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	<title>News &#8211; Industria Immobilien</title>
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	<description>INDUSTRIA - Erfolgreicher Immobilienmanager mit 70 Jahren Erfahrung</description>
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	<title>News &#8211; Industria Immobilien</title>
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		<title>Weniger Streit um Betriebskosten: Experten setzen auf KI, Standards und Pauschalen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 06:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Betriebskostenabrechnungen gehören zu den aufwendigsten Aufgaben im Property-Management. Jahr für Jahr müssen große Mengen an Daten und Rechnungen verarbeitet, Kostenpositionen zugeordnet und Abrechnungen erstellt werden. Auch die hohe Zahl von Widersprüchen bindet erhebliche personelle Ressourcen. Fehlerhafte Abrechnungen können langwierige Auseinandersetzungen auslösen und das Vertrauensverhältnis zwischen Mietern und Vermietern nachhaltig beschädigen. Wie sich der Aufwand reduzieren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-olk-copy-source="MessageBody">Betriebskostenabrechnungen gehören zu den aufwendigsten Aufgaben im Property-Management. Jahr für Jahr müssen große Mengen an Daten und Rechnungen verarbeitet, Kostenpositionen zugeordnet und Abrechnungen erstellt werden. Auch die hohe Zahl von Widersprüchen bindet erhebliche personelle Ressourcen. Fehlerhafte Abrechnungen können langwierige Auseinandersetzungen auslösen und das Vertrauensverhältnis zwischen Mietern und Vermietern nachhaltig beschädigen. Wie sich der Aufwand reduzieren und die Qualität der Abrechnungen verbessern lässt, diskutierten <strong>Jürgen Hau</strong>, Geschäftsführer von INDUSTRIA Immobilien, <strong>Dirk Wichner, </strong>Mitglied der Geschäftsleitung der DVI Gruppe, und <strong>Carolin Dose</strong>, Managing Director of Asset Management bei HIH Real Estate, im <strong>zehnten Online-Panel der von RUECKERCONSULT organisierten Reihe „Asset- und Property-Management konkret“</strong>.</p>
<h3><strong>Fehlerquellen liegen häufig in den Stammdaten</strong></h3>
<p>Eine wesentliche Ursache fehlerhafter Abrechnungen sehen die Diskussionsteilnehmer in der unzureichenden Qualität der zugrunde liegenden Daten. Zwar können gängige ERP-Programme wie SAP oder iX-Haus Betriebskostenabrechnungen bereits weitgehend automatisiert erstellen. Voraussetzung sind allerdings vollständig und korrekt hinterlegte Informationen.</p>
<p>„Das fängt bei der Qualität der Stammdaten an“, erklärt Carolin Dose. „Häufig sind Flächenangaben oder Abrechnungseinheiten nicht korrekt hinterlegt, Kostenpositionen falsch verbucht oder Umlageschlüssel fehlerhaft zugeordnet. Das kann auch dazu führen, dass Eigentümer Kosten tragen, die eigentlich auf Mieter umgelegt werden könnten. Die HIH Real Estate lässt Betriebskostenabrechnungen deshalb durch das Asset-Management prüfen und freigeben.“</p>
<p>Besonders fehleranfällig ist nach den Erfahrungen von Jürgen Hau die Übernahme neuer Verwaltungsmandate und sagt:</p>
<div></div>
<blockquote>
<div>„Hier müssten zunächst sämtliche Dokumente, Flächenangaben und Abrechnungsschlüssel erfasst und in die Systeme übertragen werden. Ein weiterer Faktor ist die Komplexität gewerblicher Mietverträge mit ihren individuellen Vereinbarungen zur Umlage einzelner Kostenarten. Unterschiedliche Abrechnungsschlüssel und zahlreiche Vertragsnachträge erschweren die korrekte Umsetzung. Hinzu kommt, dass sich umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten rechtlich nicht immer klar abgrenzen lassen“.</div>
</blockquote>
<h3></h3>
<h3><strong>KI erleichtert Teilbereiche der Abrechnung deutlich</strong></h3>
<p>Großes Potenzial zur Effizienzsteigerung sehen die Experten beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Während die Erstellung der Betriebskostenabrechnung bereits weitgehend softwaregestützt erfolgt, kann KI insbesondere bei der Prüfung von Daten, der Auswertung komplexer Mietverträge und der Bearbeitung von Widersprüchen unterstützen.</p>
<p>Die DVI Gruppe nutzt KI, um umfangreiche Gewerbemietverträge einschließlich ihrer Nachträge hinsichtlich der Betriebskostenregelungen auszuwerten. Dirk Wichner sagt: „Dadurch lässt sich der Aufwand bei der Vertragsprüfung deutlich reduzieren. Eine Herausforderung besteht allerdings weiterhin darin, die gewonnenen Informationen automatisch in die bestehenden ERP-Systeme zu übertragen. Hier fehlen bislang vielfach geeignete Schnittstellen. Ich erwarte, dass die Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten deutliche Fortschritte machen wird.“</p>
<p>Die Experten waren sich einig, dass KI allein keine vollständige Lösung bietet. Zugleich droht eine neue Dynamik: Auf automatisch generierte Nebenkostenabrechnungen folgen KI-erstellte Widersprüche, die wiederum automatisiert beantwortet werden. Nach Angaben von Dirk Wichner stuft die DVI Gruppe zwölf Prozent der 2026 eingegangenen Widersprüche im Wohnportfolio als KI-generiert ein, Tendenz steigend. Diese Entwicklung bestätigt auch INDUSTRIA mit einer wachsenden Zahl KI-gestützter Widersprüche.</p>
<h3><strong>Standardisierung und Teilpauschalen können Streitpotenzial reduzieren</strong></h3>
<p>Als wichtigen Ansatz zur Fehlervermeidung nannten die Experten eine stärkere Standardisierung. Insbesondere im Gewerbebereich erschwert die Vielzahl individueller Vertragsgestaltungen die Automatisierung von Betriebskostenabrechnungen. Einheitliche Regelungen zur Umlagefähigkeit von Kosten und standardisierte Prozesse, die die Immobilienwissenschaft selbst entwickeln sollte, könnten die Komplexität deutlich reduzieren. Auch innerhalb der Unternehmen bestehe Handlungsbedarf. Kosten müssen bereits bei der Erfassung korrekt zugeordnet werden, statt fehlerhafte oder unvollständige Buchungen erst im Zuge der Jahresabrechnung zu bereinigen.</p>
<p>Einen weiteren Lösungsansatz sieht Carolin Dose in Teilpauschalen für nicht verbrauchsabhängige Betriebskosten. Statt sämtliche Kostenpositionen jährlich einzeln abzurechnen, könnten Vermieter und Mieter – soweit rechtlich zulässig – für bestimmte Kostenarten feste Pauschalen vereinbaren. Für Mieter erhöhe dies die Kalkulationssicherheit. Eigentümer könnten im Gegenzug den administrativen Aufwand und das Risiko von Auseinandersetzungen reduzieren. Während INDUSTRIA Pauschalmodelle für Betriebskosten bereits teilweise im studentischen Wohnen und in ausgewählten Objekten nutzt, sind sie im Portfolio der DVI Gruppe bislang kaum verbreitet. Wichner verwies auf die Risiken steigender Betriebskosten, die sich vom Vermieter nur begrenzt beeinflussen ließen. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer darin, dass standardisierte Prozesse und vereinfachte Abrechnungsmodelle langfristig nicht nur die Verwaltung entlasten könnten, sondern auch das Konfliktpotenzial zwischen Mietern und Vermietern erheblich reduzieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutscher Wohnungsmarkt 2026: Zwischen Angebotsknappheit, steigenden Mieten und vorsichtiger Markterholung</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/09/09/deutscher-wohnungsmarkt-2026-zwischen-angebotsknappheit-steigenden-mieten-und-vorsichtiger-markterholung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 08:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der deutsche Wohnungsmarkt steht auch 2026 vor großen Herausforderungen. Zwar zeigen sich nach den Krisenjahren 2023 und 2024 erste Stabilisierungstendenzen, doch geopolitische Unsicherheiten, steigende Finanzierungskosten und eine weiterhin schwache Neubautätigkeit bremsen die Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die Wohnraumnachfrage insbesondere in den Ballungsräumen hoch – mit spürbaren Folgen für Mieter, Investoren und Projektentwickler. Wohnungsmangel bleibt das zentrale [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Wohnungsmarkt steht auch 2026 vor großen Herausforderungen. Zwar zeigen sich nach den Krisenjahren 2023 und 2024 erste Stabilisierungstendenzen, doch geopolitische Unsicherheiten, steigende Finanzierungskosten und eine weiterhin schwache Neubautätigkeit bremsen die Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die Wohnraumnachfrage insbesondere in den Ballungsräumen hoch – mit spürbaren Folgen für Mieter, Investoren und Projektentwickler.</p>
<p><strong>Wohnungsmangel bleibt das zentrale Thema</strong></p>
<p>Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt in vielen Regionen Deutschlands weiterhin deutlich das verfügbare Angebot. Vor allem in den Metropolregionen und deren Umland wächst der Bedarf, während die Zahl der Fertigstellungen sinkt und neue Bauprojekte häufig aufgrund hoher Bau- und Finanzierungskosten verschoben werden. Besonders betroffen sind bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen, deren Bestand kontinuierlich zurückgeht.<br />
Hinzu kommt, dass sich gesellschaftliche Trends verstärken. Einpersonenhaushalte stellen inzwischen mit über 42 Prozent den häufigsten Haushaltstyp dar. Gleichzeitig steigt der Wohnflächenverbrauch pro Kopf weiter an. Dadurch wächst die Nachfrage nach Wohnraum selbst bei einer insgesamt stagnierenden beziehungsweise leicht rückläufigen Bevölkerungsentwicklung.</p>
<p><strong> Mieten steigen weiter</strong></p>
<p>Die anhaltende Angebotsknappheit sorgt für weiter steigende Mieten. Besonders in Großstädten und wirtschaftsstarken Regionen bleiben die Wohnungsmärkte angespannt. Seit 2016 verzeichnen zahlreiche Städte erhebliche Mietsteigerungen. Zu den Spitzenreitern gehören Ludwigshafen, Freiburg, Berlin und Potsdam. Auch in vielen Umlandgemeinden setzt sich die Mietpreisdynamik fort.</p>
<p>Die Belastung für Haushalte nimmt entsprechend zu. In Berlin müssen mittlerweile mehr als 32 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für die Nettokaltmiete aufgewendet werden. Damit wird die Frage nach bezahlbarem Wohnen zunehmend zu einer gesellschaftlichen und politischen Herausforderung.</p>
<p>Die Bundesregierung versucht gegenzusteuern – unter anderem durch die Verlängerung der Mietpreisbremse, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus sowie die Fortführung der Neuen Wohngemeinnützigkeit. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Nachfrageüberhang zu reduzieren, bleibt jedoch abzuwarten.</p>
<p><strong> Investoren entdecken den Markt wieder</strong></p>
<p>Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeigt sich das Wohnsegment im Vergleich zu anderen Immobilienarten robust. Nachdem die Kaufpreise in den vergangenen Jahren deutlich korrigiert wurden, scheint der Preisrückgang inzwischen gestoppt. Der Wohnimmobilienindex legte 2025 wieder um 2,3 Prozent zu und übertraf damit die Inflationsrate. Gleichzeitig stiegen Bestands- und Neubaumieten deutlich an.</p>
<p>Investoren beginnen daher wieder verstärkt, Wohnimmobilien als attraktive Anlageklasse wahrzunehmen. Besonders gefragt sind moderne Bestände in wachsenden Städten, die stabile Cashflows und überschaubare Modernisierungskosten versprechen. Auch sogenannte „Manage-to-Green“-Strategien gewinnen an Bedeutung: Dabei werden ältere Gebäude energetisch modernisiert, um deren Wert und Nachhaltigkeit langfristig zu steigern</p>
<p>Dennoch bleibt das Transaktionsvolumen auf einem historisch niedrigen Niveau. Viele Marktteilnehmer agieren weiterhin vorsichtig, insbesondere aufgrund geopolitischer Risiken und der zuletzt wieder gestiegenen Baufinanzierungszinsen.</p>
<p><strong> Demografie und Nachhaltigkeit prägen die Zukunft</strong></p>
<p>Langfristig werden vor allem zwei Faktoren den Wohnungsmarkt beeinflussen: der demografische Wandel und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen. Während die Bevölkerung altert und der Bedarf an barrierearmen Wohnformen wächst, bleibt die Nachfrage nach kleinen Wohnungen, Mikroapartments und flexiblen Wohnkonzepten hoch. Besonders Studierende, Auszubildende und junge Berufstätige treiben dieses Segment.<br />
Gleichzeitig werden ESG-Kriterien und energetische Modernisierungen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Nicht nachhaltige Bestände geraten zunehmend unter Druck, da Investoren und Finanzierer verstärkt auf Energieeffizienz und Klimaschutz achten. Für Eigentümer bedeutet dies allerdings erhebliche Investitionen, die die Wirtschaftlichkeit vieler Projekte belasten.</p>
<p><strong> Fazit</strong></p>
<p>Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt 2026 von einem grundlegenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage geprägt. Trotz erster Erholungstendenzen verhindern hohe Baukosten, regulatorische Anforderungen und eine geringe Bautätigkeit eine schnelle Entspannung. Die Folge sind weiter steigende Mieten und eine zunehmende Differenzierung zwischen gefragten und weniger attraktiven Standorten. Für Investoren bleibt Wohnen eine vergleichsweise stabile Assetklasse, während Politik und Branche gleichermaßen gefordert sind, zusätzliche Wohnungsangebote zu schaffen. Kurzfristig ist keine grundlegende Entspannung in Sicht – der Wohnungsmangel bleibt eines der zentralen gesellschaftlichen Themen der kommenden Jahre.</p>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_Wohnungsmarktbericht-Industria.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier können Sie den vollständigen Marktbericht von bulwiengesa downloaden.</strong></a></h3>
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			</item>
		<item>
		<title>INDUSTRIA auf der EXPO REAL 2026: Vier Panels zu Zukunftsfragen der Immobilienwirtschaft</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/08/24/industria-auf-der-expo-real-2026-vier-panels-zu-zukunftsfragen-der-immobilienwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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</div></section>

