fonds für Privatanleger sagt der INTREAL-Chef: „Wir rechnen nicht mit einem Impact-Produkt für Privatanleger im Jahr 2023. Artikel-9-Fonds sind aufgrund der vielen noch offenen Fragen und der Haftungsrisiken bei Publikumsfonds derzeit kaum realisierbar. Wir führen aber Gespräche über mehrere Fondsneuauflagen von Artikel-8-Plus-Fonds. Wann die Fonds konkret an den Markt kommen, ist aufgrund der großen Unsicherheit noch nicht festgelegt. Bessert sich die Marktlage, kann dies auch sehr schnell passieren.“

DWS: ESG und Diversifizierung anhaltend im Fokus

Ulrich Steinmetz von DWS, die Immobilien-Publikumsfonds mit einem Nettofondsvermögen von 15 Mrd. Euro managt, hebt die Unterstützung durch den Mietmarkt hervor: „Diese federt die Folgen des angespannten wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeldes ab. Wir erwarten steigende Mieten über alle Nutzungsarten hinweg. Am stärksten in den Segmenten Wohnen und Logistik. Die DWS-Fonds steigern ihren Wohnanteil schon seit Jahren und reduzieren ihren Büroanteil auch zugunsten einer noch breiteren Diversifizierung. Beim Grundbesitz Europa stieg der Wohnanteil beispielsweise von 3,0 Prozent im Juni 2019 auf 16,2 Prozent im Dezember 2022, und beim Grundbesitz Global von 2,8 auf 19,0 Prozent. Diese Entwicklung soll sich fortsetzen.“

Zudem betont Steinmetz die Bedeutung des Themas ESG: „ESG steht bei den Publikumsfonds anhaltend im Fokus und wird auch 2023 prägend sein. So schreibt die MiFID-II-Novelle vom August 2022 vor, dass auch die negativen Nachhaltigkeitsauswirkungen – so genannte PAIs oder Principle Adverse Impacts – erfasst werden. Dazu zählen beispielsweise Immobilien im Portfolio mit schlechter Energieeffizienz. Unser Ziel für 2023 und darüber hinaus ist es, nachteilige Auswirkungen zu reduzieren und ökologische Merkmale zu fördern. Hierfür werden weitere ESG-Maßnahmen in den Fonds umgesetzt wie etwa Optimierungen der Gebäudesteuerung und der Heizungs- und Klimatechnik sowie Fassadenmodernisierungen.“

INDUSTRIA will 2023 zwischen 50 und 150 Mio. Euro investieren

Arnaud Ahlborn von INDUSTRIA erläutert die Pläne und Aussichten für den FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND, einen Fonds mit Fokus auf deutsche Wohnimmobilien mit einem Nettofondsvermögen von ca. einer Milliarde Euro.

„Wir gehen davon aus, dass wir 2023 Immobilien zwischen 50 und 150 Mio. Euro ankaufen werden. Die aktuelle Unsicherheit erschwert Prognosen. Wir haben zudem für den Fonds 2022 viele Objekte angekauft. Insofern ist der Ankaufsdruck aktuell nicht sehr hoch. Wir werden 2023 planmäßig zunächst tendenziell gefördertes Wohnen ankaufen, da dies nach dem Zinsanstieg attraktiver geworden ist. Wir sind aber auch offen für frei finanzierte Wohnungen. Ich bin überzeugt, dass wir im zweiten Halbjahr – wenn sich der Markt gefunden hat – auch wieder frei finanzierte Wohnungen ankaufen.“

Ahlborn geht auch auf die Fremdfinanzierungssituation des Fonds ein: „Grundsätzlich profitieren Publikumsfonds in Zeiten steigender Zinsen von den niedrigen Fremdkapitalquoten. Der FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND hat aktuell eine Quote von 15,7 Prozent. Wir haben uns zudem bereits vor der Zinswende weitere Darlehen in Höhe von 90 Mio. Euro zu sehr günstigen Konditionen gesichert. Diese werden wir in den kommenden Monaten abrufen. Unsere Fremdfinanzierungsquote wird perspektivisch auf rund 25,6 Prozent ansteigen.“

Was den Vertrieb betrifft, ist der INDUSTRIA-Chef optimistisch: „Wir sind gut ins Jahr 2023 gestartet. Seit dem Jahreswechsel verzeichnen wir ansteigende Zuflüsse und zugleich sinkende Rückgabewünsche.“