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</div></section>

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</strong></h2>
</div></section>
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<p><img decoding="async" class="wp-image-7520 alignleft" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-300x300.png" alt="" width="61" height="61" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-300x300.png 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-1030x1030.png 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-80x80.png 80w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-768x768.png 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-36x36.png 36w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-180x180.png 180w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-705x705.png 705w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8.png 1200w" sizes="(max-width: 61px) 100vw, 61px" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Thomas Wirtz (FRICS)</strong>, Managing Director der INDUSTRIA, diskutiert mit führenden Vertretern der Immobilienwirtschaft, wie serielle Konzepte und standardisierte Wohnprodukte die Zukunft der Branche gestalten können.</span></p>
</blockquote>
</div></section>

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</div></section>

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<section  class='av_textblock_section av-mt2u2nq4-819c7486e8aa706ac49b0c2e3e374ef3 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3><strong>Weitere Panel-Teilnehmer:</strong></h3>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>Markus Eberhard</strong>, GreenPlaces Deutschland Asset Management</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Ingo Lindner,</strong>  FAY Projects</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Andreas Göbel,</strong> GOLDBECK Deutschland</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Dr. Bernhard Frohn</strong>, BOB</li>
<li><strong>Moderation:</strong> <strong>Kathrin Dräger</strong>, RUECKERCONSULT</li>
</ul>
</div></section>
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<div  class='av-special-heading av-mt2um8bo-83b7cf4cbd6182253a201eb158fe6d14 av-special-heading-h5  avia-builder-el-15  el_after_av_hr  el_before_av_textblock '><h5 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Dienstag, 06.10.2026, 11:15 &#8211; 12:15 Uhr | Konferenzraum B11</h5><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<section  class='av_textblock_section av-6ka8us-d4f091edd1e372046e5cdd67c9676986 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2 style="text-align: left;"><strong>Problemimmobilien: Wie lassen sich schwierige Wohnbestände in den Griff bekommen?</strong></h2>
</div></section>
<section  class='av_textblock_section av-mt7ahjou-aa8b5018ab5fa107821a13d8b113b0dc '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><blockquote>
<p><img decoding="async" class="wp-image-7520 alignleft" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-300x300.png" alt="" width="66" height="66" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-300x300.png 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-1030x1030.png 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-80x80.png 80w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-768x768.png 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-36x36.png 36w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-180x180.png 180w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8-705x705.png 705w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026-8.png 1200w" sizes="(max-width: 66px) 100vw, 66px" /></p>
<p><span style="color: #808080;">Gemeinsam mit Branchenexperten analysiert <strong>Thomas Wirtz (FRICS)</strong>, Managing Director der INDUSTRIA, anspruchsvolle Immobilien aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt auf, welche Faktoren über die Zukunftsfähigkeit von Wohnportfolios entscheiden.</span></p>
</blockquote>
</div></section>

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<section  class='av_textblock_section av-mt7ai0tv-0608e1bca92c68af1c39b216061ffba8 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p style="text-align: left;">Je länger die Immobilienkrise andauert, desto mehr problematische Wohnimmobilienportfolios kommen auf den Markt. Vor welchen Herausforderungen stehen Immobilien-Asset-Manager, wenn sie schwierige Wohnimmobilienportfolios übernehmen? Welches Potenzial bieten diese Mandate? Welche Erfahrungen wurden in der Praxis gesammelt?</p>
</div></section>

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<div  class='hr av-27bb7o-052e4040eee671909ece654f00909e3c hr-invisible  avia-builder-el-20  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt2x6h6r-48be6fde60a0e6a4bb25a35c319cd8a7 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3><strong>Weitere Panel-Teilnehmer:</strong></h3>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>Dominik Barton</strong>, Barton Group</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Jan Körner</strong>, control.it</li>
<li><strong>Dirk Bratschke</strong>, <span data-olk-copy-source="MessageBody">TeWo2 Verwaltungs GmbH</span></li>
<li><strong>Moderation:</strong> <strong>Daniel Sohler</strong>, RUECKERCONSULT</li>
</ul>
</div></section>
<div  class='avia-button-wrap av-mt2xyb1b-9c104402dadace874a63064f2bd1c4c7-wrap avia-button-left  avia-builder-el-22  el_after_av_textblock  el_before_av_hr '><a href="https://exporeal-konferenz.de/theme/de/termine/Aussteller_der_EXPO_REAL_2026_pr%C3%A4sentieren/problemimmobilien__wie_lassen_sich_schwierige_wohnbest_nde_in_den_griff_bekommen_" class="avia-button av-mt2xyb1b-9c104402dadace874a63064f2bd1c4c7 av-link-btn avia-icon_select-no avia-size-medium avia-position-left avia-color-theme-color" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Mehr Infos &amp; Termin merken"><span class='avia_iconbox_title' >Mehr Infos & Termin merken</span></a></div>

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<div  class='hr av-7pal04-3ccac5f25c782bb0d183c296c878dac6 hr-invisible  avia-builder-el-23  el_after_av_button  el_before_av_heading '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>

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<div  class='av-special-heading av-mt2x74tk-642a97239e5bdf962adca1a47ae00669 av-special-heading-h5  avia-builder-el-24  el_after_av_hr  el_before_av_textblock '><h5 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Dienstag, 06.10.2026, 12:00 &#8211; 12:50 Uhr | Flexible Housing Forum, B3.420</h5><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<section  class='av_textblock_section av-3rj25g-8575e734534afe033a5929c43cd63b3f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2><strong>Wohninvestmentmarkt Europa: Wohin fließt das Kapital?</strong></h2>
</div></section>
<section  class='av_textblock_section av-mt7akiks-d0adeb1f2dab055d09905635fb2d9503 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><blockquote>
<p><img decoding="async" class="wp-image-7493 alignleft" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-180x180.png" alt="" width="62" height="62" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-180x180.png 180w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-300x300.png 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-1030x1030.png 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-80x80.png 80w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-768x768.png 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-36x36.png 36w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA-705x705.png 705w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_AA.png 1200w" sizes="(max-width: 62px) 100vw, 62px" /></p>
<p><span style="color: #808080;">Über die Entwicklung der europäischen Kapitalströme und die künftig erfolgversprechenden Strategien im Wohnsegment diskutiert <strong>Arnaud Ahlborn</strong>, Managing Director der INDUSTRIA.</span></p>
</blockquote>
</div></section>

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<div  class='hr av-3r977o-576c8682e07d94903a943c706cbdb266 hr-invisible  avia-builder-el-27  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt7aksb7-e3e76ead88076254ed6e426794d4a883 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Die Fundamentaldaten vieler europäischer Wohnungsmärkte bleiben attraktiv, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Asset Manager. Gerade im Ausland zeigt sich: Nähe zum Asset, lokales Marktverständnis und operative Kompetenz sind essenziell für die Investmententscheidung. Dabei zählt nicht mehr nur das Land, sondern vor allem Stadt, Mikrolage und Quartier. Das Panel diskutiert, wie sich Kapitalströme unter veränderten regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen verschieben und welche Strategien künftig im Wohninvestmentmarkt erfolgreich sein werden.</p>
</div></section>

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<div  class='hr av-3x9w50-093e94be01d8bec8945199cdb0b69a9c hr-invisible  avia-builder-el-29  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt2xahft-eb52f34e37d35580153e25b03ff6bac0 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3><strong>Weitere Panel-Teilnehmer:</strong></h3>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>Patrick Griesbeck</strong>, Savills Investment Management</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Benjamin Rüther</strong>, Catella Investment Management</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Pawel Sobolewski</strong>, KINGSTONE Real Estate</li>
<li><strong>Moderation: Dr. André Schlüter</strong>, RUECKERCONSULT</li>
</ul>
</div></section>
<div  class='avia-button-wrap av-mt2xyudp-9a0d2c9c5a1e4a4055b9c9d54a8153bb-wrap avia-button-left  avia-builder-el-31  el_after_av_textblock  el_before_av_hr '><a href="https://exporeal-konferenz.de/theme/de/termine/wohninvestmentmarkt_europa__wohin_flie_t_das_kapital_" class="avia-button av-mt2xyudp-9a0d2c9c5a1e4a4055b9c9d54a8153bb av-link-btn avia-icon_select-no avia-size-medium avia-position-left avia-color-theme-color" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Mehr Infos &amp; Termin merken"><span class='avia_iconbox_title' >Mehr Infos & Termin merken</span></a></div>

<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-5joqas-e1f2c368328fbf7e2d20e8b98067cc0a">
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<div  class='hr av-5joqas-e1f2c368328fbf7e2d20e8b98067cc0a hr-invisible  avia-builder-el-32  el_after_av_button  el_before_av_heading '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>

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<div  class='av-special-heading av-mt2xbn9y-362dcb1aa05325b8b37c2849618fe4bd av-special-heading-h5  avia-builder-el-33  el_after_av_hr  el_before_av_textblock '><h5 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Dienstag, 06.10.2026, 15:15 &#8211; 16:15 Uhr | Konferenzraum B13</h5><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<section  class='av_textblock_section av-27j0zo-6a2cf43ec28d10163b042011cd6796a0 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2 style="text-align: left;"><strong>Lost in Transition? Risiken und Lösungen beim Wechsel des Property-Managers</strong></h2>
</div></section>
<section  class='av_textblock_section av-mt7am4gp-6cde213e57fecd413c0854d7ec6aff2d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7492 alignleft" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-180x180.png" alt="" width="61" height="61" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-180x180.png 180w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-300x300.png 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-1030x1030.png 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-80x80.png 80w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-768x768.png 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-36x36.png 36w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH-705x705.png 705w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/Panels-Expo-Real-2026_JH.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 61px) 100vw, 61px" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Jürgen Hau</strong>, Managing Director der INDUSTRIA, diskutiert mit Branchenvertretern, wie sich Risiken bei Property-Manager-Wechseln minimieren und Übergänge erfolgreich gestalten lassen.</span></p>
</blockquote>
</div></section>

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<div  class='hr av-2masic-240cbf6fe4a22324e482c1dcbf1ade26 hr-invisible  avia-builder-el-36  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt7amfna-f0e930eb5cbcde3ab7d7182a428a3226 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Der Wechsel eines Property-Managers gehört zu den kritischsten Momenten im Immobilienbetrieb. Dennoch funktionieren viele Übergaben noch immer nach dem Prinzip Hoffnung. Zu den häufigsten Problemen gehören chaotische Dokumentenübergaben, Rückstände in der kaufmännischen Verwaltung sowie fehlende Stammdaten und Objektinformationen. Das sorgt regelmäßig für operative, finanzielle und rechtliche Risiken. Eigentümer und Asset-Manager dagegen erwarten belastbare Daten und reibungslose Prozesse. Denn ihre eigenen Anforderungen an Transparenz, Reporting und ESG-Compliance steigen kontinuierlich.</p>
</div></section>

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<div  class='hr av-b1qzo-14df491fd55301a4316689117da73f10 hr-invisible  avia-builder-el-38  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt2xff8g-da75b394b6b6f64fedd2fd16bc6531bc '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3><strong>Weitere Panel-Teilnehmer:</strong></h3>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>Sascha Nöske</strong>, Strategis</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Carolin Dose</strong>, HIH Real Estate</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Franka Jung-Larsen</strong>, Apleona</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Dominik Barton</strong>, Barton Group</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Moderation: Dr. Kathrin Dräger</strong>, RUECKERCONSULT</li>
</ul>
</div></section>
<div  class='avia-button-wrap av-mt2xzyj1-504eaa0d6b11121bbfb02a225f95061b-wrap avia-button-left  avia-builder-el-40  el_after_av_textblock  el_before_av_hr '><a href="https://exporeal-konferenz.de/theme/de/termine/lost_in_transition___risiken_und_l_sungen_beim_wechsel_des_property_managers" class="avia-button av-mt2xzyj1-504eaa0d6b11121bbfb02a225f95061b av-link-btn avia-icon_select-no avia-size-medium avia-position-left avia-color-theme-color" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Mehr Infos &amp; Termin merken"><span class='avia_iconbox_title' >Mehr Infos & Termin merken</span></a></div>

<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-4fd97o-c862ec6f4749151712b8ee857ea5ded8">
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<div  class='hr av-4fd97o-c862ec6f4749151712b8ee857ea5ded8 hr-invisible  avia-builder-el-41  el_after_av_button  el_before_av_heading '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>