KGAL erwartet Performance auf dem Niveau der Vorjahre

Michael Kohl von der KGAL stellt die Pläne für den KGAL immoSUBSTANZ vor, einen Publikumsfonds mit einem Fondsvermögen von rund 69 Mio. Euro mit Fokus auf Büro und Nahversorgung. „Der Fonds wurde 2019 aufgelegt und ist noch in der Aufbauphase. Wir beobachten 2023 unsere Zielmärkte Deutschland, Österreich, Frankreich, UK in den wichtigen Nutzungsarten Büro und Einzelhandel. Durch vorhandene Liquidität sind wir handlungsfähig. Unser Ziel ist es 2023 weitere 50 Mio. Euro netto einzuwerben. Außerdem wollen wir unseren Vertrieb stärken und 25 neue Vertriebspartner gewinnen.“

Die KGAL beobachtet aber auch Segmente außerhalb des Immobilienmarktes: „Wir bereiten derzeit einen offenen Infrastrukturfonds für Privatanleger vor, der in Photovoltaik- und Windkraftanlagen investieren wird. Wir sehen hierfür großes Nachfragepotenzial.“

 

Rechtliche Hinweise

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Alleinverbindliche Grundlage für den Kauf von Anteilen sind die Verkaufsprospekte und die Basisinformationsblätter in ihrer jeweils aktuellen Fassung sowie die letzten veröffentlichten Jahres- bzw. Halbjahresberichte des FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND und des KGAL immoSUBSTANZ (nachstehend „Fonds“). Bitte lesen Sie diese, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Diese sind ausschließlich in deutscher Sprache in elektronischem Format unter [https://www.mein-immosubstanz.de/fileadmin/user_upload/downloads/KGAL_immoSUBSTANZ_Jahresbericht_20221031.pdf [KGAL] und hier https://www.fokus-wohnen-deutschland.de/service/download/32/jahresbericht-zum-30.04.2022.pdf [INDUSTRIA]] erhältlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher Sprache in elektronischem Format unter https://www.intreal.com/wp-content/uploads/2021/07/Zusammenfassung-der-Anlegerrechte.pdf erhältlich. Auf Wunsch senden wir Ihnen die vorgenannten Unterlagen in Papierform kostenlos zu. Sie können diese bei KGAL GmbH & Co. KG, Tölzer Straße 15, 82031 Grünwald bzw. INDUSTRIA, Theodor TheodorHeussAllee 74, 60486 Frankfurt a. M. oder bei der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH („INTREAL“), Ferdinandstraße 61, 20095 Hamburg, anfordern.

Bei den Fonds handelt es sich um aktiv verwaltete Fonds, die nicht in Bezug auf einen Referenzindex verwaltet werden. Mit dem Erwerb von Anteilen erwerben Sie Anteile an den Fonds und erwerben nicht die vom Fonds gehaltenen Vermögensgegenstände (z.B. Immobilien), welche von der INTREAL für Rechnung der Fonds erworben werden.

Die Fonds investieren insbesondere in Immobilien und mithin in illiquide Vermögensgegenstände. Es kann unter Umständen schwierig sein, diese zu veräußern, so dass mitunter die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt wird. Eine Rückgabe von Fondsanteilen ist nur nach Einhaltung der Mindesthaltedauer von 24 Monaten und der 12-monatigen Rückgabefrist möglich. Umfassende Ausführungen zu den mit der Anlage in die Fonds verbundenen Risiken finden Sie in den Verkaufsprospekten. Die wesentlichen Risiken finden Sie zudem in den Basisinformationsblättern.

Die künftige Wertentwicklung der Fonds hängt auch von der persönlichen Situation des Anlegers in Bezug auf seine Besteuerung ab und kann sich in Zukunft ändern. Die INTREAL kann beschließen, den Vertrieb der Fonds zu widerrufen.

 

Über DWS – Real Estate

Der Bereich Real Estate der DWS investiert seit mehr als 50 Jahren in Immobilienanlagen. Als Teil der Alternatives-Plattform beschäftigt der Bereich rund 350 Mitarbeiter in rund 25 Städten weltweit. Mit einem weltweit verwalteten Immobilienvermögen von rund 83 Milliarden Euro (Stand: 30. September 2022) wird eine Vielzahl von Strategien und Lösungen für das gesamte Risiko-/Rendite- und geografische Spektrum angeboten, darunter Investments in Core- und Value-Added-Immobilien, Real Estate Debt, Opportunistic Real Estate und Real Estate Securities. Der Bereich verfolgt einen disziplinierten Investmentansatz und zielt darauf ab, seinen Anlegern, zu denen Regierungen, Unternehmen, Versicherungen, Stiftungen, Pensionsfonds und Privatkunden weltweit gehören, attraktive langfristige risikoadjustierte Renditen, Kapitalerhalt und Diversifizierung zu bieten.