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<div  class='av-special-heading av-mt2uh17y-bcd2cb0efc2a9a0238611bd1af29c775 av-special-heading-h3  avia-builder-el-42  el_after_av_hr  el_before_av_textblock '><h3 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Wir freuen uns auf den Austausch in München!</h3><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<section  class='av_textblock_section av-mt2ti5dr-8621a5f34db260475746b5d3f3e04dc2 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3></h3>
<p>Mit den vier Panels deckt INDUSTRIA zentrale Fragestellungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Wohnimmobilien ab – von der Entwicklung effizienter Immobilienprodukte über das Asset Management anspruchsvoller Bestände und internationale Investmentstrategien bis zum operativen Property Management.</p>
<p>Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!</p>
</div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Energieeffizienz als Renditetreiber für Wohnimmobilien</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/08/10/energieeffizienz-als-renditetreiber-fuer-wohnimmobilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 14:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Für institutionelle Investoren im Wohnsegment waren lange Zeit die Faktoren Lage, Mietdynamik und Finanzierungsbedingungen transaktionsentscheidend. Seit einigen Jahren rückt mit zunehmender Tendenz ein weiterer Parameter in den strategischen Fokus: die Energieeffizienz von Gebäuden. Sie entwickelt sich vom „Nice-to-have“ zu einer entscheidenden Determinante für Cashflow-Stabilität, Exitfähigkeit und regulatorische Resilienz. Von Thomas Wirtz (FRICS), Managing Director INDUSTRIA  [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für institutionelle Investoren im Wohnsegment waren lange Zeit die Faktoren Lage, Mietdynamik und Finanzierungsbedingungen transaktionsentscheidend. Seit einigen Jahren rückt mit zunehmender Tendenz ein weiterer Parameter in den strategischen Fokus: die Energieeffizienz von Gebäuden. Sie entwickelt sich vom „Nice-to-have“ zu einer entscheidenden Determinante für Cashflow-Stabilität, Exitfähigkeit und regulatorische Resilienz.</p>
<p><em>Von <strong>Thomas Wirtz</strong> (FRICS), Managing Director INDUSTRIA </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Immobilienwerte sinken deutlich mit jeder schlechteren Effizienzklasse</strong></p>
<p>Grundsätzlich basiert die Performance von Wohnimmobilieninvestments auf zwei Säulen: laufende Mieterträge und Wertentwicklung. Beide werden zunehmend durch die energetische Qualität beeinflusst. So zeigt eine Studie von Wüest Partner¹ einen klaren, linearen und statistisch belastbaren Zusammenhang zwischen Energieeffizienzklassen und Marktwerten. Basis sind rund 1,38 Millionen deutsche Wohn- und Gewerbeinserate aus der Zeit zwischen dem dritten Quartal 2023 und dem zweiten Quartal 2025. Demnach sinken mit jeder schlechteren Effizienzklasse sowohl Preise als auch Mieten messbar. Im Wohnsegment reduziert sich die Kaltmiete im Durchschnitt um 0,22 Euro pro Quadratmeter je Effizienzklasse. Die durchschnittlichen Kaufpreise bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern sinken je Effizienzklasse um 107 Euro pro Quadratmeter, bei Mehrfamilienhäusern um 118 Euro pro Quadratmeter.</p>
<p>In eine ähnliche Richtung weist eine Analyse von ImmoScout24² zu Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern, die die Preisentwicklung der im Portal inserierten Objekte zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem vierten Quartal 2025 untersucht. Demnach steigen die Preise für Wohnungen mit Energieeffizienzklasse A in diesem Zeitraum deutschlandweit um 13 Prozent. Mit Klasse B liegt der Preiszuwachs nur bei vier Prozent. Unsanierte Wohnungen mit den Klassen F, G und H verlieren im gleichen Zeitraum vier bis zwölf Prozent an Wert.</p>
<p><strong>Niedrige Betriebskosten werden zum Wettbewerbsfaktor</strong></p>
<p>Die Bedeutung von Nachhaltigkeit verschiebt sich weg von einem abstrakten ESG-Kriterium hin zu einer klar quantifizierbaren wirtschaftlichen Größe. Ineffiziente Gebäude laufen zunehmend Gefahr, zu sogenannten „Stranded Assets“ zu werden. So führen die seit Beginn des Irankriegs stark gestiegenen Energiepreise dazu, dass Betriebskosten noch stärker in den Fokus der Mieter rücken und damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. Weiterhin erhöhen regulatorische Rahmenwerke wie EU-Taxonomie und ESG-Berichtspflichten den Druck auf Bestandshalter, energetische Defizite systematisch anzugehen. Gleichzeitig berücksichtigen Kapitalmarktakteure energetische Risiken zunehmend explizit in ihren Bewertungs- und Finanzierungsmodellen. Gebäude mit schlechter Effizienz unterliegen einem strukturellen Bewertungsabschlag. Banken und Kapitalgeber differenzieren zunehmend nach energetischer Qualität. Sie gewähren für ineffiziente Bestände eingeschränkter Kredite, sofern keine Repositionierung geplant ist.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wird Energieeffizienz zunehmend zu einem integralen Bestandteil institutioneller Investmentstrategien – und zwar entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Dies beginnt bereits beim Ankauf, bei dem energieeffiziente Neubauten oder neuwertige Bestände bevorzugt werden, um zukünftige Capex-Risiken zu begrenzen. Gleichzeitig gewinnt das aktive Asset Management an Bedeutung, da energetische Optimierungen im Bestand einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Wertsicherung und Entwicklung, wie auch der Exitfähigkeit des Assets leisten. Parallel dazu fließen Energiekennzahlen immer stärker in die Portfoliosteuerung und Risikobewertung ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7334 aligncenter" style="margin: 0px auto;" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-300x200.jpg" alt="" width="463" height="308" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-300x200.jpg 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-1030x688.jpg 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-768x513.jpg 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-1536x1025.jpg 1536w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-2048x1367.jpg 2048w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-1500x1001.jpg 1500w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/08/0029_0062_Industria_W__rzburg_Norbert_Glanzberg_20210710_RR-705x471.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px" /></p>
<p>Der aktuellen Marktentwicklung hat INDUSTRIA mit ihrem neuen Fondskonzept Rechnung getragen. Ziel ist es, neben Investitionen in energieeffiziente Neubauprojekte gezielt auch Bestandsobjekte mit energetischem Optimierungspotenzial zu erwerben. Durch die Umsetzung entsprechender Modernisierungsmaßnahmen innerhalb eines definierten Zeitraums kann die Energieeffizienz der Immobilie nachhaltig verbessert, der Energieverbrauch reduziert und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Objekte gestärkt werden. Damit verbindet das Fondskonzept die Chancen eines aktiven Asset Managements mit den zunehmenden Anforderungen institutioneller Investoren an Nachhaltigkeit, Resilienz und langfristige Werthaltigkeit von Immobilieninvestments.</p>
<p><strong>Energieeffizienz reduziert Investitionsrisiko</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise wird sich der Trend zu effizienten Wohnimmobilien weiter verstärken. Parallel dazu fließen Energiekennzahlen immer stärker in die Portfoliosteuerung und Risikobewertung ein. Energieeffizienz wirkt auf zentrale Risikodimensionen institutioneller Immobilieninvestments – von Cashflow-Stabilität über Capex-Planbarkeit bis hin zu Exitfähigkeit und Finanzierungszugang. Sie ist damit ein zentraler Hebel zur Sicherung und Steigerung von Immobilienwerten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p style="text-align: left;">¹ Wüest Partner: <em>Die Wirkung von Nachhaltigkeit auf Immobilienwerte.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.wuestpartner.com/de-de/produkt/die-wirkung-von-nachhaltigkeit-auf-immobilienwerte-2/?utm_source=pr#038;utm_medium=earned_media&amp;" target="_blank" rel="noopener">https://www.wuestpartner.com/de-de/produkt/die-wirkung-von-nachhaltigkeit-auf-immobilienwerte-2/?utm_source=pr#038;utm_medium=earned_media&amp;utm_campaign=energieeffizienz_studie</a></p>
<p style="text-align: left;">² ImmoScout24: <em>Unsanierte Wohnungen verlieren an Wert</em>. Verfügbar unter: <a href="https://www.scout24.com/news-medien/news/detail/unsanierte-wohnungen-verlieren-an-wert" target="_blank" rel="noopener">https://www.scout24.com/news-medien/news/detail/unsanierte-wohnungen-verlieren-an-wert</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die fünf größten Fehler in der digitalen Mieterkommunikation – und wie sie sich vermeiden lassen</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/06/18/die-fuenf-groessten-fehler-in-der-digitalen-mieterkommunikation-und-wie-sie-sich-vermeiden-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[﻿Ausgefeilte Technologie allein ist kein Garant für reibungsloses Miteinander zwischen Mieter und Vermieter. Entscheidend für erfolgreiche Kommunikation ist vielmehr das Zusammenspiel aus Prozessen, Datenqualität, menschlicher Verantwortung und intelligenter Steuerung. Von Jürgen Hau, Managing Director INDUSTRIA Die Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das liegt vor allem daran, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span>Ausgefeilte Technologie allein ist kein Garant für reibungsloses Miteinander zwischen Mieter und Vermieter. Entscheidend für erfolgreiche Kommunikation ist vielmehr das Zusammenspiel aus Prozessen, Datenqualität, menschlicher Verantwortung und intelligenter Steuerung.</p>
<p><em><strong>Von Jürgen Hau, Managing Director INDUSTRIA</strong></em></p>
<p>Die Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das liegt vor allem daran, dass sich die Erwartungshaltung der Mieter enorm gewandelt hat: Heutzutage sollen Vermieter genauso schnell und zuverlässig erreichbar sein wie etwa der Onlinehandel, der rund um die Uhr auf Mails oder telefonische Anfragen reagiert.</p>
<p>Digitale Mieterkommunikation ist deshalb längst kein Zusatzangebot mehr, sondern Teil des operativen Betriebsmodells. Das heißt allerdings nicht, dass die Einführung digitaler Lösungen ein Selbstläufer ist. Vielmehr werden immer noch viele vermeidbare Fehler begangen, die zu Frust auf Mieterseite, Überlastung in den eigenen Teams und zu hohen Kosten durch ineffiziente Prozesse führen.</p>
<p>Als <a href="https://www.industria-property-management.de/" target="_blank" rel="noopener">Property Manager</a> von rund 24.000 Wohneinheiten hat die INDUSTRIA in den vergangenen Jahren unterschiedliche Modelle digitaler Kommunikation getestet, weiterentwickelt und teilweise auch wieder verworfen. Die wichtigste Erkenntnis dabei: Technologie allein löst kein Kommunikationsproblem. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Prozessen, Datenqualität, menschlicher Verantwortung und intelligenter Steuerung. Aus welchen Irrwegen werden Chancen für eine gelungene Mieterkommunikation?</p>
<p><strong>Fehler 1: Erreichbarkeit wird mit Kommunikation verwechselt</strong></p>
<p>Viele Unternehmen setzen Chatbots oder digitale Ticketsysteme in dem Irrglauben ein, damit automatisch, „gut erreichbar“ zu sein. Doch Erreichbarkeit ist nicht gleich Servicequalität.</p>
<p>Mieter wollen eine schnelle und nachvollziehbare Lösung ihres Problems und nicht in endlosen Weiterleitungen oder digitale Sackgassen landen. In der Praxis zeigt sich häufig: Ein Chatbot wird vorgeschaltet, dahinter fehlt jedoch eine funktionierende Bearbeitungslogik. Das Ergebnis ist keine Entlastung, sondern Frustration. Ein digitales System darf deshalb niemals wie Abschottung wirken. Es muss Orientierung geben und Vertrauen schaffen.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Sind wir erreichbar?“ sondern: „Fühlt sich der Mieter ernst genommen und unterstützt?“</p>
<p>Dazu gehört auch, dass digitale Systeme transparent kommunizieren, Rückmeldungen geben und Prozesse nachvollziehbar machen. Moderne KI kann dabei helfen, Vorgänge zu strukturieren und Mitarbeitern die relevanten Informationen sofort bereitzustellen. Die Verantwortung für komplexe Entscheidungen bleibt jedoch beim Menschen.</p>
<p><strong>Fehler 2: Ein Kanal für alles</strong></p>
<p>Viele Wohnungsunternehmen versuchen, sämtliche Anfragen über einen einzigen Kommunikationskanal zu steuern. Das funktioniert in der Praxis aber nicht, weil die Anfragen zu unterschiedlich sind: Eine einfache Vermieterbescheinigung benötigt einen anderen Prozess als etwa ein Wasserschaden oder ein Nachbarschaftskonflikt. Auch Geschwindigkeit, Eskalationsstufen und Zuständigkeiten unterscheiden sich erheblich.</p>
<p>Erfolgreiche digitale Kommunikation benötigt eine intelligente Kanalarchitektur. Standardanfragen sollten automatisiert bearbeitet werden können, während komplexe oder emotionale Themen gezielt an Mitarbeiter übergeben werden. Genau hier liegt die Stärke moderner KI-Systeme: Sie helfen dabei, Anfragen frühzeitig zu kategorisieren und in die richtigen Prozesse zu leiten.</p>
<p><strong>Fehler 3: Digitalisierung wie Abschottung wirken lassen</strong></p>
<p>Digitale Kommunikation wird von Mietern nur akzeptiert, wenn sie als echter Service wahrgenommen wird. Viele Systeme scheitern daran, dass sie zu technisch, zu unpersönlich oder zu starr gestaltet sind.</p>
<p>Besonders kritisch wird es, wenn Mieter das Gefühl bekommen, bewusst „vom Unternehmen ferngehalten“ zu werden. Genau hier entstehen Akzeptanzprobleme.</p>
<p>Das Dilemma der Wohnungswirtschaft: Einerseits müssen Prozesse effizienter werden, andererseits bleibt Wohnen ein hoch emotionales Thema. Konflikte unter Nachbarn, Mängel in der Wohnung oder Notfälle lassen sich nicht vollständig automatisieren.</p>
<p>Deshalb braucht digitale Mieterkommunikation klare Grenzen. Notrufe sollten niemals vollständig automatisiert werden. Wenn ein Mieter einen Wasserschaden meldet, muss unmittelbar ein Mensch reagieren können. Auch sensible oder emotionale Konflikte gehören zwingend in menschliche Hände.</p>
<p>Gleichzeitig muss es immer einen „Ausweg“ aus der Automatisierung geben. Wer mit einem Bot nicht weiterkommt, muss die Möglichkeit haben, zu einem Mitarbeiter durchgestellt zu werden. Genau diese Balance entscheidet darüber, ob digitale Kommunikation als Hilfe oder als Hürde wahrgenommen wird.</p>
<p><strong>Fehler 4: Systeme und Daten unterschätzen</strong></p>
<p>Viele Digitalisierungsprojekte scheitern nicht an der KI – sondern an ihren Grundlagen. Die größte Herausforderung liegt häufig in fragmentierten Systemlandschaften, fehlenden Schnittstellen und unzureichender Datenqualität. Kundenportale, ERP-Systeme, Ticketsysteme und Kommunikationslösungen müssen miteinander verbunden sein, damit digitale Prozesse überhaupt funktionieren können.</p>
<p>Besonders wichtig ist dabei die sogenannte „Single Source of Truth“ – ein konsistenter, verlässlicher Datenbestand. Wenn ein Voicebot beispielsweise nicht auf aktuelle Stammdaten zugreifen kann oder ein Mieter nicht korrekt identifiziert wird, verliert das gesamte System sofort an Qualität.</p>
<p>Ein weiterer Punkt: Viele Bestandsdaten sind historisch gewachsen und nicht ausreichend digitalisiert. Mietverträge liegen teilweise nur unstrukturiert vor, Informationen sind inkonsistent oder nicht vollständig gepflegt. Der Aufwand für sauberes Datenmanagement wird deshalb oft massiv unterschätzt.</p>
<p>Die eigentliche Grundlage erfolgreicher digitaler Kommunikation ist daher nicht der Chatbot selbst, sondern eine belastbare Daten- und Prozessstruktur.</p>
<p><strong>Fehler 5: KI als alleiniger Problemlöser</strong></p>
<p>Die vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet: Weder KI noch Callcenter ersetzen den persönlichen Service vollständig.</p>
<p>Die Zukunft liegt in hybriden Kommunikationsmodellen. KI übernimmt standardisierte Prozesse, strukturiert Informationen und unterstützt Mitarbeiter bei der Bearbeitung. Der Mensch bleibt jedoch zentraler Ansprechpartner für komplexe Situationen.</p>
<p>Gerade darin liegt die große Chance der Wohnungswirtschaft: Moderne Systeme können Mitarbeitern bereits vor Gesprächsbeginn relevante Informationen anzeigen: offene Vorgänge, bekannte Schäden oder frühere Kontakte. Dadurch entstehen schnellere und qualitativ bessere Gespräche.</p>
<p>Gleichzeitig schafft Automatisierung Freiräume. Mitarbeiter verbringen weniger Zeit mit Routinetätigkeiten und können sich stärker auf anspruchsvolle Fälle konzentrieren. Genau dadurch verbessert sich am Ende auch die Servicequalität.</p>
<p><strong>Fazit: Digitale Kommunikation ist ein Betriebsmodell</strong></p>
<p>Die Wohnungswirtschaft steht bei der digitalen Mieterkommunikation noch vergleichsweise am Anfang. Gleichzeitig steigt der Druck, effizientere und skalierbare Lösungen zu etablieren. Der Fachkräftemangel, steigende Serviceerwartungen und wachsende Kommunikationsvolumina lassen sich langfristig nicht mehr ausschließlich mit klassischen Modellen bewältigen.</p>
<p>Die gute Nachricht lautet: Die technologischen Möglichkeiten sind inzwischen vorhanden. KI-gestützte Kommunikationslösungen funktionieren technisch sehr gut. Entscheidend ist jedoch, wie sie eingebettet werden.</p>
<p>Wer digitale Kommunikation strategisch denkt, Prozesse intelligent strukturiert und den Menschen bewusst integriert, schafft echten Mehrwert – für Eigentümer, Property Manager und Mieter gleichermaßen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>INDUSTRIA-Umfrage: Rund 50 Prozent der institutionellen Anleger wollen ihre Immobilienquote konstant halten</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/05/06/industria-umfrage-rund-50-prozent-der-institutionellen-anleger-wollen-ihre-immobilienquote-konstant-halten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ivonne Bantel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[INDUSTRIA hat ihre Befragung unter institutionellen Investoren zur künftigen Immobilienallokation durchgeführt und heute unter dem Namen Wohninvestment Trends 2026 veröffentlicht. Quick Facts  Rund 36 Prozent wollen die Immobilienquote in den kommenden zwölf Monaten reduzieren Ein Drittel des in den kommenden zwölf Monaten auf Immobilien allokierten Kapitals soll in Wohnen fließen Anforderungen an die Ausschüttungsrenditen sinken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-text">
<p>INDUSTRIA hat ihre Befragung unter institutionellen Investoren zur künftigen Immobilienallokation durchgeführt und heute unter dem Namen <strong>Wohninvestment Trends 2026</strong> veröffentlicht.</p>
<h2><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true">Quick Facts</strong></span><span class="uJ19be notranslate" data-sfc-root="c" data-wiz-uids="xh8gqb_1w,xh8gqb_1x" data-sfc-cb="" data-processed="true"><span class="vKEkVd" data-animation-atomic="" data-wiz-attrbind="class=xh8gqb_1v/TKHnVd" data-processed="true"><span aria-hidden="true" data-processed="true"> </span></span></span></h2>
<ul>
<li>
<h4>Rund 36 Prozent wollen die Immobilienquote in den kommenden zwölf Monaten reduzieren</h4>
</li>
<li>
<h4>Ein Drittel des in den kommenden zwölf Monaten auf Immobilien allokierten Kapitals soll in Wohnen fließen</h4>
</li>
<li>
<h4>Anforderungen an die Ausschüttungsrenditen sinken bei deutschen und internationalen Wohninvestments weiter</h4>
</li>
<li>
<h4>Deutschland-Neigung steigt: Drei Viertel der Investitionswilligen wollen in den kommenden zwölf Monaten in deutsche Wohnimmobilien investieren</h4>
</li>
<li>
<h4>Core-Fokussierung bei Immobilieninvestments noch einmal gestiegen</h4>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kernergebnisse: 50 Prozent der Befragten wollen ihre Immobilienquote in den kommenden zwölf Monaten konstant halten. Dagegen wollen rund 31 die Quote leicht – um weniger als einen Prozentpunkt, weitere 5,6 Prozent um mehr als 1 Prozent  – reduzieren. Leicht oder stark wachsen soll die Quote bei ca. 14 Prozent.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7040 size-full" src="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote.png" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote.png 1280w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote-300x169.png 300w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote-1030x579.png 1030w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote-768x432.png 768w, https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/INDUSTRIA-Wohninvestmend-Trends-2026-Immobilienquote-705x397.png 705w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer INDUSTRIA Immobilien, kommentiert:</p>
<blockquote><p>„Viele institutionelle Investoren haben volle Immobilienquoten und investieren aktuell nur sehr selektiv in Immobilien. Die Befragung bestätigt das, was wir in der Praxis wahrnehmen.“</p></blockquote>
<p>Von dem Kapital, das in den kommenden zwölf Monaten in Immobilien investiert werden soll, soll rund ein Drittel (30,4 Prozent) in Wohnimmobilien fließen, der Rest in die gewerblichen Nutzungsarten.</p>
<p>Interessant ist, dass die Core-Neigung der Investoren noch einmal zugenommen hat.</p>
<blockquote><p>„Dieses Jahr gaben 91,3 Prozent an, in den kommenden zwölf Monaten in Core-Immobilien investieren zu wollen. Vor einem Jahr waren es noch 72,1 Prozent“,</p></blockquote>
<p>führt Wirtz aus.</p>
<p>Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Ausschüttungsrendite gesunken. Bei Wohnimmobilien national bezifferten sie mehr als 53 Prozent mit 3,5 bis 4,0 Prozent p.a. In der Kategorie Wohnimmobilien international gaben mehr als 55 Prozent die Spanne von 4,0 bis 4,5 Prozent an. Beide Werte liegen noch einmal leicht über den Werten des Vorjahrs (52,2 Prozent und 52,9 Prozent).</p>