www.dws.de

 

Über KGAL

Die KGAL ist ein führender unabhängiger Investment- und Asset-Manager mit einem betreuten Investitionsvolumen von mehr als 16,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle und private Investoren in Real Estate, Sustainable Infrastructure und Aviation. Die europaweit tätige Gruppe wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet und hat ihren Sitz in Grünwald bei München. 338 Mitarbeiter tragen unter Berücksichtigung von Rendite- und Risikoaspekten dazu bei, nachhaltig stabile Erträge zu erzielen (Stand 31. Dezember 2021).

www.kgal.de

 

Über INDUSTRIA

INDUSTRIA ist Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main erschließt privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset- und Property-Management.

INDUSTRIA ist Teil der Becken-Gruppe, eines inhabergeführten Hamburger Immobilien- und Investmentunternehmens, das seit 1978 in den führenden deutschen Metropolregionen tätig ist. Aktuell verwaltet INDUSTRIA rund 18.600 Wohneinheiten mit einem Volumen von mehr als 4,7 Mrd. Euro im deutschen Wohnungsmarkt und stützt sich dabei auf die Erfahrung aus rund 70 Jahren Tätigkeit am Markt. Das Ankaufsvolumen betrug 2021 rund 670 Mio. Euro, die Akquisitionsstrategie von INDUSTRIA ist sowohl auf Neubau- als auch auf Bestandsinvestitionen gerichtet. Für das Unternehmen spielen die ESG-Kriterien eine große Rolle. Folglich liegt ein Fokus der Geschäftstätigkeit auf gefördertem Wohnen. Insgesamt verwaltet das Unternehmen rund 1.850 Wohnungen in diesem Segment.

www.industria-immobilien.de

 

Über INTREAL

Als Service-KVG fokussiert sich die INTREAL ausschließlich auf die Auflage und Administration von regulierten Immobilienfonds für Dritte nach dem KAGB. Über die Plattform können alle Möglichkeiten einer Immobilien-KVG genutzt werden, ohne selbst eine gründen zu müssen. So können sowohl offene wie geschlossene Immobilienfonds aufgelegt oder auch das Back-Office von KVGs an INTREAL ausgelagert werden. Mit 490 Mitarbeitern bietet die INTREAL-Gruppe langjähriges Immobilien-Know-how sowie detailliertes und hoch professionelles Fondsadministrations-Wissen.

Über die Tochtergesellschaft INTREAL Luxembourg ist das Haus an Europas größtem Fondsstandort Luxemburg vertreten. Die INTREAL Luxembourg ist unabhängiger AIFM und Zentralverwalter für Luxemburger Immobilienfonds sowie immobiliennahe Assetklassen für deutsche und internationale Kunden.

Ihre umfassende Immobilienfondserfahrung stellt die INTREAL über die Tochtergesellschaft INTREAL Solutions im Rahmen einer Best-Practice-Beratung dem Markt zur Verfügung. Die Beratung verbindet den Bereich IT mit anderen Fachbereichen wie ESG, Risikomanagement und Prozessberatung.

INTREAL administriert 292 Fonds über eine Vielzahl von externen Fondspartnern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 59,2 Mrd. Euro (alle Zahlenangaben: Stand Quartalsende Q3/2022).
www.intreal.com

 

[1] Quelle: DWS, Präsentation Herr Steinmetz.

[2] https://www.fondsprofessionell.de/sachwerte/news/headline/scope-studie-wie-nachhaltig-sind-immobilienfonds-218473/

INDUSTRIA gewinnt Thomas Wirtz (FRICS) als neuen Geschäftsführer

INDUSTRIA, der auf Wohnimmobilien spezialisierte Assetmanager, gewinnt Thomas Wirtz als neuen Geschäftsführer. Er wird die Gesellschaft künftig neben Arnaud Ahlborn und Jürgen Hau führen und den Vertrieb an institutionelle Investoren leiten. Wirtz war die letzten acht Jahre bei der Zentral Boden Immobilien Gruppe (ZBI) als Vorstand und Geschäftsführer verschiedener Konzerngesellschaften tätig. Als Geschäftsleiter der Kapitalverwaltungsgesellschaft leitete er den Vertrieb sowie den An- und Verkauf von Immobilien aus einer Managementgesellschaft der ZBI Gruppe. Insgesamt verantwortete er eingeworbenes Eigenkapital von mehr als einer Milliarde Euro. Im Transaktionsbereich fielen im An- und Verkauf zahlreiche großvolumige Asset- und Share-Deals in seinen Zuständigkeitsbereich.