<p>Wohnimmobilien, die in Modulbauweise erstellt wurden, sind die Investoren gegenüber offen, aber etwas weniger als vor einem Jahr. Dieses Mal gaben 35,3 Prozent (2025: 44,7 Prozent) an, sie würden in solche Immobilien investieren. 61,8 Prozent (2025: 44,7 Prozent) beobachten und warten ab, während 2,9 Prozent (2025: 10,5 Prozent) solche Wohnimmobilien ausschließen. 64,7 Prozent (2025: 56,1 Prozent) gaben an, bei Wohnimmobilien in Modulbauweise höhere Renditen zu erwarten.</p>
<p>Ein weiteres interessantes Ergebnis der Befragung: „Die Deutschland-Neigung der Investoren ist weiter gestiegen. Während 2025 noch 64,2 Prozent angaben, in den nächsten zwölf Monaten in deutsche Wohnimmobilien investieren zu wollen, waren es 2026 74,2 Prozent. Im Gegenzug sank der Resteuropa-Anteil von 28,8 Prozent auf 20,8 Prozent. Die anderen Märkte – USA und Kanada sowie Asien-Pazifik – spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle.</p>
<p>Die INDUSTRIA Immobilien hat die Investoren auch nach ihrer Strategie befragt. Die Präferenz liegt klar auf einer Kombination aus Bestands- und Neubauimmobilien, was 42,4 Prozent der Investoren angeben. Wenig gefragt (9,1 Prozent) sind hingegen Bestandsimmobilien mit Entwicklungspotenzial.</p>
<h2><strong>Zur Methode</strong></h2>
<p>Die Wohninvestment Trends sind eine jährliche Befragung, die die INDUSTRIA unter ihren institutionellen Bestandsinvestoren sowie weiteren Investoren durchführt. Die aktuelle Befragung wurde zwischen dem 3. März und dem 21. April 2026 durchgeführt. Insgesamt wurden 372 institutionelle Investoren angeschrieben, davon haben 36 den Fragebogen beantwortet. Unter den angeschriebenen Investoren sind zu einem Teil Bestandsanleger der Spezialfonds von INDUSTRIA Immobilien. Dies kann die Ergebnisse verzerren, da diese Gruppe eine größere Nähe zu indirekten Wohninvestments hat. Die Investoren verteilen sich wie folgt auf folgende Typen: Bank/Sparkasse (25,0 Prozent), Pensionskasse (19,4 Prozent), berufsständiges Versorgungswerk (19,4 Prozent), sonstige Versorgungswerke (2,8 Prozent), Stiftungen (5,6 Prozent), Versicherungen (19,4 Prozent), Fund-of-Funds/Dachfonds (5,6 Prozent) und Corporates (2,8 Prozent). Im Schnitt betrug das verwaltete Vermögen der 36 Anleger über alle Assetklassen hinweg 4,7 Mrd. Euro, der Median lag bei 1,1 Mrd. Euro.</p>
<h2><strong>Die Präsentation der Umfrageergebnisse können Sie unter folgendem Link herunterladen: </strong></h2>
</div>
<h3 class="blog-datei mt-5"><a class="blog-datei-container" href="https://industria-immobilien.de/wp-content/uploads/2026/05/2026_INDUSTRIA-Wohninvestment-Trends.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download</a></h3>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Asset- und Property-Management konkret: Erste Monate nach Übergabe entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg von Neubauten</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/04/01/asset-und-property-management-konkret-erste-monate-nach-uebergabe-entscheidend-fuer-wirtschaftlichen-erfolg-von-neubauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:42:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren wurden verstärkt Gewerbe- und Wohnimmobilien fertiggestellt und in den Bestand überführt – ein Resultat davon, dass in der Zeit des Immobilienbooms viele Projektentwicklungen angekauft wurden. Neubauimmobilien versprechen Technik und Design auf der Höhe der Zeit, keine Abnutzung und attraktive Mieten. Doch die Realität sieht oft anders aus: Während Mieter bereits einziehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren wurden verstärkt Gewerbe- und Wohnimmobilien fertiggestellt und in den Bestand überführt – ein Resultat davon, dass in der Zeit des Immobilienbooms viele Projektentwicklungen angekauft wurden. Neubauimmobilien versprechen Technik und Design auf der Höhe der Zeit, keine Abnutzung und attraktive Mieten. Doch die Realität sieht oft anders aus: Während Mieter bereits einziehen und Erträge fließen sollen, laufen Mängelbeseitigung, Gewährleistungsdurchsetzung und technische Nachjustierungen parallel. Es drohen Performanceverluste, Reputationsschäden und unzufriedene Mieter. Die Praxis zeigt, dass die ersten Monate nach der Übergabe entscheidend sind für den wirtschaftlichen Erfolg eines Neubaus.</p>
<p>Auf Einladung von RUECKERCONSULT tauschten sich <strong>Berkan Gülen</strong>, Head of Asset Management bei Savills Investment Management, <strong>Markus Grabau</strong>, Leitung Technisches Property Management bei B&amp;L Property Management, <strong>Jürgen Hau</strong>, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien, sowie <strong>Sascha Nöske</strong>, CEO von STRATEGIS, über typische Problemfelder, operative Herausforderungen und Lösungsansätze aus.</p>
<p><strong>Nicht mehr Baumängel, aber höherer Zeitdruck bei steigender Komplexität</strong></p>
<p>Entgegen der verbreiteten Wahrnehmung sehen die Diskussionsteilnehmer bei ihrer Arbeit keinen generellen Anstieg von Baumängeln. Vielmehr habe sich die Art der Herausforderungen verändert. „Durch die zunehmende Komplexität und Vernetzung der technischen Systeme dauert es heute deutlich länger, bis Gebäude stabil laufen“, erklärte Berkan Gülen. Gerade die technische Gebäudeausrüstung, aber auch fehlende Dokumentationen oder unvollständige Unterlagen erschwerten häufig die Inbetriebnahme.</p>
<p>Markus Grabau sieht vor allem den Zeitdruck als Problem: „Um schneller Mieteinnahmen generieren zu können, ist der Zeitraum, der für die Mängelbeseitigung zur Verfügung steht, deutlich kürzer geworden. Dadurch gehen Objekte häufiger mit offenen Punkten in den Betrieb als früher.“</p>
<p>Für die Wohnungsmieter führt Sascha Nöske aus: „Die ersten Mängelmeldungen gehen in den ersten Wochen nach Erstbezug ein. Dann müssen wir einordnen, ob es sich um einen Gewährleistungsmangel, ein Abnahmemangel oder einen Versicherungsfall handelt. Wir müssen das vorsortieren, sonst laufen wir Gefahr, dass wir den Bauherren oder das Architekturbüro überbeanspruchen.“</p>
<p><strong>Jürgen Hau</strong>, Managing Director bei INDUSTRIA ergänzt:</p>
<blockquote><p>„Um das Mängelmanagement zu beschleunigen und die Mieterzufriedenheit zu erhöhen, haben wir in einem Pilotprojekt mit einem bundesweit tätigen Partner einen Rahmenvertrag geschlossen, um kleinere bautechnische Mängel sofort zu beheben und später mit dem Generalunternehmen abzuwickeln.“</p></blockquote>
<p><strong>Inbetriebnahme als eigenständige Projektphase</strong></p>
<p>Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Die Inbetriebnahme sollte als eigenständige, komplexe Projektphase verstanden werden. „Wir unterscheiden zwischen technischer, kaufmännischer und organisatorischer Inbetriebnahme“, sagt Berkan Gülen. „Häufige Fehlerquellen auf technischer Seite sind, dass Zähler fehlen oder Anlagen mangelhaft geprüft sind. In kaufmännischer Hinsicht ist die Übergabe von Verträgen und Bürgschaften ein Knackpunkt. Oftmals ist kein Gewährleistungsmanagement beauftragt und wir müssen sicherstellen, dass Versicherungen möglichst zu Betriebsbeginn laufen. Im Hinblick auf die organisatorische Inbetriebnahme ist es wichtig, Zuständigkeiten und Schnittstellen zu klären, Kommunikationswege mit den Mietern zu definieren. Mit Vorabnahmen und regelmäßigen Begehungen in der Bauphase können viele Probleme vermieden werden.“</p>
<p>Markus Grabau betont: „Mit der Übergabe an das Property-Management übernehmen wir auch die Betreiberverantwortung. Sollten sicherheitsrelevante Mängel auftreten, führt das oft zur Verweigerung der Abnahme. Und wenn vertraglich fixierte Einzugstermine nicht gehalten werden können, entstehen gerade bei Gewerbemietern hohe Kosten. Weniger problematisch sind dagegen optische Mängel, die man im laufenden Betrieb nacharbeiten kann.“</p>
<p><strong>Frühe Einbindung von Property- und Facility-Managern als Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>Ein wesentliches strukturelles Defizit liegt laut Panelisten in fehlenden standardisierten Verantwortlichkeiten der beteiligten Akteure. Zwar funktioniere die Zusammenarbeit in der Praxis meist, dennoch kann es zu Reibungsverlusten kommen. Klare Zuständigkeiten und definierte Prozesse könnten Effizienz und Qualität deutlich steigern.</p>
<p>Ein wiederkehrendes Thema im Panel war die zu späte Einbindung von Property- und Facility-Managern. Diese führe häufig zu vermeidbaren Problemen im Betrieb. Eine frühe Integration dagegen ermögliche eine realistische Budgetplanung, belastbare Betriebskostenkalkulationen und eine bessere Abstimmung technischer Anforderungen.</p>
<p>„Der ideale Zeitpunkt, einen Property-Manager anzubinden, ist bereits zum Spatenstich“, sagte Sascha Nöske. „Gute Vorbereitung ist alles, auch wenn es um die Berechnung der Betriebskosten geht. Die Nebenkostenkalkulation muss nicht nur im ersten Monat plausibel sein, sondern auch im zwölften Monat noch aufgehen. Das funktioniert nur, wenn man das Objekt schon gut kennt.“</p>
<p>Berkan Gülen bestätigt aus der Perspektive des Asset-Managers: „Wir binden die Property-Manager rechtzeitig ein, auch damit wir realistische Objektbudgets bekommen. Die verbrauchsabhängigen Kosten müssen ab Tag eins schon gemessen werden können. Abweichungen von der Kalkulation müssen wir früh identifizieren, um dagegen steuern zu können.“</p>
<p>Markus Grabau merkt an: „In der Praxis werden wir als Property-Manager manchmal erst wenige Monate vor Fertigstellung eingebunden – das ist deutlich zu spät. Auch der Facility-Manager könnte viele Probleme im technischen Bereich abpuffern, wenn er früher eingebunden wäre, möglichst schon etwa drei Monate vor Fertigstellung.“ „Wichtig ist darauf zu achten, rechtzeitig die nötigen Daten und Dokumente vorliegen zu haben. Das gilt vor allem für Wartungsverträge, die umlagefähig sind.“ <strong>Jürgen Hau</strong>, Managing Director, INDUSTRIA</p>
<p><strong>Mieter im Mittelpunkt der ersten Betriebsphase</strong></p>
<p>Die ersten Monate nach Fertigstellung sind besonders sensibel – auch aus Mietersicht. Mängel, technische Probleme oder organisatorische Defizite wirken sich direkt auf Zufriedenheit und Cashflows aus.</p>
<p><strong>Jürgen Hau</strong> betont:</p>
<blockquote><p>„Der Mieter erwartet eine funktionierende Immobilie, unabhängig davon, ob es sich um einen Gewährleistungsfall handelt oder nicht.“</p></blockquote>
<p>Verzögerungen könnten schnell zu Mietminderungen und Reputationsschäden führen. „Auch Bauzeitenverzögerungen bedeuten eine besondere Herausforderung. Sie können verhindern, übergreifende Abnahmen durchzuführen, bestenfalls Teilabnahmen. Die Folge: Der festgelegte Einzugstermin kann nicht gehalten werden – mit allen Folgen, die dazugehören: Ersatzunterbringung, die man dann kurzfristig organisieren muss, Umzugsgut, das eingelagert werden muss.“</p>