Wirtz startete seine Karriere im Konzern HOCHTIEF. Im Anschluss war er rund 14 Jahre im Real Estate Investment Banking (Sal. Oppenheim jr. & Cie.) bzw. Corporate Finance tätig, bevor er 2014 in die ZBI Gruppe wechselte.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Mit Thomas Wirtz gewinnen wir einen sehr erfahrenen Experten, der über einen exzellenten Track-Record verfügt. Er soll der INDUSTRIA mit seinem umfassenden Netzwerk neue Anlegergruppen erschließen. Wir prüfen derzeit verschiedene Fondsinitiativen, deren Umsetzung 2023 – in Abhängigkeit von der Marktlage – erfolgen soll.“

Thomas Wirtz fügt hinzu: „Es ist kein Geheimnis, dass der Vertrieb an institutionelle Investoren seit der Zinswende und dem Ukrainekrieg deutlich herausfordernder geworden ist. Für die Fonds der INDUSTRIA spricht der langjährige und sehr gute Track-Record des Hauses und die hohe Qualität der Fonds. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, meine Erfahrungen sowie mein Netzwerk einbringen zu können.“

INDUSTRIA gewinnt Dr. Steffen Hartmann

Der Immobilien-Asset-Manager INDUSTRIA engagiert Dr. Steffen Hartmann für den Bereich Business Development & Strategy. In der neu geschaffenen Position soll er den Umbau der INDUSTRIA in eine Fondsplattform mitgestalten und die Entwicklung neuer Fondsprodukte maßgeblich vorantreiben. In seinen Verantwortungsbereich fällt auch die Entwicklung strategischer Partnerschaften mit anderen Marktakteuren und die Analyse potentieller neuer Märkte. Er berichtet direkt an die Geschäftsführung der INDUSTRIA.

Hartmann war zuvor acht Jahre bei der Helaba Invest beschäftigt, zuletzt als Abteilungsleiter Transactions & Strategy Real Assets. Davor war er für viele Jahre im Transaktionsteam bei PwC.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer von INDUSTRIA, kommentiert: „Wir werden die INDUSTRIA in den kommenden Monaten auf das sich verändernde Marktumfeld anpassen und sehen bereits spannende neue Geschäftsansätze. Ich freue mich, dass uns mit Steffen Hartmann ein erfahrener Immobilien- und Kapitalmarktexperte dabei unterstützt.“

Steffen Hartmann ergänzt: „Die INDUSTRIA mit ihrem großen Immobilienbestand im Volumen von rund 4,6 Mrd. Euro und ihrer breiten Anlegerbasis im institutionellen und privaten Bereich ist ein sehr attraktives Unternehmen. Ich freue mich, zur weiteren Entwicklung und zum weiteren Wachstum des Unternehmens – in engem Austausch mit Arnaud Ahlborn und auch den Vertretern der Becken Gruppe – beitragen zu dürfen.“

 

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Investmentchancen in den großen Wohnungs- und Büromärkten von Deutschland, Frankreich und der Niederlande

In Zeiten mehrerer sich überlagernder Krisen und Herausforderungen ist eine fundierte Analyse der großen Wohnungs- und Büromärkte in Deutschland, Frankreich und der Niederlande hinsichtlich ihrer Investmentattraktivität essenziell, um die richtigen Investitionsentscheidungen treffen zu können. Die nachfolgende Analyse leistet hierzu einen Beitrag und analysiert ausgehend von makroökonomischen Rahmenbedingungen regionale wirtschaftliche und demographische Trends sowie die Angebots- und Nachfragesituation von 22 Wohnungs- und 17 Büromärkten.

INDUSTRIA kauft Projekt mit 155 Wohneinheiten in Geesthacht

INDUSTRIA kauft Projekt mit 155 Wohneinheiten in Geesthacht

  • Gesamtinvestitionskosten bei rund 53 Mio. Euro
  • Verkäufer ist die Ed. Züblin AG
  • Von den 155 Einheiten sind 59 öffentlich gefördert
  • Baustart ist im Q3 2022, Fertigstellung ist für Q4 2024 und Q1 2025 geplant

INDUSTRIA hat als Asset Manager für den Immobilien-Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ im Rahmen eines Forward Deals einen Teil der Projektentwicklung „Elbterrassen IV“ in Geesthacht bei Hamburg erworben. Verkäufer ist die Ed. Züblin AG, die zum österreichischen STRABAG-Konzern gehört. Die Gesamtinvestitions-kosten belaufen sich auf rund 53 Mio. Euro.

Als Ergebnis eines Wettbewerbs wurde der Masterplan „Wohnen am Westhafen“ entwickelt. Ziel der Planung war es, das bisherige Hafenareal nachhaltig mit der Innenstadt zu verknüpfen und qualitative Wohnangebote an und mit dem Wasser in unterschiedlichen Quartieren zu realisieren. Bereits die ersten drei von ZÜBLIN realisierten Bauabschnitte erfreuten sich großer Beliebtheit bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie bei Anlegerinnen und Anlegern. Auf dem Areal der Projektentwicklung „Elbterrassen IV“ entstehen nun fünf weitere eigenständige Baukörper mit 155 geförderten sowie frei finanzierten Einheiten mit etwa 10.200 m² Mietfläche. Teil der Gebäude, deren Baugruben in Kürze ausgehoben werden, ist eine gemeinsame Tiefgarage sowie ein begrünter Innenhof mit einem Kinderspielplatz. Das ganzheitliche Außenanlagenkonzept fügt alle Wohnungen zu einer einheitlichen Nachbarschaft zusammen.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert: „Der Ankauf in Geesthacht zeigt, dass uns unsere institutionellen Investoren auch in Krisenzeiten vertrauen und es uns weiterhin gelingt, die anvertrauten Gelder in solide Immobilienprojekte zu investieren. Das Projekt mit seiner Mischung aus frei finanzierten und geförderten Einheiten entspricht dem Bedarf nach sozialem Wohnraum. Außerdem stufe ich die Lage des Projektes wenige Meter von der Elbe entfernt als sehr attraktiv ein.“

Robin Gellrich, Prokurist der Ed. Züblin AG, kommentiert: „Der Vertragsschluss mit der INDUSTRIA unterstreicht die Qualität unserer Entwicklungen in Geesthacht. Das erneute Engagement eines institutionellen Anlegers im aktuellen Bauabschnitt verdeutlicht die stabile und andauernd positive Entwicklung des gesamten Quartiers.“

Die Thomas Klinke Immobilien GmbH hat die Transaktion vermittelt. Rechtlich wurde ZÜBLIN von CML Construction Services GmbH beraten, INDUSTRIA von der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

 

Rechtliche Hinweise

Dies ist eine Marketing-Anzeige, die von INDUSTRIA, dem Asset- und Property-Manager des „Wohnen Deutschland VII“ („Fonds“), verfasst wurde. Bitte lesen Sie die Anlagebedingungen und sonstigen Vertragsdokumente, das Informationsdokument gem. § 307 Absatz 1 und 2 KAGB („§ 307er-Dokument“), die wesentlichen Anlegerinformationen  sowie den letzten Jahresbericht des Fonds, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Diese sind ausschließlich in deutscher Sprache erhältlich. Jene Dokumente sind die alleinverbindliche Grundlage für den Kauf von Anteilen an dem Fonds. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher Sprache in elektronischem Format unter https://www.intreal.com/wp-content/uploads/2021/07/Zusammenfassung-der-Anlegerrechte.pdf erhältlich. Auf Wunsch senden wir Ihnen die vorgenannten Unterlagen in Papierform kostenlos zu. Sie können diese bei INDUSTRIA WOHNEN GmbH, TheodorHeussAllee 74, 60486, Frankfurt a. M. oder bei der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH („INTREAL“), Ferdinandstraße 61, 20095 Hamburg, anfordern. Der Fonds ist ein offener Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen gem. § 284 KAGB und darf nicht an Privatanleger i.S.v. § 1 Abs. 19 Nr. 31 KAGB vertrieben werden. Mit dem Erwerb von Anteilen erwerben Sie Anteile an dem Fonds und erwerben nicht die vom Fonds gehaltenen Vermögensgegenstände (z.B. Immobilien), welche von der INTREAL für Rechnung des Fonds erworben werden. Der Fonds investiert hauptsächlich in Wohnimmobilien in Deutschland und mithin in illiquide Vermögensgegenstände. Es kann unter Umständen schwierig sein, diese zu veräußern, so dass mitunter Anteilsrücknahmen nur verzögert erfolgen können oder die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt wird. Umfassende Ausführungen zu den mit der Anlage in den Fonds verbundenen Risiken finden Sie im § 307er-Dokument. Die wesentlichen Risiken finden Sie zudem in den wesentlichen Anlegerinformationen.

Quelle: INDUSTRIA, Stand: 29.07.2022, soweit keine anderen Quellen angegeben.

 

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