<p>Gerade bei großen Wohnprojekten mit vielen gleichzeitigen Einzügen sei zudem ein strukturiertes Onboarding entscheidend. „Hundert oder zweihundert Wohnungen gleichzeitig zu übergeben, ist ein logistisches Großprojekt“, erklärte Sascha Nöske. „Ohne klare Prozesse entsteht schnell Chaos. Gerade Zufahrtswege sind ein Flaschenhals. Daher arbeiten wir mit festen Einzugsterminen inklusive Zeitslots. Auch die Gebäudetechnik müssen wir einerseits den Mietern erklären, andererseits dafür Sorge tragen, dass sie auch einsatzbereit ist und die Verbrauchsdaten ablesbar sind.“</p>
<p>Die Diskussion machte deutlich: Frühzeitige Einbindung der relevanten Dienstleister, strukturierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sind zentrale Hebel, um Reibungsverluste zu minimieren und die geplanten Zielwerte bei Mieteinnahmen, Betriebskosten und Energieverbräuchen zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr Kooperation mit B&#038;O Service: INDUSTRIA zieht positive Bilanz</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/02/24/ein-jahr-kooperation-mit-bo-service-industria-zieht-positive-bilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 06:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[INDUSTRIA hat vor über einem Jahr die Zusammenarbeit mit B&#38;O Service neu aufgesetzt – nicht als klassisches Outsourcing, sondern als prozessorientiertes Modell, das Instandhaltung und Service in größeren Beständen so organisiert, dass Abläufe skalierbarer, Kosten kalkulierbarer werden und Mieter den Unterschied spüren. Die erste Bilanz fällt eindeutig aus: Die Kooperation hat sich bewährt – operativ, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>INDUSTRIA hat vor über einem Jahr die Zusammenarbeit mit B&amp;O Service neu aufgesetzt – nicht als klassisches Outsourcing, sondern als prozessorientiertes Modell, das Instandhaltung und Service in größeren Beständen so organisiert, dass Abläufe skalierbarer, Kosten kalkulierbarer werden und Mieter den Unterschied spüren. Die erste Bilanz fällt eindeutig aus: Die Kooperation hat sich bewährt – operativ, kaufmännisch und in der Außenwirkung.</p>
<p>In der Wohnungswirtschaft treffen steigende Instandhaltungsbedarfe auf knappe Kapazitäten im Handwerk, Mieter erwarten schnelle Hilfe – Eigentümer Planbarkeit in einem Kostenumfeld, das kaum Spielraum für ungeplante Kosten lässt. Wer größere Bestände steuert, kennt das Dilemma: Der operative Alltag wird immer kleinteiliger, während die Anforderungen an Tempo, Qualität und Reporting wachsen.</p>
<p><strong>Vom Einzelfall zum System – warum Struktur entscheidet </strong></p>
<p>Im Property Management entsteht aus vielen kleinen Vorgängen schnell ein struktureller Engpass. Jede Schadensmeldung muss aufgenommen, bewertet, intern abgestimmt, beauftragt, nachgehalten und abgerechnet werden. Was im Einzelfall überschaubar wirkt, wird im Bestand zur Systemfrage: Wie viele Schleifen braucht ein tropfender Wasserhahn? Wie viele Rückfragen sind normal? Und wie viele Rechnungen muss ein Backoffice verkraften, bevor es zum Nadelöhr wird?</p>
<p>Hier setzt die Partnerschaft mit B&amp;O Service an. Ziel war es, einen Teil der Instandhaltung aus dem Modus „Sonderfallverwaltung“ herauszuholen und in einen stabilen Systembetrieb zu überführen: klare Regeln, standardisierte Preise, definierte Verantwortlichkeiten – und eine Organisation, die Masse verarbeiten kann, ohne an Qualität zu verlieren. Denn am Ende entscheidet nicht die Einzelmaßnahme über Zufriedenheit und Effizienz, sondern die Summe aus Reaktionsgeschwindigkeit, Verlässlichkeit und sauberer kaufmännischer Abwicklung.<br />
B&amp;O Service bringt dafür ein Setup mit, das in der Wohnungswirtschaft einen spürbaren Unterschied macht: Das Unternehmen ist an über 30 Standorten vertreten und arbeitet mit einem Team von 1.000 eigenen Service-Handwerkenden und 1.000 Partnerbetrieben. Für INDUSTRIA heißt das: ein Partner, der standardisierte Abläufe nicht nur definieren, sondern auch flächendeckend liefern kann – selbst dann, wenn die Fallzahlen steigen oder regionale Engpässe im Handwerk zunehmen.</p>
<p><strong>Wie EPA und PIA die Reibung verringern</strong></p>
<p>Kern der Zusammenarbeit ist ein pauschalisiertes Instandhaltungsabkommen (PIA). Ergänzt wird es dort, wo Einzelfälle weiterhin sinnvoll sind, durch festgelegte Preise in der Einzelbeauftragung (EPA). Entscheidend ist dabei weniger das Schlagwort, sondern die Logik dahinter: Preise stehen im Katalog, Prozesse sind standardisiert, Zuständigkeiten sind geklärt. Das reduziert Reibung – und es verlagert Energie von Administration hin zu Steuerung.<br />
Die Effekte werden dort sichtbar, wo es sonst schnell unübersichtlich wird: in den vielen tausend Vorgängen, die Tag für Tag durch die Organisation laufen.</p>
<p><strong>Weniger Abstimmungsschleifen.</strong></p>
<p>Wenn Preise und Abläufe im EPA-Katalog feststehen, muss niemand mehr Angebote einholen, vergleichen und nachverhandeln. Standardfälle werden entlang klarer Regeln abgewickelt, ohne dass sie jedes Mal durch dieselben internen Freigabeschleifen laufen – ein Hebel, der Kapazität freisetzt.</p>
<p><strong>Weniger operative Transaktionen.</strong></p>
<p>INDUSTRIA vergibt rund 8.000 Aufträge pro Jahr weniger selbst an einzelne Handwerker. Das reduziert Aufwand bei der Vergabe, im Nachhalten – und in der Kommunikation rund um Terminfindung, Rückfragen und Status-Updates.</p>
<p><strong>Weniger interne Bearbeitung von Schadenmeldungen</strong></p>
<p>Etwa 10.000 Schadenmeldungen pro Jahr werden nicht mehr intern aufgenommen und bearbeitet. Und mit ihnen verschwindet ein erheblicher Teil der Folgekommunikation: Nachfragen, Beschwerden, Rückrufe, Eskalationen.</p>
<p><strong>Weniger Rechnungsmasse</strong></p>
<p>Zwischen 8.000 und 10.000 Rechnungen pro Jahr müssen nicht mehr im eigenen Backoffice geprüft, gebucht und nachverfolgt werden. Genau hier liegt ein oft unterschätzter Effekt: Wer Prozesse effizienter macht, spart nicht nur Minuten, sondern stabilisiert die gesamte kaufmännische Kette – mit weniger Rückfragen, weniger Fehleranfälligkeit und einem deutlich glatteren Durchlauf.</p>
<p>Die Entlastung ist nicht nur gefühlt, sondern messbar. Durch die eleganteren Prozesse entlang der gesamten Kette – von der Schadensannahme über die Beauftragung bis zur Abrechnung – ergibt sich ein Einsparpotenzial von rund 700.000 Euro pro Jahr. Ein greifbarer Baustein sind die reduzierten Rechnungsprozesse: Allein rund 10.000 weniger Rechnungen entsprechen einer Einsparung von etwa 275.000 Euro jährlich.<br />
Wichtig ist dabei der Punkt, der in der öffentlichen Debatte über Effizienz oft zu kurz kommt: Die Einsparung entsteht nicht durch „weniger Leistung“, sondern durch bessere Organisation von Leistung. Es wird nicht an der Substanz gespart, sondern an unnötiger Komplexität – an Transaktionskosten, an Abstimmungsaufwand, an wiederkehrenden Schleifen, die im Bestand nichts gewinnen lassen.</p>
<p><strong>Mieter merken den Unterschied: Erreichbarkeit, Tempo, Verbindlichkeit</strong></p>
<p>Operative Effizienz ist kein Selbstzweck. Sie muss bei den Menschen ankommen, die im Bestand leben. Und genau hier zeigt sich ein weiterer wichtiger Nutzen: Die Mieterzufriedenheit steigt, weil Service verlässlich funktioniert.<br />
Ein Baustein ist die klare Erreichbarkeit. Seit dem Start gibt es eine neue Servicenummer für kaufmännische Anfragen (INDUSTRIA) und eine eigene Schadensnummer (B&amp;O Service). Der Notruf ist 24/7 durch B&amp;O Service betreut. Das schafft Sicherheit – gerade in Situationen, die nicht bis zum nächsten Werktag warten können.</p>
<p>Ein zweiter Baustein ist der Terminkanal. Mieter sollen nicht mehr mehrfach anrufen müssen, um einen Schritt weiterzukommen. Stattdessen gilt: Ein Anruf – und der Handwerkertermin steht. In vielen Fällen wird der Auftrag direkt in den Kalender des Monteurs eingetragen und per SMS bestätigt. Zweitanrufe werden zur Ausnahme, weil der Prozess nicht „in der Warteschleife“ hängen bleibt, sondern verbindlich weiterläuft. Das verändert die Wahrnehmung von Service grundlegend: weg vom „Wir melden uns“, hin zu „Der Termin ist fix“.<br />
Wo Prozesse effizienter werden, sinkt der Aufwand für Mieterkommunikation und interne Koordination. Für INDUSTRIA bedeutet das: Property Manager werden entscheidend entlastet und können sich stärker auf kaufmännische Themen, Objektsteuerung und Kundenbetreuung konzentrieren – also auf die Aufgaben, die Wert schaffen und Qualität im Bestand sichern.</p>
<p>Das hat auch eine kulturelle Dimension. Wenn der Alltag weniger von Eskalationen und Rückfragen getrieben wird, steigt die Planbarkeit der Arbeit. Und wenn Property Manager wieder mehr Zeit für Steuerung statt für Nacharbeit haben, gewinnt die Rolle an Attraktivität. Effizienz ist dann nicht nur eine Zahl, sondern ein Standortfaktor im Wettbewerb um gute Leute.</p>
<p><strong>Partnerschaft als Prozess-Upgrade – und als strategisches Signal</strong></p>
<p>Die Zusammenarbeit zwischen INDUSTRIA und B&amp;O Service zeigt, wie strategische Partnerschaften in der Wohnungswirtschaft wirken können, wenn sie konsequent prozessorientiert aufgebaut werden: mit klaren Regeln, standardisierten Preisen, delegierten Verantwortlichkeiten und einem kaufmännischen Setup, das Masse verarbeiten kann, ohne Qualität zu verlieren.</p>
<p><strong>Jürgen Hau</strong>, Geschäftsführer der INDUSTRIA, formuliert es so:</p>
<blockquote><p>„Für INDUSTRIA bestätigt sich eine zentrale Annahme: Effizienz entsteht nicht durch zusätzliche interne Kapazitäten, sondern durch ein Modell, das Komplexität reduziert und Abläufe stabilisiert. Wir steuern die Thematik nun übergreifend und qualititätsorientiert und sind nicht mehr an die Einzelbearbeitung von Schadenmeldungen gebunden.”</p></blockquote>
<p><strong>Sebastian Rügamer</strong>, Head of Asset &amp; Property Management, ergänzt:</p>
<blockquote><p>„Die Partnerschaft mit B&amp;O Service nimmt unserem Team operative und kommunikative Last ab und macht den Instandhaltungsprozess insgesamt einfacher. Wo früher viele Telefonate, E-Mails und einzelne Handwerkerbeauftragungen nötig waren, laufen heute standardisierte Abläufe. Dadurch gewinnen wir mehr Zeit für kaufmännische Aufgaben und die Steuerung der Dienstleister.“</p></blockquote>
<p>Die nächste Entwicklungsstufe liegt auf der Hand: die Freiräume im Asset und Property Management konsequent für Qualität, Objektsteuerung und Kundendialog zu nutzen – und das Modell dort weiter zu schärfen, wo zusätzliche Standardisierung möglich ist. Die Bilanz nach einem Jahr fällt eindeutig aus: Die Zusammenarbeit zeigt Wirkung und macht genau dort den Unterschied, wo es in der Praxis zählt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Trends bei Wohninvestments</title>
		<link>https://industria-immobilien.de/2026/02/10/aktuelle-trends-bei-wohninvestments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immo-neu.faf-staging.de/?p=6544</guid>

					<description><![CDATA[Für das Gros der institutionellen Anleger sind Investitionen im Wohnsegment integraler Bestandteil eines ausgewogenen Portfolios. Die Assetklasse hat sich während der letzten drei schwierigen Jahre als sehr stabil bewährt. Um ihr Portfolio erfolgreich in die Zukunft zu führen, sollten Investoren auf Energie- und Kosteneffizienz setzen – und die Chancen nutzen, die das geförderte Wohnen bietet.  Die von Nachfrageüberhängen dominierte Situation auf dem Wohnungsmarkt hat sich weiter verschärft. Für Investoren bleiben Wohnimmobilien damit grundsätzlich eine interessante Assetklasse, da hier auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span data-contrast="auto">Für das Gros der institutionellen Anleger sind Investitionen im Wohnsegment integraler Bestandteil eines ausgewogenen Portfolios. Die Assetklasse hat sich während der letzten drei schwierigen Jahre als sehr stabil bewährt. Um ihr Portfolio erfolgreich in die Zukunft zu führen, sollten Investoren auf Energie- und Kosteneffizienz setzen – und die Chancen nutzen, die das geförderte Wohnen bietet.</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die von Nachfrageüberhängen dominierte Situation auf dem Wohnungsmarkt hat sich weiter verschärft. Für Investoren bleiben Wohnimmobilien damit grundsätzlich eine interessante Assetklasse, da hier auf absehbare Zeit mit stabilen Miet- und Wertentwicklungen gerechnet werden darf. Angebotsüberhänge sind allenfalls im ländlichen Raum oder in kleineren Städten mit schwacher lokaler Wirtschaftsstruktur zu erwarten, keineswegs aber an den investmentfähigen Teilmärkten des deutschen Wohnungsmarktes, die sich vor allem in den Metropolen und Ballungsräumen konzentrieren.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Herausforderungen bei der Auswahl geeigneter Investments ergeben sich jedoch aus der wachsenden Bedeutung von CO</span><span data-contrast="auto">2</span><span data-contrast="auto">-Neutralität und Energieeffizienz sowie den nach wie vor hohen Baukosten. Zudem legen Genehmigungsbehörden und Kommunalpolitik großen Wert auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit mittleren und geringeren Einkommen, die bei der Wohnungssuche im aktuellen Marktumfeld auf besonders große Schwierigkeiten treffen. Diese Herausforderungen sollten institutionelle Investoren bei der Weiterentwicklung ihrer Portfolios bewusst in den Fokus rücken und prüfen, inwieweit sich daraus spezifische Chancen und Ansätze für eine entsprechende Investmentstrategie ableiten lassen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Junge Wohnungsbestände: Stabile Cashflows, wenig Sanierungsbedarf</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die INDUSTRIA hat in den letzten Jahren überwiegend in Neubau investiert, junger Bestand wurde ebenfalls vereinzelt angekauft. Aufgrund der Marktveränderungen wurde entschieden, Investitionen in junge Wohnungsbestände zu intensivieren, die bereits moderne Anforderungen bezüglich der Begrenzung von CO</span><span data-contrast="auto">2</span><span data-contrast="auto">-Emissionen und der Energieeffizienz erfüllen. Entsprechende Objekte sind in der Regel 2014 oder später errichtet worden, erwirtschaften aber im Unterschied zu noch in der Entwicklung befindlichen Wohnimmobilien bereits kontinuierliche Mieterträge. Neben ihren positiven energetischen Eigenschaften weisen sie in der Regel eine gute Qualität ihrer relativ jungen Bausubstanz und zumeist nur geringen Sanierungsbedarf auf.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Modulares und serielles Bauen: Effizienzsteigerung im Fokus</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Baukostenanstieg stellt eine der größten Herausforderungen für den Wohnungsbau in Deutschland dar. Modulares und serielles Bauen bietet hier innovative Lösungsansätze und hilft beispielsweise auch, Bauzeiten zu verkürzen und Fehlerquellen zu reduzieren. Mit dem wachsenden Interesse von Bauherren und Investoren dürfte sich in den kommenden Jahren auch das Angebotsspektrum in diesem Bereich noch weiter ausdifferenzieren und erweitern. Das Bundesbauministerium hat bereits die Weichen gestellt, Bau- und Planungsprozesse zu beschleunigen, einzelne technische Mindestanforderungen zu senken und damit die Baukosten zu reduzieren. Insgesamt sollen für Bauherren neue Handlungsspielräume erschlossen werden, um schneller und kostengünstiger Wohnraum zu schaffen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Geförderter Wohnungsbau: Unterschätzte Investmentchance</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ein dritter wesentlicher Punkt sind Wohnungsbauprojekte, die unter Inanspruchnahme von staatlicher Förderung realisiert und von institutionellen Investoren häufig unterschätzt werden. Der Staat unterstützt Wohnungsbauprojekte unter bestimmten Voraussetzungen finanziell, vor allem durch zinsvergünstigte Darlehen, Baukosten-, Miet- oder Tilgungszuschüsse. Im Vergleich zu Projekten ohne staatliche Förderung können damit die Kostenstruktur und der Finanzierungsaufwand optimiert werden. Zudem sind die Erträge gut kalkulierbar und lassen sich relativ genau prognostizieren. Dadurch können mittels staatlicher Förderung Wohnungen in einem Immobilienmarktsegment entstehen, das stark nachgefragt ist. Um geförderten Wohnraum aber auch für Investoren interessant zu gestalten, ist die Verfügbarkeit und Kombinierbarkeit von Fördermitteln notwendige Voraussetzung.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Eine Aussage, dass Förderungen per se zu „guten“ Investments führen, ist nicht haltbar. Für das Aufzeigen interessanter Investmentoptionen bedarf es des Know-hows eines erfahrenen Wohnimmobilienmanagers.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn die genannten drei Aspekte – Fokussierung auf junge Bestände, Nutzung von modularen beziehungsweise seriellen Bauweisen und Nutzung staatlicher Fördermöglichkeiten – konsequent berücksichtigt werden, lassen sich auch unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen attraktive Investments am deutschen Wohnimmobilienmarkt realisieren, die insbesondere den Erwartungen langfristig orientierter und konservativ agierender institutioneller Investoren entsprechen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
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		<title>INDUSTRIA steigert Zahl der betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten um 5.000 in zwölf Monaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carla Sophia Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 10:00:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[INDUSTRIA konnte die Anzahl der verwalteten Einheiten in den zwölf Monaten von Juni 2024 bis Juni 2025 deutlich steigern. So nahm die Zahl der operativ betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten von rund 17.800 auf 22.900 zu. Dies entspricht einem Wachstum von über 5.000 Einheiten oder über 22 Prozent in einem Jahr. Von den 22.900 Einheiten entfallen [&#8230;]]]></description>
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<p>INDUSTRIA konnte die Anzahl der verwalteten Einheiten in den zwölf Monaten von Juni 2024 bis Juni 2025 deutlich steigern. So nahm die Zahl der operativ betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten von rund 17.800 auf 22.900 zu. Dies entspricht einem Wachstum von über 5.000 Einheiten oder über 22 Prozent in einem Jahr.</p>
<p>Von den 22.900 Einheiten entfallen rund 600 auf gewerbliche Nutzungen, der Rest ist der Nutzungsart Wohnen zuzuordnen. Die betreute Gesamtfläche stieg im selben Zeitraum um rund 220.400 Quadratmeter auf 1,7 Mio. Quadratmeter – ein Plus von 14,0 Prozent. Die Assets under Management (AuM) kletterten von 5,1 Mrd. Euro per 30.06.2024 auf 5,8 Mrd. Euro per 30.06.2025. Maßgeblich zum Wachstum beigetragen hat die Ausweitung des Property-Managements auf Gewerbeimmobilien sowie auf Drittmandate, also Wohneinheiten und Gebäude, die nicht zum eigenen Fondsportfolio von INDUSTRIA gehören.</p>
<p>Jürgen Hau, Geschäftsführer von INDUSTRIA Immobilien und verantwortlich für die Bereiche Asset- und Property-Management, kommentiert: „Ein solch starkes Wachstum in zwölf Monaten ist außergewöhnlich und unterstreicht die Qualität und Kompetenz der INDUSTRIA im Bereich Asset- und Property-Management. Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Neukunden. Zudem haben wir große Ambitionen, weiter zu wachsen und neue Drittmandate zu gewinnen.“ Hau weiter: „Wir wollen das Drittgeschäft im Gewerbebereich ausbauen, dabei zielen wir auf Büroimmobilien, kleinere Handelsimmobilien und Quartiere. Und wir wollen weiter im Bereich Wohnen wachsen. Dazu führen wir zahlreiche vielversprechende Gespräche mit potenziellen Auftraggebern.“</p>
<p>Ein wichtiger Baustein bei der Expansion im Property-Management ist die Kooperation mit dem Dienstleistungsunternehmen für Gebäudemanagement und technische Dienste B&amp;O Service. Das Unternehmen bietet ein Full-Service-Modell zur technischen Bestandspflege von Wohnungen. B&amp;O Service ist auf die Instandhaltung und Modernisierung von<br />
Wohnungen spezialisiert. Die Kooperation spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, vor allem in neu übernommenen Property-Management-Mandaten einen Instandhaltungsstau abzuarbeiten und Immobilien wirtschaftlich wieder flott zu machen.</p>
<p>Parallel dazu baut die INDUSTRIA auch andere Dienstleistungen für externe Kunden weiter aus: Um Effizienzen zu steigern und Kosten zu sparen, treibt das Property-Management die Digitalisierung der Mieterkommunikation voran: Voice- und E-Mail-Bots unterstützen mittlerweile den Kundenservice – mit mehr als 30.000 automatisierten Gesprächen allein 2024. Ziel ist eine 24/7-Erreichbarkeit bei gleichzeitig besserer Auswertung der Anliegen.</p>
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